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They are doing the right thing 7

»The neighborhood bully been driven out of every land,
He’s wandered the earth an exiled man.
Seen his family scattered, his people hounded and torn,
He’s always on trial for just being born.
He’s the neighborhood bully.

Well, he knocked out a lynch mob, he was criticized,
Old women condemned him, said he should apologize.
Then he destroyed a bomb factory, nobody was glad.
The bombs were meant for him.
He was supposed to feel bad.
He’s the neighborhood bully.«
Bob Dylan, Neighbourhood Bully

Filed on 24-07-2006, 01:01 under , , & seven comments & no trackbacks

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Comments

  1. Dr. Dean opines:
    published on July 30th 2006, 09:34:22 am *

    Ich finde, Lars könnte seine Kriegsbegeisterung etwas freimütiger zum Ausdruck bringen. Hey, Lars, als Neocon-Antideutscher musste ´nen bisken mehr Mut haben!

    Ganze Stadtteile in Beirut niederbomben? Und dafür nur den "Neighborhood Bully": Das ist, jedenfalls in meinen Augen, hmm, irgendwie unpassend, oder etwa nicht? Lars, da musste klarere Worte finden, auch in der Tradition von Georg Weerth (obwohl: der Typ interssiert dich ja nun wiederum nicht die Bohne)!

    Der Ausweg: Klare und vorbehaltslose (!) Kriegsbegeisterung, zum Beispiel für den "gerechten" Krieg. Denn der schrillste Ton ist in der antideutschen Szene zugleich, seltsamerweise, auch die Eintrittskarte dafür, geachtet und ernst genommen zu werden.

    Lars, Du schaffst das schon!

    Reply

  2. David opines:
    published on July 30th 2006, 09:22:20 pm *

    Der Ton ist schon schrill genug, finde ich… Lars ist mittlerweile zynisch. Wie sich "They are doing the right thing" anhört vor dem Hintergrund des heutigen Bombardements, das den Tod von über 50 Zivilisten mit sich brachte, muss ich vermutlich nicht erklären.

    Meiner Meinung nach sind die Israelis außerdem mittlerweile schon weiter als die Hamas: Die Vernichtung der Gegenseite wird zwar nicht offiziell propagiert, aber faktisch durchgeführt. Aber wieso nicht – schließlich ist Genozid ja die einzige Lösung. Wenn alle Gegner tot sind, herrscht selbstverständlich Friede. Wie die Geschichte lehrt, hat das auch schon in so vielen Fällen funktioniert, oder?

    Diese mittelalterliche Mentalität dort unten widert mich an, ebenso wie ihre Unterstützer.

    Reply

  3. Lars Strojny supposes:
    published on July 30th 2006, 09:52:18 pm *

    Die Herren glauben nicht wirklich, ich ließe mich auf einen kritischen über Israel ein. Damit kann ich nicht dienen, das sollte eher mit den Focus-Lesern (http://usrportage.de/archives/657-Inkontinente-Deutsche.html) dieser Welt ausgehandelt werden. Ein klitzekleine Anmerkung dazu allerdings schon: wer zwischen Kriegsbegeisterung, die mir leider vollkommen fremd ist und der Einsicht in die Notwendigkeit der Verteidigung Israels gegen den Schrecken seiner Nichtexistenz liegt ein himmelweiter Unterschied.

    Reply

  4. Dr. Dean means:
    published on July 30th 2006, 10:58:12 pm *

    Hähä: Wo sehen Sie denn die "Existenz Israels" bedroht, wenn zwei Soldaten gefangen genommen werden??

    Die Wahrheit ist: Israels Existenz ist nicht bedroht, obwohl die Lage nach diesem sinnlosen Krieg nicht besser geworden ist, auch deshalb, weil dieser Krieg Hisbollah und Hamas stärkt.

    Reply

  5. David reckons:
    published on July 31st 2006, 01:33:47 pm *

    Nun ja, wenn ich als israelischer Soldat gekidnappt worden wäre, würde ich vermutlich auch erwarten, dass alles getan wird, um mich zu befreien. (Auch wenn die Soldaten vermutlich schon längst tot sind, aber das ist eine andere Sache.)

    Das Problem ist, dass diese Art von Reaktion wohl eher kontraproduktiv ist. Der Libanon verfolgt eine grausame Strategie, indem er es den Israelis unmöglich macht, rein militärische Ziele zu vernichten. Es wird bei jedem israelischen Angriff unvermeidlich zivile Opfer geben, und das ist nicht Israels Schuld.

    Die Lösung dieses Problems kann aber nicht in der kompletten Vernachlässigung jeglicher Zivilopfer liegen. Erstens stärkt dieses Verhalten die Hisbollah/Hamas und schürt verständlicherweise den Hass auf Israel, und zweitens müssen sich die Israelis den Vorwurf gefallen lassen, Völkermord zu betreiben.

    Es muss eine diplomatische Lösung geben, auch wenn ich nicht weiß, wie die aussehen soll; sonst liegt irgendwann die ganze Region in Trümmern, ohne dass der Streit beseitigt wäre.

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  6. sven hedin states:
    published on August 14th 2006, 10:26:46 am *

    German Forces will engage in Beyrouth to secure
    Lebanon’s borders. Leopard_II tanks will dancing
    around the Litani river. You can hear already the
    classical Vienna Walzers as the current general
    secretary of Nato with a sharp eye to Lt. General Jones[U.S. Army Chief of Staff], Hoop de Scheffer, recently said. Preparations in Germany are on the
    way to receive the green lights from the Supreme
    Court in Karlsruhe and the majority support in the
    parliament( Reichstag at Berlin ) as a winning coalition.
    It follows a liberal note to the German Liberal Party:
    Es scheint bei der F.D.P bald Liberalismus Einzug zu halten.
    A) mindestens 4 Milliarden Iran-Investitionen stehen auf
    dem Spiel. Diese gehen ohne einen
    Litani-Einsatz der Bundeswehr verloren. B) Ein F.D.P.-Eintritt
    in die Regierung beginnt durch einen starken Wiederauftritt in der Aussenpolitik. Cheney will eine westliche Wirtschaftsweise
    im Mittleren Osten einführen. Ohne
    die deutschen Liberalen wird er
    dort definitif scheitern. Wir
    sollten dort unsereren deutschen
    Vertrauensvorteil bei Schiiten voll auspielen. Niemand wird bestreiten, dass wir bei den
    Arabern besser als die U.S. Corporations im Rennen liegen.

    Reply

  7. Lars Strojny responses:
    published on August 14th 2006, 11:18:59 am *

    Bitte, bitte, du verstehst mich falsch. Ich interessiere mich gar nicht für Politik. Keine Beratungsdiskurse hier in diesem Blog.

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