Solchem Unsinn kann man nur mit Krauss begegnen:»Erstens: die Hauptverantwortung für gesellschaftliche Veränderungen haben meiner Ansicht nach nicht die Politiker, sondern die Sci-Fi-Autoren und die Techies. Die Sci-Fi-Autoren beschreiben ihre Visionen von zukünftigen Technologien und daraus resultierenden Gesellschaftsmodellen. Das lesen die Techies und entwickeln das dann. Ganz einfache Verhaltenskette.«
Quelle
»Manche Dinge sind so falsch, dass nicht einmal ihr Gegenteil richtig ist.«
Karl Kraus
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Gestern eher nen flauschigen Tag hingelegt. Um 12:00h den Tag mit Podiumsdiskussion »Sicherheit vs. Überwachung – Videoüberwachung am Beispiel des Congressgebäudes« angefangen.
Dann der Vortrag auf den alle gewartet haben: »Fnord Jahresrückblick«. Angekündigt als »The underreported stories of the year, sorted by bizarreness« und ausgebaut als »was man beim aufmerksamen ›Spiegel Online‹-Lesen auch erfährt«, brillierten die beiden Halbgötter: man ätzt herum, schafft wohlbekannte Bilder und überlässt die implizite Deutung – die eigentlich keine ist – dem Publikum. Es war zu widerlich …
Nicht ungewollt dem entgegengesetzt folgte danach Daniel Kulla mit »Entschwörungstheorie«; einer gut gemachten Analyse verschwörungstheoretischem Unfugs, der ja nur allzu sehr in der Phase zuvor – Stichwort »Fnord« – zu Nachte trat. Kulla ist erfrischend witzig und prägnant. Zwar für mich nicht sonderlich viel Neues aber eben sehr offensichtlich wichtig. Das »wichtigste deutschsprachige Weblog™«, Spiegel Online, konnte sich auch nicht verkneifen über den Vortrag zu berichten. Dass der Schreiberling dabei die Hälfte nicht verstanden hat, ist dabei nicht verwunderlich: das gehört bei diesem Blog™ ja dazu.
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