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Egodingsda 6

Egotronic am 31.10. in Cologne. Keine Ahnung, was das Haute Areal ist aber das werde ich schon feststellen. Ob ich mir wohl für den Dienstag freinehmen sollte?
Und, not to forget, an meine alten, daheimgebliebenen Freunde, s.z.: am 27. in Esslingen. Müsst ihr hin. Das ist großes Kino (also mindestens Filmmusik).

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»That's a fact« 0

»There are nine million bicycles in Beijing, that’s a fact«
Katie Melua

Frau macht Gänsehaut. Wer schenkt mir die CD? Any Schleimers around there?

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Mick Jagger im Stern 0


Warum fällt es Ihnen so schwer, darüber zu sprechen?
Es ist nicht schwer, es ist nur sehr komplex für ein so kurzes Interview, und ich weiß nicht, wie seriös der stern ist.


Schon seriös.
Okay. Hatte ich vergessen. Deutsche Magazine sind nicht gerade bekannt für ihre Seriosität.

Lesebefehl!

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Deutsch-Pop Krankheiten 2

Nicht, dass mir dieser Schrott von Juli, Wir sind Helden, Mia etc. und wie sie alle heißen ernsthaft gefallen würde. Aber gerade läuft ein besonders schrottiger Track. Text:

»Warum, warum, warum, warum ist doch egal. Denn heute Nacht sind nur wir zwei wichtig«

Das reimt sich nicht, das ist nicht schön, das ist nur peinlich. Mehr Deutschunterricht für alle!

[ Anmerkung: während ich hier zu Ende schreibe beginnt Chris Isaak, »Wicked Game«. Man, der Typ ist cool. Und das obwohl er so unglaublich schnulzig ist. ]

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»I can't relax in Deutschland« 0

»I can’t relax in Deutschland« ist ein antinationales Popmusikprojekt verschiedener Initiativen (bspw. Conne Island, Beatpunk Webzine). Das ganze besteht aus einer hübschen CD und einem Buch. Auf der CD finden sich Bands wie »Tocotronic«, »Räuberhöhle feat. Saalschutz«, »Egotronic« oder »Die Sterne«, im Buch Texte der Gruppe sinistra!. Ab morgen gibt’s die CD im Handel. Ich würde vermuten, dass sich ein Kauf lohnt.

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Die CDU und das Urheberrecht 0

Normalerweise gehört die CDU ja nun wirklich nicht zu den Parteien, die die existierenden Eigentumsverhältnisse für veränderungswürdig halten. Eher im Gegenteil. Beim Thema geistigen Eigentum wirkte diese Position (bisher) auch immer. Das scheint sich nun geändert zu haben. Jedenfalls bedienen sich die Damen und Herren Wahlkampfmanager der Schnulze »Angie« von The Rolling Stones. Das hat jetzt, nach dem Observer berichtete, international für Komplikationen gesorgt. Denn die alten aber wenig grauen Herren rund um Mick Jagger scheinen eher nicht sehr begeistert davon zu sein, als Beilage einer konsvervativen Kandidatin medial-musikalisch serviert zu werden.

[ via Tagesschau-Blog und -Artikel ]

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Die fünf besten Alben aller Zeiten 1

  1. <img src=”/img/CD/the_rolling_stones-let_it_bleed.png” alt=”“ style=“float: left;” />The Rolling Stones – Let It Bleed
    Ein geniales Machwerk sondersgleichen. Nicht nur insgesamt das beste Album, sondern es enthält zugleich auch noch das beste Stück der Stones, das sie jemals produziert haben. »Gimme Shelter« ein Kracher sondersgleichen, ein Meisterwerk.

  2. <img src=”/img/CD/radiohead-fake_plastic_trees.png” alt=”“ style=“float: left;” />Radiohead – Fake Plastic Trees
    Die sentimentalen Rocker in Höchstform: ein so wunderbar stimmiges und zugleich experimentelles Album habe ich selten gehört. Melancholisch, eingängig, phantastisch. Alleine die Akustik-Version von »Fake Plastic Trees« macht das Album zu einem Meisterstück. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

  3. <img src=”/img/CD/led_zeppelin-physical_graffitti.png” alt=”“ style=“float: left;” />Led Zeppelin – Physical Graffiti
    Auch hier würde wieder alleine das Stück »Kashmir« genügen, um das Album in jeder Top 10 erscheinen zu lassen. Das der Rest des Albums diesen Eindruck eher unterstreicht, herausgehoben seien »Custard Pie«, natürlich »Houses of the Holy« und »Boogie with Stu«.

