Bright Eyes, Modest Mouse, Editors. Sehr fein.
Filed on 28-02-2007, 12:12 under Southside & no comments & no trackbacks
Arcade Fire haben auch bestätigt. Die beste Band der Welt wollte ich schon immer mal live sehen.
Filed on 12-02-2007, 03:03 under Southside & four comments & no trackbacks
Bestätigt haben Fotos, Bloc Party, Beastie Boys und Marilyn Manson. Über letzteres wird sich Hanno freuen, Bloc Party ist ja eher sehr durchwachsen, Fotos kann man gut hören und die Beastie Boys freuen mich ausgesprochen. Ansonsten haben die Fantastischen Vier zugesagt. Wer in Stuttgart oder Umgebung aufgewachsen ist, wie das bei mir der Fall ist, der weiß, dass man nicht Fanta4-Fan sein kann. Es gibt eben nur ein 0711. Zudem sind Thomas D und Konsorten aus vielen Gründen uneträglich: vegane Ferkeleien bei Thomas D, Smudos beständige I ♥ Copyright-Exzesse etc. pp. Virginia Jetzt! braucht man nun wirklich nicht kommentieren. Bei der Musik ist es ein bisschen wie bei den Computer: the kids keep the prices low. Hatte ich schon erwähnt, dass Pearl Jam spielen?
Filed on 02-02-2007, 14:02 under Beastie Boys, Bloc Party, Copyright, Die Fantastischen Vier, Fanta4, Fotos, Marilyn Manson, Southside, Stuttgart, Veganismus & four comments & no trackbacks
Nur, um etwas den Hunger zu vergrößern: das diesjährige Southside kommt mit Pearl Jam als Headliner daher. Also Pearl Jam. Ja, Pearl Jam. Nochmal: Pearl Jam. Falls es noch jemand nicht mitbekommen hat: Pearl Jam. Pearl Jam! Das wird so ein Konzert, wo ich doch wieder das Hemd aus der Hose zupfe. Eine Anektdote, die gewisse Lästermäuler immer wieder gerne erzählen.
Achso, und für das sonstige Lineup tippe ich auf folgende Interpreten (Algorithmus erkläre ich, wenn ich gewonnen habe): The Films, Arctic Monkeys, Mando Diao, Olli Schulz und der Hund Marie, Belle and Sebastian, Joanna Newton (dumme Kuh, warum mir Neo-Folk auf den Keks geht, könnte ich auch mal noch schreiben), entweder Placebo oder Thom Yorke solo, Tocotronic ist nicht gänzlich unwahrscheinlich, wie heißt nochmal diese New Yorker Geschwister-Grizzly-Bear Truppe mit den dicken Frauen und Männern?, die werden wohl auch spielen.
Filed on 28-01-2007, 23:11 under Festival, Music, Pearl Jam, Southside & four comments & no trackbacks
Nun gut, kündigte ich kürzlich noch an, ich würde mich entspannen, so ist das nun endgültig vorbei. Es geht nicht, es ist zu schlimm, diese Band ist fürchterlich. Sie ist der optimale Vertreter des neuen Deutschlands, das ach so aufgeklärt, der Welt seine Ideen »nahebringt«. Eine Band, die es nötig hat, in vollkommener Verschmelzung mit ihren Kollektiv, sich darauf zu freuen, dass man »nach Berlin fahre«, ist vollkommen indiskutabel. Dass sie außerdem live noch langweiliger ist als wenn die Tracks wenigstens nachbearbeitet wurden, spricht Bände. Da ist einfach nichts. Man nehme fünf Sozialpädagogen mit Redehemmungen und abgebrochenem Studium, komischem Kleidungsstil und genug Ferne von jeder Ästhetik, gebe ihnen Instrumente in die Hand, die sie nicht spielen können, und nenne sie »Wir sind Helden«. Dann lasse man sie noch darüber singen, dass »wir« – gefälligst – »nur zu wollen haben«.
Wirkliche Helden abmelden wird diese Band nicht. Sie ist für all jene, die sich dafür schämen, Pur zu mögen, weil ihre Eltern das eben auch schon taten. Ist die Musik schon aus der Konserve eher bräsig, aber wenigstens noch erträglich, so verwandelt sich der Joschka Fischer-Habitus, dass Leid der Welt in den Stücken zu tragen und die Zuhörer gefälligst mitleiden zu lassen, live in eine einzige groteske Posse. Zwischen dem schwer erträglichen Sermon nuschelt Judith Holofernes, bisher eher durch ihre naiv-dümmliche Art beim Aufenthalt in Upperclass-Plapperrunden aufgefallen, irgendwas von ihrer guten Laune ins Mikrofon, freut sich über ihre Fans, Deutschland oder gleich die ganze Welt und grinst gar debil. Eines ist sicher: wenn jemand Deutschland ist, dann Judith Holofernes.
