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Habermas als Vertreter der Heiligen Inquisition 1

Man kann von Jürgen Habermas aus vielen Gründen scheiße finden. Nationalisierungdiskurs in der Linken (Stichwort: »Nationalstolz nicht trotz, sondern wegen Auschwitz«, Stichwort: Verfassungsloyalität), sein Wandel vom Adorno-Schüler zum Haus- und Hofphilosophen der rot-grünen Prominenz oder auch den Blödsinn, den er in seinen Abhandlungen über Diskurse schrieb. Nun liefert der ergraute Herr einen mehr: er fetischisiert die Katholische Kirche als, wie der Spiegel in seiner aktuellsten Ausgabe zitiert, »Krücke der entgleisenden Modernisierung«, als »transzendeter Bezugspunkt aus der Sackgasse«. Schon wieder pervertierte Kritische Theorie.

Wollten die tradionellen Vertreter der Kritischen Theorie (siehe: »Religösität und Transzendenz«) noch den Glauben vom Wahn trennen um die Möglichkeit zur Transzendenz zu erhalten, so reicht einem Habermas die Existenz des Glaubens und dessen Verherrlichung als »transzendenten Bezugspunkt«. Ich muss kotzen.

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Comments

  1. mawa opines:
    published on August 27th 2005, 03:09:40 am *

    Welchen Blödsinn schreibt Habermas denn in welchen Abhandlungen über Diskurse?

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