Wenn man die Größe des irrationalen Potenzials einer Gesellschaft bemessen möchte, so reicht es nicht aus, die Menge an Kirchengängern, Esoterik-Junkies und Verschwörungstheoretikern zu quantifizieren, vielmehr ist die Grundkonfiguration einer Gesellschaft, ihre Basisideologie, ins Auge zu fassen. Ist die normativ bürgerliche Ideologie vor allem eine Lobpreisung der Fetischformen Vernunft, Subjekt und Wert, so lässt das Wort vom Fetisch hier schon anklingen, dass auch allein ihren Grundprinzipien schon Irrationales anhaftet.
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Die bekannte Brünnhilde aus dem Nibelungenlied bekommt nun zeitgenössische Ergänzung und auch Grane ist wieder mit von der Partie: Selbstmordattentate deutscher Konvertiten mit Baby-Accessoire nun als Exportschlager. Vielleicht ein Umschwung in der deutschen Nahost-Politik. War man bisher – vielleicht viel zu sehr – auf Waffen, Atomtechnologie und die Finanzierung antisemitischer Kinderbücher aus, so werden nun Bombengürteltussies zum neuen Pfrund, mit dem es sich wirtschaftspolitisch wuchern lässt. Eines steht allerdings fest: Konvertiten warten offensichtlich mit einer Art religiösem Penisneid auf. Jedenfalls müssen sie ständig beweisen, dass sie den Längsten haben.
Der Spiegel: Mit dem Kleinkind in den Dschihad
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Reggae und islamistische Symbolik. Welch wunderbare Geschwister. Wie Scrupeda (die mich mal verlinken könnte) schrieb: »Aus allen Richtungen daneben«.
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In Bangladesh darf nicht mehr telefoniert werden, da dies potenziell »romantische Beziehungen fördere« was nach Aussage eines Behördensprechers nicht mit der Staatsräson vereinbar sei. Wenn geringe Telefongebühren die Auflösung traditioneller Strukturen fördern, umso besser.
In Bangladesh ist die Amerikanisierung wohl noch nicht weit genug fortgeschritten aber solche lustfeindlichen Mullahregimes halten sich nicht lange. Fanta statt Fatwa, um in die Plattitüden abzugleiten.
Mit Dank für den Hinweis an Daniel Danner
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