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Gesellschaftliche Arbeit vs. Arbeitsgesellschaft 0

Ein interessantes Interview mit Götz Werner gab es heute in der »Stuttgarter Zeitung« zu lesen. Werner spricht von einer Verteilungskrise anstatt der gebetsmühlenartig wiederholten Idee der Wirtschaftskrise. Er spricht von der Aufgabe der Wirtschaft, die Menschen mit Dienstleistungen und Gütern zu versorgen und er spricht davon, dass dies immer besser machbar wird. Das Problem sei nur, dass ein nicht widerherstellbarer Zustand angestrebt werde, die Vollbeschäftigung. Er schlägt damit in eine ähnlich Kerbe Axel Braig in der »Sonntag Aktuell«. Es ist durchaus angenehm zu hören, dass auch von anderer Seite einmal sinnvolle Positionen zu kommen scheinen. Leider klammert Herr Werner den ökologischen Aspekt völlig aus und denkt innerhalb nationalstaatlicher Grenzen: international ist die Art des Resourcenverbrauchs, wie wir ihn handhaben, nicht haltbar. Und, Herr Werner ist Anthroposoph. Aber dies macht (diesmal) nichts.
(Hinweis kam von Hanno. Dank dafür!)

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