Die Tagesschau rechnet die Golan-Höhen einfach einmal zur Gänze Syrien zu.
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Vor meiner Wohnung zieht gerade eine Hizbollah-Demonstration vorbei. Da musste ich glatt mal die Flagge hissen.
Update:
Sind schon wieder weg, haben aber irgendwelche komischen Dinge gerufen. Warum Olmert ein Kindermörder sein soll, hab ich ja noch nie begriffen.
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»The neighborhood bully been driven out of every land,
He’s wandered the earth an exiled man.
Seen his family scattered, his people hounded and torn,
He’s always on trial for just being born.
He’s the neighborhood bully.Well, he knocked out a lynch mob, he was criticized,
Old women condemned him, said he should apologize.
Then he destroyed a bomb factory, nobody was glad.
The bombs were meant for him.
He was supposed to feel bad.
He’s the neighborhood bully.«
Bob Dylan, Neighbourhood Bully
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Wer sich nicht dafür interessiert, was der erweiterte Freundeskreis Palästinas – also praktisch die gesammte deutsche Politik – derzeitig so alles »verurteilt«, »schlimm findet«, »anmahnt«, »kritisiert«, »deutlich sagt«, »zu Bedenken gibt«, etc. pp., der lese Letters from Rungholt (Archiv).
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Es gibt Dinge, die sind nur als »Ausflüsse« zu bezeichnen. Durchaus im körperlichen Sinne. Ebenso wie es Leute gibt, denen man anmerkt, dass sie ihre kompletten geistigen Möglichkeiten darauf verwenden, nicht zu sabbern, gibt es noch jene, die genau dieses Sabbern noch nicht einmal kontrollieren können, geschweige denn wollen.
Besondere Ausflüsse produzieren Deutsche meist dann, wenn es um Israel geht. Nur als tief sitzende Neurose zu deuten, ist dieser Antisemitismus des Moralisten in seinem Gestus ganz besonders ekelhaft. Beseelt von dem Wunsch, das »endlich einmal Schluss sei«. Zur Verdeutlichung einige Zitate:
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Sie erzählen sich ihre Späßchen, vorzugsweise Witze über einen amerikanischen Präsidenten, der von ihnen meist für mäßig intelligent gehalten wird. Für Argumente sind sie unzugänglich, denn ihre Fachwissen beziehen sie aus Werken, die über jede Faktenlage erhaben sind. Es handelt sich meist um jene Gemüter, die vor allem wissen, wer wen wieder bestochen hat und ihr furchtbarster Wesenszug ist ihre Vorliebe für investigativen Journalismus, der sie darüber aufklärt, was alles falsch läuft und ständig »aufdeckt«, »nachhakt« und »Skandale ins Rollen bringt«. Über den 11. September wissen sie natürlich, dass der Mossad oder wahlweise die US-Regierung höchstselbst dahintersteckt. Zudem, dass Israel eine Besatzungsmacht ist und der Krieg gegen den Irak – so erklären sie echauffiert mit den leuchtenden Augen des brutalstmöglichen Aufklärers – findet nicht aus moralischen Gründen statt. Politiker halten sie für Versager, die nur dumm schwätzen und das Volk betrügen. Aus ihrer Vergangenheit haben sie gelernt, sie empfinden moralische Verantwortung und sie halten, dass was jenseits des großen Teiches läuft, für nicht ganz koscher. Ein weiterer Feind ist die Bürokratie, Massenkultur finden sie ekelig und hören gerne Bob Marley, wegen seiner Ursprünglichkeit. Sie freuen sich am munteren Nebeneinander der Kulturen, finden es ganz furchtbar schlimm, wenn einem Leid geschieht. Deswegen fordern sie die Regulierung der internationalen Finanzmärkte. Wenn sie aufgrund sie umgebender Zustimmung in Leidenschaft geraten, beginnen ihre Sätze mit das muss echt mal gesagt werden oder auch wenn man das nicht sagen darf. Unmoralische Unternehmer, also jene, die auf den Gewinn schauen, halten sie für Volksschädlinge, nennen sie aber lieber Heuschrecken. Sie haben natürlich nichts gegen Ausländer aber zuviele sind es schon. Offensichtliche Symbole gesellschaftlicher Representation empfinden sie als protzig: Hochhäuser, Glasfronten oder auch nur die Villa mit großen Garten. Im Fernsehen läuft zu viel Werbung, überhaupt ist zu viel kommerziell. Kommerziell heißt bei ihnen meist »Amerika«, ein Land, dass in ihnen fast schon libidöse Phantasien weckt und ihre agitatorische Leidenschaft vollends entfesselt. Den Kitsch verachten sie, sie schätzen Sonnenuntergänge. Über den Versuchungen der Zivilisation stehen sie spielend, die alte Hure Babylon ist ihnen nur Objekt des Traums.
Falls jemand vergessen hat, warum es dieses Blog gibt. Und falls ich es vergesse.
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Die schlimmsten Prophezeiungen sind eingetreten, die Hamas hat die absolute Mehrheit in den Palästinensergebieten. Der Judenmord also jetzt in seiner institutionellen Variante. Wollen wir hoffen, dass die israelische Armee über genug Resourcen verfügt, um dem Treiben mächtig zu sein. Zu verhandeln ist mit diesen Leuten nicht. Über was denn auch, wenn das erklärte Ziel die Vernichtung der Juden ist. Einen Verhandlungspartner gibt es wohl gerade nicht, also wird der Weg des einseitigen Schaffens von Fakten weitergehen.
Bei Morgenthau heißt das ganze dann Kollektiver Polit-Suizid der Palästinenser
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Hab ich schonmal erwähnt, dass »Letters from Rungholt« sehr, sehr groß ist?
»Tja, den ganzen Tag sind im Süden Qassam-Raketen gefallen. Niemand verletzt, und da die bösen Israelis (noch) nicht zur Vergeltung geschritten sind, läßt das die deutschen Online-Medien kalt, was ich vom journalistischen Standpunkt aus durchaus verstehe.«
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