Nun sind sie also vorbei, die dreizehn Jahre, in denen ich eine Schule besuchte, deren geistigen Vater ich verachte, seit ich das Denken lernte und deren politische und weltanschauliche Implikationen ich seit diesem Zeitpunkt kritisiere.
Ich habe zwei Waldorfschulen erlebt, in beiden bot sich ein ähnliches Bild. Beidesmal war die Situation verfahren und – zwar mit unterschiedlichen Schwerpunkten – ähnlich. Mein Artikel wird v.a. die Waldorfschule in Ludwigsburg behandeln, da ich dort zwölf Jahre lang Schüler war. Falls diese irgendwann Rechtsanwälte auf mich losschicken möchten: meine Adresse sollten ihnen ja bekannt sein oder einfach einen whois-Abfrage starten. Das sollten sie ja hinkriegen. Zudem finde ich mich normalerweise im Telefonbuch, also viel Spaß.
Die ersten Jahre…
Die ersten acht Jahre sind sehr, sehr gemütlich. In der ersten Klasse eingeschult, beginnt man zwar sofort Englisch und die zweite Fremdsprache – in meinem Falle Russisch – zu lernen. Von Lernen im eigentlichen Sinne, kann dort keine Rede sein. Man lernt Gedichte und beginnt einfach ein Gefühl für die jeweilige Sprache zu entwickeln. Jeder Tag beginnt mit dem s.g. Hauptunterricht. Die ersten zwei Stunden von 8:00 Uhr bis 9:30h werden acht Jahre lang von ein und derselben Person ausgefüllt. Der s.g. Klassenlehrer. Vorteil hiervon: man hat eine Bezugsperson, einen dezidierten Rhythmus. Der Klassenlehrer unterrichtet in vier- bis sechswöchigen Epochen »Mathematik« (eher: Rechnen), »Deutsch« (eher: irgendwas Schreiben), pseudo-Geographie und »Geschichte« (eher: Märchenstunde). Nachteile dieses Konzepts werden v.a. ca. ab Klasse sechs spürbar. Die Lehrerperson kann inhaltlich nichts mehr bieten, sie ist überfordert und verliert zusehends an Autorität. Der Unterricht wird chaotisch. Meines Erachtens viel zu spät werden naturwissenschaftliche Fächer eingeführt (Chemie in Klasse sieben, Physik in Klasse acht). In Klasse acht beendet das s.g. Klassenspiel, ein von der gesammten Klasse aufgeführtes Theaterstück, die achtjährige Klassenlehrerzeit.
In der ganzen Zeit gibt es keinen Aufklärungsunterricht, Sexualität wird verschwiegen und behindert. Lehrer gehen peinlich-bemüht mit diesem Thema um.
Eurythmie – ein Anachronismus als Charakteristikum
Ein weiterer stetiger Begleiter wird auch in Klasse 1 angelegt: Eurythmie. Beschrieben als in Bewegung transformierte Musik, ist es doch nicht mehr als ein Kotau vor dem großen Gründer Steiner und seiner Wahnwelt. Zudem gibt es noch Heileurythmie: für Schüler, die Probleme haben oder denen Probleme angehängt wurden, gibt es dies. Zwanzig Minuten ist der Schüler dem Heileurythmisten ausgeliefert. Hat Angstzustände, wehrt sich, hat Alpträume etc. Nichts hilft: man muss täglich hin. Heileurythmie wird auch als Druckmittel verwand: wer nicht spurt muss dort hin.
Inhaltliches
Die unterrichteten Fächer sind lächerlich. Die Kenntnisse der deutschen Rechtschreibung nach diesen acht Jahren sind dürftig, ebenso verhält es sich in den Fächern Mathematik, Geschichte und Geographie. Wer die vier Grundrechenarten und ein bisschen Bruchrechnen beherrscht, hat schon gewonnen (hey, damals war ich richtig gut in »Mathematik«).
Geschichte war zum Davonlaufen: man erzählt von Atlantis, von germanischen Götter- und Heldensagen. Allerdings wird dies nicht als Märchen bzw. Sage vermittelt, sondern als ex-existente Realität.
Money, Money, Money…
Da die Waldorfschule immerzu in Geldnöten steckt, nimmt sie jeden: wer von der Sonderschule fliegt, wer auf der Hauptschule keine Chance mehr hat. Dieser »wir-sind-der-Müllhaufen-für-jeden-Versager«-Habitus senkt das Niveau weiter und setzt die Schüler teilweise völlig durchgeknallten Spackos aus. Dies ist kein Plädoyer für eine Eliteschule aber ein bisschen kann man ja schon darauf achten, welches Schaf man sich ins Boot holt. Ab und an fliegt einer, eine Begründung oder offizielle Stellungnahme erhält man nie. Man erfährt es irgendwie hinten herum.
Die Oberstufe
Ab Klasse 9 wird’s nun ein bisschen seriöser: die Schüler sollen all das können, was sie nie gelernt haben. Das Niveau zieht unverhältnismäßig an. Das Aussortieren, das die Waldorfschule nach Selbstbeschreibung ja gar nicht betreibt, beginnt. Die Klasse trennt sich in Hauptschul-, Real- und Abiturszug. Praktischerweise sind in der neunten Klasse die Schüler ja vierzehn bzw. fünfzehn Jahre. Ein Alter also, in dem Lernen und für die Schule büffeln seeeehr beliebt ist.
