Nun ist er verschieden. Der unzweifelhaft ehrwürdige Vertreter der Vetriebenen, der passionierte Freund des leicht modernisierten »Schlesien ist unser«, des Zentrums gegen Vertreibungen: Peter Glotz. »Es gibt schlimmeres«, mag man anmerken und damit recht haben. »Über Tote soll man nicht lästern«. Oder, um einen mir recht gut bekannten Jungsozialisten zu zitieren: »Ich tue mich schwer, das zu betrauern«. Dem ist wenig hinzuzufügen. Vielleicht, dass Peter Glotz sein Leben lang die Politik des Bund der Vertriebenen betrieb, für den widerwärtigen Begriff des »Deutschböhmen« focht, einer der vehementesten Apologethen eben dieses Zentrums gegen Vertreibungen (der Plural ist hier irreführend, im Grunde genommen geht es um genau eine einzige, Anm. d. A.) war.
Die Rolle, die Peter Glotz zeitlebens erfüllte, war die des ideologischen Vorreiters einer Europäisierung deutscher Geschichte. Der Holocaust, das Menschheitsverbrechen, wird zur europäischen Tat umstilisiert und ist ideologisch nicht länger deutsche Eigenheit, sondern sinnstiftende europäische Identität, mit man »alle gemeinsam« auseinanderzusetzen habe. Und genau deswegen »muss Deutschland«, um es mit Joseph Fischer zu sagen, »Krieg führen, weil es Auschwitz zu verantworten hat«. Dem bleibt zu widersprechen. Deutsche Täter sind v.a. eines nicht: Opfer.
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Lars Strojny supposes:
published on August 30th 2005, 03:11:05 pmIch lasse diesen Nazi-Spam nun ausschließlich zu Dokumentationszwecken hier stehen.
Erläuterung zum Begriff der »Deutschböhmen«
Die Bezeichnung der Tschechen für die Sudetendeutschen war »Sudetští Nĕmci«. Manche Teile der Sudentendeutschen übernehmen diesen Begriff heute zur Selbstbezeichung. Der Begriff des »Deutschböhmen« hingegen ist revanchistisch geprägt und simuliert Gleichberechtigung, die es – glücklicherweise – nicht gibt.
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Der heilige Dornbaum means:
published on August 29th 2005, 10:27:49 pmAlso was am Begriff "Deutschböhmen" widerwärtig sein soll, wenn man 10 Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertreibt, oder Greise in die Elbe (Labe) wirft, mit dem Hinweis, sie sollen nach D schwimmen? Wo ist denn da die vielgepriesene Humanität und Demokratie? Solche antideutschen Selbstbeflecker wie die arbeitsscheuen Elemente wie die Macher dieses Blogg werden sich schneller in Theresienstadt zur Arbeitstherapie einfinden, als sie denken! Die Liste füllt sich bereits und die Wahlen stehen vor der Tür!
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Lars Strojny answers:
published on August 28th 2005, 08:18:57 pmNein, du verstehst da was falsch. Antideutsch sein war schon immer sexy. Schau mich an, ich bin der lebende Beweis hrhr
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yetzt returns:
published on August 28th 2005, 06:34:44 pmHihi!
Noch nie war Antideutsch so sexy wie heute…
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