Habe gerade Lust einfach wahl- und formlos über Musik zu bloggen. Ich fange einfach mal mit der letzten Platte »Brainwashed« von George Harrison an, der leider im November 2001 verstarb. Highlights sind »Prices Fish« und »Brainwashed«. Fast schon anachronistisch wirkender Gitarrenrock ohne in irgendeiner Weise »hart« zu sein. Einfach nett und gediegen. Weiter im Text: nicht dass sich jemand beschwert, ich würde nie über aktuelle Platten schreiben. Nehmen wir doch mal »Demon Days«, die aktuellste der Gorillaz. Nach dem Hit »Client Eastwood«, der wirklich ein phantastisches Stückchen Musik innerhalb der neueren HipHop-Geschichte darstellt, also die neue Platte mit dem wunderbar eingängigen Highlight »Feel Good Inc.«. DJ Dangermouse, bspw. Grey Album, gehört auch zu der sonst eher Comic-artigen, sprich anonymisiert auftretenden Truppe. Wollte ich einfach mal erwähnt wissen.
Nun mal wieder ein kleiner Sprung zurück: die Platte meiner musikalischen Anfänge, meiner ersten Kinderpogo-Abende, Kinderkanal-Pornos und der verzweifelten Gehversuche mit dem anderen Geschlecht: Green Day, »Dookie«. Das war eine LP, die in Kombination mit dem »Repeat-Mode« des CD-Spielers komplette Parties bestritt. Trotzdem habe ich sie nie besessen (nein, nicht einmal gebrannt), bis kürzlich. Dann stand ich im Plattenladen, sah diese CD, vor meinem inneren Auge lief ein Film und als dieser zu Ende war, war ich fast zuhause und trug eine Tüte mit dieser CD bei mir. Hatte sie also wohl gekauft, hoffentlich. Zu den einzelnen Stücken gibt’s nicht viel zu sagen, eigentlich ist die CD voll scheiße. Aber irgendwie kommt immer noch diese Zerstörungslust und dieses gestörte Pogo-Feeling bei mir auf, wenn ich beispielsweise »When I Come Around« oder »Basket Case« höre. Und ja, wenn ich mir recht erinnere habe ich bei »She« das erste Mal ‘rumgeknutscht. Das klingt romantischer als es war.
So, das war’s für heute. In nächster Zeit werde ich wieder ordentlich™ Reviews zu »Mezmerize« von System of a Down, ansonsten noch was von Tom Waits, vielleicht mal die »aktuellste« Tracy Chapman (nein, nicht die Best Of) und… schreiben. Naja, lasst euch überraschen. Vorschläge werden wie immer gerne angenommen.
Filed under Consumption, Music & no comments & no trackbacks
Trackback specific URI for this entry