Filed on 27-06-2006, 22:10 under Art, Consumption, Judith Holofernes, Me, Music, Southside, Wir sind Helden & seven comments & no trackbacks
Bisher fiel mir Adam Green vor allem durch eines auf: mir schon immer skurril erscheinende Waldorfschüler fanden ihn großartig, wiesen mich immer wieder darauf hin, ihn doch unbedingt zu hören, er sei so überaus genial und – wie könnte es anders sein – witzig. Ich fand ihn vor allem konventionell. Eine Mischung aus hippiesker Flowerpower-Ästhetik und seinem Nimbus als junger, leicht entrückter Songwriter. Irgendwo zwischen George Harrisson und Jack Johnson, weniger Strand, mehr Melancholie, weniger Rock‘n Roll, mehr Pop. Auch er war auf dem Southside-Festival vertreten. Und jenseits der Bestätigung des Eindrucks, er sei vor allem unspannend, blitzte immer wieder sein Talent hervor. Sobald er die ausgetretenen Pfade des Rokoko-Hippietums verlässt, wird es interessant. Dann nämlich, wenn er sich an einen 5/4-Takt wagt, wenn er seinen normalen Stil mit Klezmer-Anleihen versieht oder wenn die Melodie der Tracks sich nicht nach den ersten zwei Akkorden erschließt. Dies gelingt ihm leider viel zu selten. Aber dass es ihm gelingt, lässt darauf hoffen, dass er in Zukunft einige gute Platten veröffentlicht. Vielleicht dann, wenn er die Anbiederung an die verspäteten Hippies materiell nicht mehr nötig hat. Solange allerdings, wird er vor allem durch seine Po-Ritze überzeugen, die zur Freude des Publikums immer wieder hervorlugt. Das ist eine Symbolik, die es versteht.
Filed on 27-06-2006, 22:10 under Adam Green, Art, Consumption, Me, Music, Southside & two comments & no trackbacks
Vor ein paar Wochen noch kannte ich die Band The Gossip nur dem Namen nach. Bei seinem Besuch in Köln, hinterließ Daniel einige feine Tracks. Darunter »Standing in the way of control« von – eben – The Gossip. Nach einem erneuten Blick auf das Programm des Southside-Festivals stellte ich fest, dass dort The Gossip auch vertreten sein würden. Als Bericht genügt, dass es großartig war. Diese Band rockt schwer. Wie man bei sengender Hitze in einem Zirkuszelt bei gefühlten vierzig Grad eine solch phantastische Show abliefern kann, bleibt mir vollkommen unbegreiflich. So gut sogar, dass man den Durst, den in Strömen fließenden Schweiß, der nun wirklich nicht nach Vanille oder gar Zimt riecht, vollkommen vergisst. Auch wenn die Wikipedia meint, man könnte die Musikrichtung als Post-Punk bezeichnen, so wird es The Gossip nicht gerecht. Viel zu spürbar sind Blues-Einflüsse, die mit harten Gitarrenriffs, der überwältigenden Stimme von Beth Ditto und deutlichen Remeniszenzen an Punk-Einflüsse The Gossip musikalisch zu dem machen, was sie aktuell sind: eine großartige Band.
Filed on 27-06-2006, 22:10 under Art, Consumption, Gossip, Me, Music, Southside & seven comments & no trackbacks
»Auf dem Hurricane-Festival hatten wir am Freitag eine Autogrammstunde um 16:00h gegeben, da war schon alles voller Schlamm und die Leute sehr betrunken. Dagegen wirkt das hier wie eine Versammlung von Spiegel-Lesern. In meiner Welt sind Spiegel-Leser ja was Gutes. Man muss schließlich wissen, was der Feind schreibt.«Ich beginne kurz von vorne, um dann mit dem letzten Ereignis zu schließen: von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend war ich in Neuhausen ob Eck, einem vollkommen wohlfeil zu ignorierendem Kaff auf der schwäbischen Alb. Das Einzige, das den Aufenthalt dort rechtfertigt, ist das jährlich stattfindende Southside-Festival. Leider endete das Festival gestern Abend nicht programmgemäß, sondern musste aufgrund heftiger Sturmböen unterbrechen werden – und das am Anfang des Auftritts von Tomte. Erst einige Stunden später wurde es dann fortgesetzt – allerdings ohne mein Beisein, ich hatte auf eine Absage angesichts des Wetterumschwungs spekuliert und war inzwischen gegangen.
Thees Uhlmann, Tomte
Filed on 26-06-2006, 19:07 under Art, Consumption, Me, Music, Southside, Thees Uhlmann, Tomte & six comments & no trackbacks
Sagt mal, gibt es schon genauere Southside-Planungen. Herr Spuck, wie kommen Sie denn hin? Herr Horning, ist das Bierproblem gelöst?
Filed on 17-06-2006, 00:12 under Me, Southside & five comments & no trackbacks
Glücklicherweise gehöre ich zu den exklusiven Besitzern einer Karte für’s Southside. (Tue ich doch, Stefan?). Außerdem steht das Programm und die Kollisionen sind akzeptabel.
Filed on 24-05-2006, 10:10 under Art, Consumption, Music, Southside & two comments & no trackbacks
Darauf freue ich mich ja schon riesig. Karten werden morgen bestellt, also wer noch mitmöchte ganz schnell melden.
Filed on 09-03-2006, 22:10 under Art, Me, Music, Southside, Tuttlingen & two comments & one trackback