Man kennt sie ja, die grenzdebilen Fleischlosen. Nicht jene, die das als ihre und eben auch meine Privatsache betrachten, was man isst, sondern meinen, andere mit ihren Essstörungen belästigen zu müssen. Bei PETA ist die Spinnerquote besonders hoch, man fabuliert vom »Holocaust auf deinem Teller« (nur noch via archive.org auffindbar), Hühner-KZs und ähnlichem. Schwachsinniger geht’s einfach nicht.
Heute also eine Leserbriefanfrage eines PETA-Quartalsspacken an die Redaktion der »Kritische Masse«, bei der ich ab und an veröffentliche:
Liebe Redaktion,
soeben habe ich Ihren Artikel “Fleisch schmeckt” (Kritische Masse Nr.55) gelesen. Einige der erwähnten Punkte erscheinen mir kritikwürdig und ich würde gerne – im offiziellen Namen der größten Tierrechtsorganisation, einen Leserbrief schreiben. Da der Artikel bereits im Juli diesen Jahres erschien, frage ich mich, ob Sie einen Leserbrief noch abdrucken würden und ob generell Interesse Ihrerseits an einem Leserbrief besteht. Wenn ja, welche Länge sollte der Leserbrief in etwa haben?
Als ein Redakteur der Kritischen Masse muss ich leider sagen, dass es mich einen Scheiß interessiert, was sie zu diesem Thema zu sagen haben. Eine Organisation, die nicht davor zurückschreckt, Fleischproduktion mit dem Menschheitsverbrechen an sich zu vergleichen ist mir gänzlich zuwider. Die Protagonisten solcher Positionen gehören in Gefängnisse und Psychatrien, um ihnen wieder einen Rest an Anstand und zivilisatorischer Restvernunft beizubringen. Dass bei ihrem Laden beides nicht mehr vorhanden ist, zeigten sie mit ihrer widerwärtigen Kampagne »The Holocaust On Your Plate«. Wir publizieren auch keine Leserbriefe von anderen verkappten oder offenen Faschisten, somit würde ich in der Redaktion immer gegen Ihren Leserbrief stimmen.
Sehr geerhter Herr Strojny,
ich arbeite seit vielen Jahren ehrenamtlich bei PETA. Und ich bin BUND Mitglied (gewesen). Ihre Antwort an Herrn Zösch ist weit unter der Gürtellinie. Auch jugendlichen Redakteuren ist zuzumuten, sich soweit “im Griff” zu haben und höflich und sachlich zu bleiben. Ihr Niveau ist erschreckend!
Meinen BUND-Austritt werde ich mit Ihrer Antwort begründen und diese an den BUND Vorstand schicken.
Übrigens: Viele PETA-Aktive sind auch Mitglieder beim BUND.
Mit freundlichen Grüßen,
A. Müller
PETA-Deutschland e.V.
www.peta.de
andreaM@peta.de
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Jetzt ist mir gerade nach nem Steak.. bei einem Blick in den Miniofen sieht das Abendessen aber dann doch mehr nach Auberginenholocaust aus.
Veganerinnen wie dich, liebe Julia, sind natürlich großartig. Essen und essen lassen ist hier mein Motto ;-)
Hey nix gegen peta (http://mtd.com/tasty/), da bin ich auch.
;-D
SCNR
Jay ;-)
Ich finde es zwar Mist, dass Du keinen Link setzt – noch nicht einmal zur Site an sich, weil das die Kontrolle Deiner Behauptung seitens der Leser erschwert und weil es eigentlich der gleiche Mist ist, was die NRW-Bezirksregierung mit ihren Sperrverfügungen verzapft…aber gut. Ich habe mir die Holocaustseite kurz angesehen und kenne auch aus der Vergangenheit ähnliche Vergleiche und kann nur sagen: 100% Zustimmung. Auch Deine Antwort ist korrekt und angemessen. Warum immer diese warmgeduschten political-correct Form(ulierung)en, wenn man es mit politisch, ethisch und historisch unkorrekten Leuten zu tun hat.
Da du ja schon irgendwie recht hast und ich das Nichtverlinken nachträglich meiner Emotionalität anlasten möchte habe ich das jetzt korrigiert.
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posted on December 15th 2005, 12:45:31 am Meet your meat!Hm, lecker billig! Wir regen uns in Deutschland