  4. <img src=”/img/CD/paula_cole-this_fire.png” alt=”“ style=“float: left;” />Paula Cole – This Fire
    Ein wunderbares Album der hübschen Paula. Musikalisch hochwertig, technisch perfekt und dazu ihre Stimme. Gediegenste Tracks: »Tiger« und »Nietzsches Eyes«. Nur eine Frage bleibt: where have all the similiar cowboys and cowgirls gone?

  5. <img src=”/img/CD/blur-13.png” alt=”“ style=“float: left;” />Blur – 13
    Hier war es schwer, sehr schwer. Drei Alben von Blur in der Top five ist schwerlich machbar. Somit eben nur »13« als Platzhalter für »Modern Life is Rubbish« und »Think Tank«. Man muss nur »Coffee & TV« hören um zu wissen, was ich meine.

Dieses Stöckchen wird weiter gereicht an Basquiat, Johannes, Stefan, Thorsten,
Bruderherz und Florian.

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Gimme Music 0

Gestern auf der Heimfahrt vom Köln-Besuch eine der erträglichsten Radio-Sendungen »Kopfhörer« auf SWR 1 gelauscht. Wieder sehr gute Musik im Programm. Recht ausführliche Vorstellungen des Albums »Heart & Soul«, das aktuellste Machwerk des alten Genius des Rock-Pops, Joe Cocker. Glücklicherweise weniger poppig als »No Ordinary World« und als Platte angelegt, die ausschließlich Cover-Versionen enthält, sind die Stücke, die ich gestern hören durfte, sehr gelungen. Cocker spielt alle seine Qualitäten aus, seine Stimme, seine Fähigkeit, bekannten Songs ein neues Gewand zu verpassen ohne dabei einen blosen Abklatsch zu produzieren und seinen Mut, sich weiter zu entwickeln auch wenn seine Fangemeinde sicherlich einen ganz bestimmten Joe Cocker hören möchte. »I who have nothing« ist sicher eine ganz großer Song, seine Interpretation tut dem keinen Aubbruch, im Gegenteil. Achso, by the way, diese CD findet sich noch nicht in meinem Regal. Einschleimen!?

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»The Sexorcist« 2

Ich glaube, Andreas Hartmann hat mich gerade zu einer neuen HipHop-Platte überredet. Das wäre dann die Vierte, somit ist das noch gestattet. Sagt mal, kennt von euch jemand die erwähnte LP?

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No sympathy for the Neocons 1

»It’s liberty for all, democracy’s our style, unless you are against us, then it’s prison without trial.«

Die Stones werde Anfang September ein neues Album unter die Leute bringen. Die nötige Publicity wird schon jetzt geschaffen. Ein soft-kritischer Song über die Neokonservativen und schon rumort es. »A Bigger Bang«, so der Name des neuen sorgt gleich für selbigen. Ich werde das Album trotzdem kaufen. Es sind eben »The Rolling Stones«. Die dürfen auch Neo-Konservative kritisieren. Erst recht wenn sie – und das ist bei solcherlei ja selten – recht haben.

[ Notiz an mich selbst: politische Attitüde taugt als Marketingkonzept. Warum klickt niemand auf meine Ads? ]

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So ein Theater: Schöne neue Welt 5

War sowohl am Freitag Abend als auch am Sonntag in einer Theaterfassung des Romans »Schöne neue Welt« von Aldous Huxley. Das hier lokal sehr bekannte »Horroladenteam«, eine Gruppe recht junger Theaterschaffender mit kitschig-gesellschaftskritischem Anspruch, betreuten die 11. Klasse der Freien Waldorfschule Ludwigsburg hierbei. Nun ist es schon etwas länger her, dass ich mir dieses Buch ins Hirn schüttete und so war ich immer wieder belustigt über die doch immer wieder hübschen Aphorismen, Merksprüche und beißenden Analysen, die dieser Text zu bieten hat. Dinge wie »Philosophie ist dazu da, um das was man intuitiv sowieso denkt mit einer schlechten Erklärung zu versehen« sind nunmal sehr kurzweilig, unabhängig von ihrer Korrelation zur Realität.

Allerdings wurde mir immer deutlicher, dass Theater nicht als politische Praxis oder politischer Ausdruck taugt, sondern ausschließlich als Belustigung, als Müßiggang, als Vergnügen. Was ja nun wahrlich nicht das Schlechteste ist. Aber eben nicht mehr. Der große Unterschied zwischen dem Theater und dessen, was die Realität an Kritik »benötigt«, ist die Existenz bzw. Inexistenz von Personen, die Objekt der Kritik sind. Gibt es im Theater den Bernhard Marx, der beschimpft und zum Dauerversager stilisiert werden kann, den Gott, an dessen Unvollkommenheit sich der Faust reibt oder auch Claudius, der für Hamlet das Böse verkörpert, so ist die Realität sehr viel komplexer. In ihr ist es zwar möglich aber falsch, gesellschaftliche Kritik personal, also verkörpert, zu transportieren. Theater ist maximal gesellschaftskritische Folklore, kitschig-romantische Persiflage auf das was Gesellschaftskritik zu sein hätte.