In den Naturwissenschaften »nothing new«: Chemie und Physik werden v.a. als visuelles Vergnügungsfach gehandhabt und haben mehr Event- als Lerncharakter. Mathematik zieht deutlich an, verschärft den Selektionsdruck. In Deutsch wird erstmalig so etwas wir Literaturarbeit betrieben. In meinem Spezialfall aber nicht ernsthaft, sondern ebenso oberflächlich. Einziger Lichtblick: Geschichte. Hängt aber mit der Lehrerperson zusammen, die zwar persönlich ein Armleuchter ist aber inhaltlich einiges zu bieten hat. Ein weiteres Problem sind die Mathematiklehrer: in meinem Falle von Klasse 9-11 einen Lehrer, der zwar inhaltlich sehr gut war aber die deutsche Sprache sehr mangelhaft beherrschte. Faktisches Resultat: zwei Jahre kein Mathematik- und Physikunterricht. Oft fragte ich mich, wie eigentlich Lehrer eingestellt werden, also welchem Prüfverfahren ihre Einstellung unterliegt. Wir hatten alles: eine prügelnde Musiklehrerin, einen genialen aber alkoholkranken Dirigenten, eine unfähige Deutschlehrerin, die nichts konnte außer Erörterungen schreiben zu lassen, einen unfairen Geschichtslehrer, der seine Symphatien für Islamisten und seinen antiamerikanischen Vernichtungswahn nur schwer hinter dem Berg halten konnte, ebenso wie seine Unsymphatien für Schüler, die über jeden noch so schlechten Witz das Lachen verweigerten.
Wir sind ja sooo menschlich – Individualität als Heilsversprechen
Die Lehrer gehen ganz individuell auf die Schüler ein. Sie geben individuell Noten, sprich: wer am meisten schleimt gewinnt. Wer das nicht kann – oder nicht will – hat verschissen. Kleine Anekdote: Ich hatte in meiner alten Schule bis Klasse 12 regelmäßig Dreier und Vierer in Geschichte und Deutsch. Fühlte mich dort immer unterbewertet, wechselte die Schule und: tatatata, in beiden Fächern eine Eins im Abschlusszeugnis. Ohne Mehraufwand, denn Mehraufwand ist nicht mein Ding. Ganz großartig geht der individuelle Umgang auch bei der Größe der Klassen. Bis zu vierzig Schüler hocken in einem versifften Unterrichtsraum und genießen die – individuelle – Massenberieselung. Frontalunterricht ist Standard, neuere Konzepte kommen nicht vor. Was man hat, kennt man und was man kennt, hat man.
Quo vadis, Waldorfschule?
Für die Trennung von Schule und Steiner: Ein unverbrähmter Rassist, der sich in seinem Ressentiment suhlt, wie das Schwein im Mist, lässt sich nicht vom Kopf auf die Füße stellen. Steiner und seine Ideologie sind nicht reformierbar.
Um realpolitische Vorschläge zu liefern und als unbezahlter Politikberater zu fungieren: Klassen verkleinern, Eurythmie einstellen (meinetwegen in Verbindung mit einem Sozialabkommen für arbeitslose Eurythmielehrer, denn eines ist klar: eine neue Anstellung finden die nicht). Zudem: Naturwissenschaften ab Klasse 6, ernsthaft und wissenschaftlich. Umwandlung der – teilweise coolen – künstlerischen Gimmicks in Projektunterricht, der im Zeugnis angerechnet wird. Einführung eines verbindlichen Lehrplans (es gibt eine Empfehlung, mehr aber auch nicht) der zu erfüllen ist. Prämien für Lehrer, die in einer Klasse einen außergewöhnlich guten Durchschnitt erzielen. Mehr Transparenz: welches Gremium entscheidet was, wer kungelt mit wem, etc. Noten ab Klasse 1: Zusätzlich zu den mündlichen Beurteilungen, muss es Noten geben. Denn: was für eine Note ist »hat teilgenommen«; oder »hat sich bemüht«?
Danke, schlichtweg
Über die ganzen Jahre, gab es v.a. einen Lichtblick: meine Englischlehrerin. Auffallend »unwaldörflich«, gut gekleidet, Autoritätsperson, ernsthaft und direkt aber immer fair und fördernd. Ihr habe ich meine Englischkenntnisse zu verdanken und ebenso, dass ich den Bartel nicht irgendwann hinschmiss. Sie hielt, trotzdem ich von Klasse 9-11 sicher unerträglich war, immer zu mir. Komischerweise. Zwei weiteren Lehrern sei ebenso gedankt: Herrn Valet und Herrn Dr. Ostertag. Beide schafften es, meine Demotivation durch jahrelange Abstumpfung in den Fächern Geschichte und Deutsch zu durchbrechen. Beide Fächer schloss ich mit Bestnoten ab.
Comments
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Max Hansen opines:
published on 2005|09|08, 15:37hHallo lieber Verfasser/liebe Verfasserin
Es war sehr interesant deine Kommentare von 13 Jahre Walldorfschule zu lesen. Ich habe auch 13 jahre Wladi auf dem Rücken,aber in Finnland.
