Wenn spinnerte Religiöse Christen ermorden, dann ist das eine dicke Schlagzeile wert. Wenn sie das nur mit den »eigenen« Leuten machen, wie zum Beispiel im Sudan, den Palästinensergebieten oder im Iran kümmert das keine kranke Katz. In den nächsten Tagen dürfen wir erleben, wie Kampf der Kulturen nach dem Sankt-Florians-Prinzip funktioniert.
Entries tagged as Islam
Warning: Smarty error: unable to read resource: "" in /home/lars/websites/usrportage.de/htdocs/bundled-libs/Smarty/libs/Smarty.class.php on line 1093
Die Vorteile der Todessehnsucht
published on 2006|11|01Der große Vorteil der Todessehnsucht von Gläubigen ist ja, dass sie sich nach und nach selbst dezimieren. Wenn sie es nun noch unterlassen könnten, ihre Todessehnsucht für verallgemeinerbar zu halten, so wäre das Problem der Religion vor allem ein Problem auf Zeit.
Psychose als Grundwortschatz
published on 2006|08|25Wenn man die Größe des irrationalen Potenzials einer Gesellschaft bemessen möchte, so reicht es nicht aus, die Menge an Kirchengängern, Esoterik-Junkies und Verschwörungstheoretikern zu quantifizieren, vielmehr ist die Grundkonfiguration einer Gesellschaft, ihre Basisideologie, ins Auge zu fassen. Ist die normativ bürgerliche Ideologie vor allem eine Lobpreisung der Fetischformen Vernunft, Subjekt und Wert, so lässt das Wort vom Fetisch hier schon anklingen, dass auch allein ihren Grundprinzipien schon Irrationales anhaftet.
Read more …Wagners doofe Töchter
published on 2006|05|31Die bekannte Brünnhilde aus dem Nibelungenlied bekommt nun zeitgenössische Ergänzung und auch Grane ist wieder mit von der Partie: Selbstmordattentate deutscher Konvertiten mit Baby-Accessoire nun als Exportschlager. Vielleicht ein Umschwung in der deutschen Nahost-Politik. War man bisher – vielleicht viel zu sehr – auf Waffen, Atomtechnologie und die Finanzierung antisemitischer Kinderbücher aus, so werden nun Bombengürteltussies zum neuen Pfrund, mit dem es sich wirtschaftspolitisch wuchern lässt. Eines steht allerdings fest: Konvertiten warten offensichtlich mit einer Art religiösem Penisneid auf. Jedenfalls müssen sie ständig beweisen, dass sie den Längsten haben.
Weltreligion, beleidigt
published on 2006|02|06In Europa ist man weltoffen: man speist beim Chinesen, geht zum islamischen Gemeindefest, liebt den Dalai Lama, akzeptiert Andersartigkeit mit dem Argument »so sind sie die …«. Wenn nun eine Zeitung diese repressive Toleranz bricht – und sei es eine rechtskonservative – so findet man das kollektiv furchtbar. Sofort folgt der Kotau vor einigen kreischenden Klerikern.
Read more …