Aber zurück zum Stück: insgesamt war es ausgesprochen schön, wenn auch sehr lang. Manche Passagen wirkten schauspielerisch unterbelichtet, die dramatische Leistung einiger Schüler und Schülerinnen war teilweise eher belanglos, bspw. die ausgesprochen schwach besetzte Rolle des »Bernhard Marx«.
Aber wo das »Horrorladenteam« ist, da sind gute Sounds nicht weit. In für diese Truppe typischer Manier, zeigte man durchaus gerne und teilweise überausführlich, was man an technischem Schnickschnack zu bieten hat. Dieses Faktum alleine wäre unproblematisch. Trifft aber überbordende Technik mit schauspielerischem Unvermögen zusammen, so wirkt es kleisterhaft und getüncht, wo Mut zur Ehrlichkeit, zum Unvermögen gefragt wäre.
Nun aber noch ein bisschen Lob: phantasisch und unvergessen bleibt »Der Wilde«, die Besetzung der Mutter und der Aufseher des Reservats. Gratulation.

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»Homophobie ist schwul« 0

Netter Wortwitz, als attraktives Shirt, via Lysis.

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Nörgeleien (updated) 2

Wie Hanno schrieb, bietet die Band »Früchte des Zorns« ihre Musik kostenlos zum Download an. Und das als OGG Vorbis und MP3. Leider – und jetzt kommt der typische Nörgler – eben nicht im FLAC-Format. Habe mal angefragt, wie das aussähe.
Auch Torsun von »Egotronic« wollte das schon länger mal tun. Und gehostet wird’s in diesem Fall dann sogar auf dem Keks.

Update:
Torsun hat sich gemeldet, wunderbar. Und da soll noch einmal jemand behaupten, Nörgeln würde [s]gar[/s] nichts bringen.

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iPod kann keine Musik abspielen 9

HCl schreibt in »Mein iPod und ich« über seine Liebe zu seinem iPod. Die will ich ihm erst einmal lassen, ich bin heute nicht so. Kann durchaus verstehen, dass er einen MusicPlayer und keine »Eierlegendewollmilchsau« will. Aber: das kann der iPod nicht mal. MP3s sind – verzeiht mir das – keine Musik. Es sind entstellte, verkrüppelte Geräuschfetzen. Mehr ein Rauschen denn musikalischer Genuss. Wer einmal »Tubular Bells« von Mike Oldfield als MP3 hören musste, weiß ob der katerartigen Kopfschmerzen, deren man sich sicher sein kann. Oder auch die LP »Honey« des Herren Moby, geht gar nicht als MP3. Viel zu sphärische Sounds, da schaden Kompressionsalgorithmen nur. Ebenso Jean Michel Jarre, als MP3 einfach nicht erträglich. Nicht das es reichen würde, dass es heute so viele komplett bescheuerte Musik gibt, nein, die meisten hören diese Schrottmusik auch noch in Formaten, dass die Gehörgänge verklebt.

Nur welchen Player jetzt kaufen. Antwort schlichtweg: alle sind scheiße. Richtig scheiße. Der größte Trumpf ist noch, es gibt welche, die das Format OGG beherrschen. Der iRiver beispielsweise. Was ich will ist ein Player, der FLAC (»free lossless audio codec«) beherrscht, vielleicht APE (irgendso ein properietärer Kram von Apple) und wenn’s unbedingt sein muss, noch OGG. Ansonsten soll der Player schick sein, darf ruhig so groß wie eine Notebook-Festplatte sein, sollte mindesten 300GB Musik aufnehmen können und ansonsten muss er nix können. Ich hab auch keine Probleme damit, dafür ein bisschen mehr Geld zu zahlen. Aber so kann’s nicht weitergehen. Bis heute bin ich stolzer nicht-Besitzer eines Players.
Außerdem: das war jetzt der letzte Motzartikel, bin ja schon wieder ruhig. Nur auch das musste einmal mehr gesagt werden.

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"...zu diesem Album passt nur ein Wort: Müll!" 0

So drastisch kommentierte einer der Amazon-Kunden das Album »Tonight« von David Bowie. Na und, wird sich der geneigte Leser denken, schlechte Musik gibt es genug. Stimmt, antworte ich: aber die ganzen richtig schlechten schmeißt Amazon gerade hinaus. Als Werbegag wird das Lager entrümpelt und Angebote sind entweder Nonames, schlechte Best Of-Sampler oder eben schlechtes von bekannten Künstlern (1, 2).
Schon peinlich sowas. /usr/portage rät: einfach allen Schrott ohne viel Aufsehen entsorgen.

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