Du schreibst von Sachen die auch für mich passiert ist. Der Quatch mit heil-eurythmie und alle diese Weltverbesser-lehrer/innen. Glücklicherweise gab es auch Lehrer wie deine Englisch-lehrer.
Aber der Story von heil-eurythmie finde ich besonders treffend. Erst mahl nur 20 minuten, aber dann öfter und mehr, weil das vorwärtskommemn nicht gut genig ist…
Habt ihr andere auch diese Erfahrungen?
Magreb responses:
published on 2005|08|11, 07:39hWas sind sie nur für ein Verräter. Da bemüht man sich dreizehn Jahre um sie, damit anschließend so etwas dabei rauskommt. Pfuii!
Dave supposes:
published on 2005|06|19, 02:19hHmmm. Ich glaube, dir ist nicht so ganz bewusst, dass der Alltag an einem stinknormalen staatlichen Scheißgymnasium (bzw. Grundschule) nicht besser ist. Ich denke, dass die Waldorfschule viele Vorteile gegenüber der "herkömmlichen" Schule hat. Ich bin kein Waldorfschüler, kenne aber aus der Jungen Waldorfphilharmonie Süddeutschland (ein Projekt des Landesschülerrats der freien Waldorfschulen Baden-Württemberg) sehr viele Waldorfschüler.
Um mit der Grundschul"bildung" anzufangen: Natürlich lernt man nicht "im eigentlichen Sinne" Fremdsprachen. Das ist auch überhaupt nicht möglich. Das Erlernen von Sprachen setzt einen geistigen Entwicklungsstand voraus, den Grundschüler eben noch nicht haben. Lieber englische und russische Gedichte als irgendwelche seltsamen Versuche, die Zweitklässler englische Aufsätze schreiben zu lassen (kein Witz)!
Und in welcher verdammten Schule sind Lehrer der Klassen 5-9 bitte Respektspersonen? Nicht nur in der Waldorfschule ist der Unterricht in dieser Zeit chaotisch. Wenn alle brav dasitzen und lernen würden, wäre irgendwas ganz gewaltig faul. Auch wir haben in den Klassenzimmern Feuerwerksraketen gezündet, Tische vollgereihert, Lehrerinnen als dumme Schlampen beschimpft und unsere Entschuldigungen selber unterschrieben. Ich hatte außerdem Chemie erst ab Klasse 9!
Schlechte Lehrer gibts auch überall. Wir hatten einen prügelnden Musik_lehrer_ und jede Menge andere unfähige Penner. In der Waldorfschule wirds ab Klasse 9 schwer? Bei uns sind in der 9. Klasse einer, in der 10. drei und dieses Jahr nochmal einer gegangen (worden), weil sie’s nicht mehr gerafft haben.
Wer schleimt, gewinnt – nicht nur in der Waldorfschule. "Sie können nicht Klavier spielen, Frau [Musikleherin]" -> 4 im Zeugnis. Und von großen Klassen kann ich auch ein paar Lieder, Remixes und Medleys singen. Was anderes als Frontalunterricht gabs sowieso fast nicht – was anderes hat aber auch nicht funktioniert! Gruppenarbeit? Gleichbedeutend mit Freistunde!
Noten ab der ersten Klasse sind meiner Meinung nach auch nicht besonders sinnvoll. Was fängt denn ein kleiner Erstklässler mit einer 4 an, bitteschön? Der realisiert gar nicht, was das überhaupt bedeutet. Seine Eltern sind sauer auf ihn und fordern mehr Leistung – und er hat keinen Plan, worum es überhaupt geht.
Meiner Meinung nach hat die Waldorfschule (bis auf dieses pseudoreligiöse Sektenzeug – WTF is Heileurythmie ?????? o.O) der normalen Schule einiges voraus.
Man sollte mal in beide Arten von Schule erlebt haben… Eigentlich ist ein objektives Urteil sonst gar nicht möglich. Es ist irgendwie doch natürlich, dass jeder Jugendliche Schule scheiße findet. Und vor allem seine eigene. .
David
Lars Strojny opines:
published on 2005|06|19, 12:14hNein, nein, der Vergleich fehlt mir durchaus nicht. Ich kene einige "Nicht-Waldorfschüler".
Was ich kritisiere ist, dass die Waldorfschule als Privatschule nirgends über das von den Regelschulen gemachte Angebot (positiv!) hinausreicht. Die Eltern berappen einen Haufen Kohle, in der guten Annahme, den eigenen Kindern was schönes zu bieten. Nur: so unterschiedlich ist’s gar nicht.
