»Jede Politik, auf welche Ideologie sie sich sonst auch berufen mag, ist verlogen, wenn sie die Tatsache nicht anerkennt, dass es keine Vollbeschäftigung für alle mehr geben kann und dass die Lohnarbeit nicht länger der Schwerpunkt des Lebens, ja nicht einmal die hauptsächlichste Tätigkeit eines jeden bleiben kann.« André Gorz, österreichisch-französischer Schriftsteller und Philosoph
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Interessanterweise steht praktisch in der kompletten September-"brand eins" nichts anderes drin. Die Marktliberalen fangen an, nach der bedarfsunabhängigen Grundsicherung zu rufen, wegen Entbürokratisierung und Freisetzung von Marktdynamik und so weiter. Die Sozialdemokratie ist ja dagegen, wen wundert’s :)
Aaaalso, kommen wir mal zu den Unterschieden. Der Unterschied zwischen marktliberaler respektive neoklassischer Position und einer nicht-sozialdemokraitschen Linken Position hierzu ist, dass ein solchen Grundgehalt notwendig ist, wenn auch die Bedarfsbezogenheit aufrecht erhalten werden muss. Sonst ist’s schlichtweg nicht finanzierbar. Soweit die Realpolitik. Zudem ist entscheidend, diese Versorgung nicht nach Kassenlage, sondern als verfassungsrechtlich verbrieftes Recht zu gewährleisten. Das wollen die Marktliberalen nicht, deren Politik ist eine Politik nach Kassenlage, in der die Bedürftigkeit auch immer eine Frage des Staatshaushaltes ist.
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posted on September 7th 2005, 11:39:09 pm Über die Vollzeitzukunft»Jede Politik, auf welche Ideologie sie sich sonst auch berufen mag, ist verlogen, wenn sie die Tatsache nicht anerkennt, dass es keine Vollbeschäftigung für alle mehr geben kann und dass die Lohnarbeit nicht länger der Schwerpunkt des Lebens, ja n…