Du argumentierst den ganzen Kommentar lang, dies sei dort auch nicht besser usw. Glaub ich dir ja aber dann frage ich mich ,wie du zu deinem positiven Resumee kommst…
Dave replies:
published on 2005|06|19, 14:10hNa ja, ich fand Sachen wie Vermessungspraktikum, Instrumentenbau und das ganze handwerkliche Zeug (was ja auf dem normalen Gymnasium komplett fehlt) eigentlich cool. Ein ganzheitlicherer Ansatz wäre mir auf den staatlichen Schulen schon lieber; diese pseudo-elitär-wissenschaftliche "Wissens"vermittlung geht mir ziemlich auf die Nerven. Ob jetzt eine Aminosäure, die basisch reagiert, eine, zwei oder siebzehn NH2-Gruppen hat, interessiert mich eigentlich überhaupt nicht :)
Aber das ist natürlich auch individuell verschieden. Es gibt wahrscheinlich auch gute und schlechte Waldorfschulen, und mancher Waldorfschüler findet 2 Wochen Vermessen in Polen doch scheisse und will lieber Chemieunterricht ^^
Auf jeden Fall ist der große Vorteil der Waldorfschulen das neunjährige Gymnasium. Wenn man sich nicht so vollständig mit dieser seltsamen Steiner-Philosophie identifizieren müsste, wären meine Geschwister auch auf der Waldorfschule. G8 ist die dümmste Erfindung seit dem A20-Gate.
David
Lars Strojny replies:
published on 2005|06|20, 16:57hWissensvermittlung ist IMHO genau das, was den Waldorfschulen fehlt. Sie vermitteln kein Wissen, sondern max. Halbwissen.
Vermessungspraktikum: viel bei uns glücklicherweise aus. Hätte auch weniger ein Problem mit sowas wenn a) dadurch anderer Unterricht nicht wegfallen würde und b) mehr Wert auf die Verknüpfung mit dem "Kopf"-Fach – in diesem Falle eben Mathe – gelegt werden würde.
miriam returns:
published on 2006|07|16, 19:58hhallo lars,
ich war selber bis zur 10ten auf der Waldorfschule in Ottersberg (ldk.niedersachsen)Seit 5 Monaten bin ich auf eine Real-Schule gewechselt! Das war eine sehr gute Entscheidung. Zwar ist das alles sehr schwer, vorallem in Mathematik, Deutsch Physik und Chemie.Ich bin sehr sauer auf die W.Schule, weil ich einfach viel zu wenig kann. In Chemie und Physik ist mir so gut wie alles unbekannt und mMthematik kann ich erst recht nicht. Ich finde das sehr problematisch. Klar hätte ich mehr lernen können von mir aus, aber wie hätte ich merken sollen das mir so viel fehlt? ich denke die Waldorfschule hat dann nur einen sinn wenn man bis zur 12 oder 13 bleibt. ein wechsel ist gerade zu unmöglich, es seiden man lässt dies schon im 5 schuljahr geschehen.Im übrigen sehe ich keinen Pädagogischen sinn in der W.schule wie sie ja immer vorgibt! diese schule ist oberflächlich und hat garnichts mit dem inneren zu tun. die lehrer kümmert es einen dreck wie es in dem Inneren der lieben kinderlein aussieht! ich finde das alles sehr falsch. da sind die lehrer in der Staatlichen Schule um einiges besser. Ich sprech da ja von erfahrungen! ich habe beide schulen erlebt und kann deshalb auch gerechtfertigt urteilen^^. ich kann nur ausdrücklich warnen die meißten lehrer haben noch nicht einmal eine schulische reife die ein lehrer braucht das heißt eigtl. könnte jeder unterrichten. bei uns waren meißtens nur die letzten spinner auf der schule als lehrer eingestellt.Auch waren mir die vorurteile sehr unangenehm zb. das W.schulen rassistisch sind oder man ein bonze ist, oder ein hippi,und alle nur kiffen oder zu vergleichen mit sonder-und hauptschulen. da ich eigtl. garnicht in das W.schulen chema passe (äußerlich und innerlich) bin ich froh das ich weg bin! eins noch: im Großen und Ganzen würde ich die W. schulen ganz einfach in zwei worten beschreiben: weltfremd! man solle sich mal vorstellen eine strenge musliemin würde in eine schulklasse dort kommen oder ein anderer ausländer, keiner der kinder würde damit klar kommen! man kennt es einfach nur in wolle gewickelt zu werden. ich finde das schlimm.Natürlich haben vielleicht auch Waldorfschulen für manche schüler vorteile aber ich sehe keine! und mein halber Freundeskreis war auch auf einer W. schule und klagen über das gleiche. ich finde das unglaublich das diese schulen existieren dürfen wenn sie lehrer mit hauptschuleabschluss einstellen. Für mich unvorstellbar. aber diese seite ist super:-D würde mich auf rückmeldung freuen lg miriam
worker means:
published on 2009|01|28, 22:40hHallo Lars,
ich darf,zur Zeit, in einer Waldorfschule als ein Eineinhalbeurojobber,meine Zeit verbringen.
Sowas dient nicht unbedingt dem Gemeinwohl.
Was hätte Steiner wohl dazu gesagt?
Vielleicht könntest du in kurzen Worten zusammenfassen,worin, beziehungsweise,woraus seine Idee bestand oder bestehen soll.
Satzzeichen sind nicht ganz so mein Ding.
Grüße an Alle!
Danke für eine Antwort vorab
Angelika Hagedorn supposes:
published on 2005|07|23, 21:11hFragt der Lehrer in der Waldorfschule einen seiner Schüler:
"Wie viel ist 5+3?"
Da antwortet der Schüler:
"Ich weiß es nicht, aber ich möchte jetzt auch viel lieber tanzen!"
Michael Treier reckons:
published on 2005|10|27, 23:22hDu Armer Wicht! Warst 13 Jahre an einer Waldorfschule und hast nichts kapiert. Das nenn ich scheitern!
Hast ja hier richtig Zeit investiert um von deinem Trauma zu berichten. Wusste garnicht, dass es solche unreflektierten Spakos wie dich auch an Waldorfschulen gibt. Warum bist du nicht einfach abgegangen? Es hätte dir besser getan und deine Eltern hätten dir von dem gesparten Geld einen netten PC kaufen können, an dem du den ganzen Lernstoff für’s Gymnasium hättest pauken können.
Übrigens fangen Naturwissenschaften an der Waldorfschule in Klasse 6 an mit Physik und es gibt tatsächlich einen gedruckten Lehrplan, für jedermann zugänglich.
Also noch viel Spaß beim Selbstmitleid!!!
Lars Strojny reckons:
published on 2005|10|28, 10:17hIch würde dir Lesen lernen empfehlen. Manchmal soll das helfen. Wenn du das dann kannst, dann lese doch einfach noch einmal meinen Rant. Vielleicht kommst du dann darauf, dass es gar nicht um Selbstmitleid geht. Vielleicht aber auch nicht.
Ansonsten: wenn du dich so gut auskennst, dann weißt du ja sicherlich, aus welcher Zeit der »Le(e)hrplan« stammt, oder?
Oliver answers:
published on 2006|03|11, 20:42hIch habe selber keine Erfahrung in einer Waldorfschule gemacht, sondern bin den "klassischen" Weg gegangen: Grundschule, Gymnasium, Uni, Arbeit. Dennoch, ich habe den Eindruck, aus Dir ist ein kritikfähiger, mündiger Bürger geworden, der sich (offensichtlich) kein X für ein U vormachen läßt. Welcher Teil aus Deinem sozialen Umfeld auch dafür gesorgt hat, Deine Schule konnte es auf jeden Fall nicht verhindern ;) Das nenne ich schon einen Erfolg! Es gibt andere, denen es nicht so ergeht.
Lars Strojny reckons:
published on 2006|03|11, 20:50h»Mündiger Bürger« ist IMHO ein lächerlicher Ausdruck, solange die zweite Natur, die Gesellschaftlichkeit, so unbewusst von statten geht und nebulös bleibt, ist »Erwachsen sein« ein heeres Ideal, mehr nicht.
Lars Strojny returns:
published on 2006|03|13, 08:33hEine entscheidende Verbesserung in der bürgerlichen Gesellschaft im Vergleich zum Feudalismus ist die Transformation des Körperlichen in einen bewussten Zustand. Der Mensch ist sich als bürgerliches Subjekt seiner Körperlichkeit bewusst, kann sie relativ vollständig überblicken. Der Mensch ist also zum Herrscher über seine erste Natur geworden. Was zuvor im Nebel lag, ist heute vermessbar, quantifizierbar, erforschbar, erkennbar, etc. Nun, mit der Gesellschaftlichkeit verhält es sich anders: diese ist weiterhin ein unbewusster Prozess. Form und Zweck der Vergesellschaftung erscheinem dem bürgerlichen Subjekt als ganz natürlich, er macht sie zur ersten Natur, wo sie doch bewusst bestimmbar wären.
Oliver states:
published on 2006|03|13, 07:28h"Mündiger Bürger" ist zunächst mal ein Term, der mit Werten interpretiert wird. Für mich war "mündiger Bürger" in diesem Falle ein Ausdruck für einen gewissen Grad an "Aufgeklärtheit" im philosophischen Sinne und beschrieb insofern den Eindruck, den Deine Postings bei mir hinterließen.
Was ich sagen wollte: Du wärest kaum in der Lage gewesen, so kritisch mit Deinem Umfeld umzugehen, wenn Deine Schule in diesem Feld Deiner geistigen Ausbildung versagt hätte. Ich kenne einige Leute, die nach einer gymnasialen Ausbildung nicht zu sowas in der Lage waren.
Aber was meinst Du mit der Gesellschaftlichkeit, "die unbewusst vonstatten geht"?
Hans Vastag says:
published on 2006|03|16, 13:12hHallo Lars,
schön von Ihnen zu hören, pardon zu lesen, auch wenn es nichts Schönes ist, was Sie da von sich geben. Sie scheinen ja in Ludwigsburg echt frustriert gewesen zu sein, dass Sie so giftig schreiben. Vaihingen kommt noch recht gut davon… Leider haben Sie sich aber nicht gut informiert, auch wenn Sie das meinen und behaupten. Die Lehrpläne der Waldorfschule gibt es wiklich und die letzte Ausgabe ist 2004 erschienen. Sie können diese über Amazon bestellen falls Sie Lust dazu haben. Der Autor ist Tobias Richter, nicht Rudolf Steiner… Schade dass Sie den neuen Ansatz der Eurythmie in der Vaihinger Schule verpassst haben, ich wette es würde Ihnen gefallen…Ihr Lob an die Kollegen Valet und Dr. Ostertag gebe ich weiter, die freuen sich sicher. Trotzdem seien Sie etwas gelassener und nicht so hitzig und polemisch, auch wenn es zu Ihnen passt. Aber das werden Sie ja noch im Laufe des Lebens lernen und zu schätzen wissen, und auch was Sie an der Waldorfschule hatten…
Gruß
Hans Vastag
Lars Strojny opines:
published on 2006|03|16, 22:03hSicher werden Sie den Amazon-Link zu den Lehrplänen nachliefern können. Ich will »das mit dem Internet« nicht zur Gänze erläutern, nur soviel: es ist u.a. deswegen eine so brauchbare Struktur, weil es die Möglichkeit der Referenzierung, der Verlinkung gibt. Wenn sie den nachliefern, habe ich selbstverständlich keine Schwierigkeiten, den Irrtum einzugestehen, ich bin nicht unfehlbar. Nur: über eine einfache Suche konnte ich ihn nicht finden.
Hitzig und polemisch: ich gendenke zu vermeiden, alles aus dem Blickwinkel, des Hammers zu betrachten, denn dann ist alles ein Nagel. Vielmehr ist dort auch sprachliche Schärfe angebracht, wo es zum Thema passt. Die Anthroposophie wurde lang genug mit Engelszungen besungen. Da schadet etwas kernige Sprache nicht. Aber das wissen sie als gelernter Germanist (ich hoffe ich unterstelle ihnen nichts furchtbares, aber ich rate das einfach mal als ihren Ausbildungsgang) sicher.
Ihr Heilsversprechen für die Zukunft in allen Ehren, nur behagt mir derartiges gar wenig. Weder freue ich mich auf 10+x Jungfrauen, noch warte ich auf’s Paradies. Transzendenz ich hör dich trappsen. Aber doch nur, wenn sie einlösbar erscheint.
Zu Ihrer PR für »den neuen Ansatz« in der Eurythmie. Erzählen Sie das, wem Sie wollen. Leider locken Sie mich damit nicht hinter dem Ofen vor. Um mich selbst zu zitieren: »Ein unverbrähmter Rassist, der sich in seinem Ressentiment suhlt, wie das Schwein im Mist, lässt sich nicht vom Kopf auf die Füße stellen«.
Zum Schluss sei angemerkt, dass es mitnichten um Vergangenheitsbewältigung geht. Der Zweck der Auseinandersetzung mit der Anthroposophie ist Ideologiekritik und Kritik an esoterischem Wahn insgesamt, der immer dann Zuspruch bekommt, wenn das Irdische in der Attraktivität sinkt. Meine eigene Schulzeit, die ich frei von Blessuren überlebte, ist dabei nur Aufhänger. Ich dresche mit größter Lust und Vergnügen auf alles ein, was so tut, als wäre da etwas jenseits des Beweisbaren. Ob das dem Wahn zu Grunde liegende Buch nun Koran, Bibel oder Akascha-Chronik heißt. Jenes infantile Grinsen, dass der Erleuchtete aufsetzt, wenn er von seiner Erleuchtung schwafelt, ist mir zu wider.
Die Gretchenfrage bei Anthroposophen lautet, um bei beliebtem, ehemaligem Unterrichtsdiskurs zu bleiben, »wie halten Sie’s denn mit Steiner«. Und, wie halten Sie es?
Christian Kintner reckons:
published on 2006|03|17, 21:20hLieber Herr Vastag,
Ist es wirklich wichtig, welche Schule wie gut »davon« kommt? Ich lese aus diesem Resume eher eine verallgemeinerbare (und IMHO teilweise berechtigte) Kritik heraus.
Gerade lese ich, dass die Lehrpläne keine im eigentlichen Sinne des Wortes sind, sondern lediglich Empfehlungen. Über Amazon konnte ich lediglich eine nicht verfügbare Version finden, die allerdings auch neuer ist.
Ich selbst kann keinen neuen Ansatz in der Eurythmie erkennen – zumindest keinen Ganzheitlichen. Natürlich, wir haben eine neue Lehrerin, die ich auch für durchaus innovativ und kompetet halte – soll dies das neue Konzept sein?
Was ist mit Mittel- und Unterstufe? Wenn da ebenfalls ein neues Konzept angewendet wird, scheint mir das jedenfalls in keinster Weise an das von Frau K.-K. angepasst! (Natürlich ist das meine ganz subjektive Meinung und basiert lediglich auf dem, was ich durch Vorspiele und durch Proben erlebt habe.)
Mich hätte es gefreut, wenn dieser Artikel als konstruktive Kritik (was der Artikel teilweise ist) und nicht als Angriff gewertet würde. Auch wenn unsere Schule »relativ gut davon gekommen ist«. Ich denke, dass genau diese Polemik nötig, damit sich sowohl Schüler kritisch mit der Waldorfschule beschäftigen als auch Lehrer eine Schülerstimme hören.
Viele Grüße Christian Kintner
Hans answers:
published on 2008|08|11, 21:39hGut, dass ich dieses Forum hier entdeckt habe. Ich werde mein Kind nun doch nicht auf eine W.Schule schicken!
Christian Kintner reckons:
published on 2008|08|13, 15:35hZwei Jahre später … You made my day.
Lars Strojny says:
published on 2008|08|13, 15:49hDas alles mag irgendwie hieran liegen: http://www.google.de/search?q=waldorfschule
Claudia Hamilton supposes:
published on 2008|10|17, 11:39hMich würde interessieren, wie Sie sich letztendlich entschieden haben und warum gerade dafür.
Auch ich bin auf der Suche nach der richtigen Schule
für meine Zwillinge und dieses Forum macht mir Angst einen Fehler zu begehen. Die Waldorfschule bereits als mögl. Schule anvisiert, bin ich jetzt relativ verunsichert. Was haben die staatlichen Schulen im Vergleich zu bieten? Welches ist das "größere Übel"? Viel. war ich naiv zu glauben, in der Waldorfschule die ersehnte "heile Welt" zu finden, in der meine Kinder als das gesehen werden was sie sind: Kinder mit zahlreichen Fähigkeiten und viel Potential. Die staatl. Schulen haben weder Platz für Kreativität, noch für Individualisten. Wirklich gute, ambitionierte Lehrer sind dort genau so rar wie sonst wo. Was also tun?
ruth responses:
published on 2009|02|19, 08:42hhallo,
ich möchte auch noch den dritten teil derer, die die ws zu dem machen was sie ist erwähnen: die eltern.
ich bin w-mutter und habe zu berichten, dass die entscheidung von eltern ihre kinder auf die ws zu geben von allem möglichen geprägt ist nur nicht von einem soliden basiswissen was waldorfpädagogik ist. die einen finden es schick ihr kind auf eine privatschule zu geben, die anderen "glauben" es wäre irgendwie kreativ dort, manche meinen rudolf-steiner wäre der namensgeber der schule – sowie leopold, oder pestalozzi. allen gemeinsam ist das peinlich berührt sein wenn das wort anthroposophie fällt – in welchen zusammenhang auch immer.
auf elternabenden kann man dann erleben, wie eine gruppe von alternativ liberalen, zumeist aus der privilegierten bildungebürgermittelschicht stammenden eltern, zu einer gemeinde von staunenden gläubigen wird, wenn sie den waldorflehrer berichten aus dem fach- oder hauptunterricht andächtig lauschen ohne auch nur im ansatz verstehen zu wollen, was da gerade vorgestellt wird – wenn z.b. aus dem handarbeitsunterricht erklärt wird, das die handarbeit zur transformation von physischem vermögen zu geistigen kräften beiträgt.
von der ersten klasse an habe ich von eltern nie fragen gehört, die das verständniss dessen was die lehrer da eigentlich beabsichtigen verbessern, bestenfalls permanete verbesserungsvorschläge wie: warum schreiben die kinder eigentlich in rechenkästchen und auf linienpapier, das machen doch alle schulen so und ist deshalb ist das sicher besser, ob man das nicht für die ws auch mal machen könnte.
kurz und gut: wenn die eltern von ws-schülern das ws-konzept nicht bei vollem bewusstsein mittragen können, dann wundert es mich wenig, das es zu problemen kommt, die letztendlich die schüler ausbaden müssen.
beste grüße ruth
ein einfacher papa means:
published on 2008|12|09, 09:29hHallo,
grundsätzlich sollte keiner Angst haben jedoch eine gesunde Skepsis wallten lassen. Hören sie auf ihr Herz und was der Verstand ihnen sagt. Und treffen sie ihre persönliche Entscheidung: JA oder NEIN ! Danach belassen sie es dabei und denken nicht mehr nach. Loben sie nicht die ein oder andere Schule in den Himmel und machen sie aber auch nicht das Gegenteil in Form von Missachtung.
ruth states:
published on 2009|02|19, 09:08hhallo einfacher papa,
ich denke, dass der ratschlag von ihnen einfach nicht mehr nachzudenken suboptimal ist. nachdenken war doch immer schon sehr nützlich, etwa um entscheidungen zu treffen, oder etwas zu verstehen was man noch nicht kapiert hat. zudem steht man doch täglich – ich jedenfalls – vor neuen fragen. meine erfahrung ist die, denken hilft.
herzlich ruth
Lena answers:
published on 2009|01|23, 17:45hHallo :-),
Vor gut einem halben Jahr habe ich meine Schullaufbahn mit dem Abitur abgeschlossen. Ich war selber 13 Jahre lang Schülerin einer Waldorfschule und finde es dementsprend nicht uninteressant, welchen Blick auf Waldorfschulen die Leute geboten bekommen, die diese Schulform nicht persönlich kennen.
Ersteinmal und ganz grunsätzlich bin ich der Meinung, dass man weder alle Staats-, noch alle Waldorf- oder sonstwie Schulen in jeweils einen Topf werfen kann. Ich denke sie werden mir zustimmen, dass es auch bei staatlichen Schulen himmelschreiende Unterschiede gibt.
Ebenso verhält es sich meiner Meinung nach mit Waldorfschulen, allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass man eine Privatschule selbstverständlich schneller in Frage stellt als eine staatliche Schule.
Vor allem aber steigt die Qualität einer Schule proportional zur Qualität iher Lehrer.
Die Waldorfschule vermittelt sicherlich auch Inhalt oder arbeitet mit Methoden, über die man streiten kann. Z.B so genannte "Fördermaßnahmen" wie Heileurythmie oder der sehr anschaulich (aber wenig inhaltlich) gestaltete naturwissenschaftliche Unterricht.
Auch die acht Jahre andauernde Klassenlehrerzeit halte ich persönlich für zu lang und schließe mich der Aussage an, dass die Lehrer für die Klassen 7+8 nicht ausreichend qualifiziert sind. In diesem Alter fühlte ich mich meinem Lehrer oft überlegen (zumal diesem z.B. im Mathematikunterricht oft Fehler unterliefen) und habe mich generell ab der 9. Klasse viel wohler gefühlt, da das Niveau merkbar stieg und wir von Lehrern unterrichtet wurden, die von ihrem Fach "wirklich Ahnung" hatten.
Da ich eine Schule in Hessen besucht habe, bin ich auch in der Lage das Ergebnis in etwa mit Staatsschulen zu vergleichen, da wir 2007 Landesabitur haben.
Das Ergebnis unserer Schule war dabei wirklich gut, woraus man schließen kann, dass uns die entsprechenden Inhalte vermittelt wurden.
Allgemein würde ich Eltern die darüber nachdenken ihr(e) Kind(er) auf eine Waldorfschule zu schicken empfehlen, die örtliche Schule einfach ganau unter die Lupe zu nehmen.
Besonders achten würde ich darauf, ob es möglich ist an der entsprechenden Schule ein sehr gute Abitur zu machen.
Ansonsten hängt es sehr vom Charakter des Kindes ab, ob eine Waldorfschule das Richtige ist. Vorallem Kinder mit einem ausgprägten naturwisschenschaftlichem Interesse, bzw. einem starken Hang zum logischen/analytischen Denken (und ja, man kann das auch bei kleinen Kindern oft schon erkennen….) würde ich eher auf eine staatl. Schule schicken. Schüchterne Kinder sind in einer Waldorfschule hingegen ganz gut aufgehoben.
Bei irgendwelchen Fragen, ich antworte gerne :-)
Nadine responses:
published on 2009|01|24, 23:33hHallo,
tja,Waldorfschule,ja oder nein? Wie kann ich herausfindne,ob dort ein gutes Abitur gemacht wird?Oder ob genug gelernt wird? Es steht und fällt doch alles mit dem Lehrer,hier wie dort.Wir haben mehrere Kinder,unser Ältester ist auf einem Gymnasium mit ganz fürchterlichen Lehrern,also ist der Jüngste jetzt im Waldorfkindergarten.Schüchtern sind sie alle,aber auch sehr schlau,logisch denkend.Nur zeigen sie es überhaupt gar nicht und kommen somit über eine 3 nicht hinaus.Auf Heileurythmie-Zwangsmaßnahmen jdoch kann ich sehr gut verzichten.Was mich interessiert:Wie kann man die Kinder alle individuell fördern,wenn sie alle das Selbe tun müssen? Und keine Abweichungen erlaubt sind,z.B. beim Malen,Laterne basteln etc.? Ist es also eher eine Massenberieselung,aber nicht individuell?
LG
NAdine
Chris says:
published on 2009|01|29, 22:23hHallo Nadine, die Schule vermittelt Wissen, Talente werden (sollten eigentlich immer noch) von den Eltern gefördert werden.
Ihr überlegt hin und her was die Schule aus meinem Kind macht. Es gibt gute und schlechte Schulen der schlimmste Fehler allerdings ist der den Eltern heute gerne machen: zu glauben ab dem 6. Lebensjahr sei die Schule für das Kind verantwortlich. Eltern sein ist harte Arbeit, die als Belohnung aber viel viel Freude und Erfüllung sein kann.
Es gibt auch staatliche gute Schulen, interessant sind jene, die Methoden der Montessori integrieren.
Es ist interessant, dass ich kaum Waldorfschüler kenne, die ihren Eltern dankbar für die "tolle" Vorbereitung aufs echte Leben sind.
Michael returns:
published on 2009|02|09, 01:00hdoch ich!
lisa returns:
published on 2009|01|31, 17:04hAuch ich bin auf der schwierigen suche nach der richtigen Schule für meinen Sohn und war bis vor kurzem (fast) bereit, auf Grund meiner Vorbehalte gegenüber der staatlichen Schule in unserem Einzugsbereich (in Berlin-ost), meine Zweifel am System-Waldorf zu vergessen. Wie gerne hätte ich das getan!
Aus meinen Erfahrungen und Beobachtungen in Familie und Nachbarschaft möchte ich allen Eltern, die die gleiche Entscheidung zu treffen haben wie ich, dringlichst anraten, sich intensiv und ausführlich mit der Anthroposophie-und Waldorfkritik auseinanderzusetzen. Insbesondere die Erfahrungsberichte im net von angehenden WaldorflehreInnen in Ihrer Ausbildung haben mich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Meiner Meinung nach hat eine Reformbewegung, die Ihr Lehrpersonal auf diese Weise "ausbildet", sich bereits selbst diskreditiert…
hanz responses:
published on 2009|02|01, 13:21hIch denke was zählt und worauf man sich bei so einem Thema verlassen kann sind die Fakten und die sprechen eindeutig für die Waldorfschule, sonst wäre sie doch nicht eine der Schulen mit den meißten Abitour abgängern und kaum Hauptschülern. Jedoch ist die Pädagogik und Antroposophie für manche schwer zu verstehen und somit entstehen die wildesten Gerüchte.
Mein Tipp: wikipedia ;-)
Ach übrigends erkundigt euch mal über den Chef von einem der führenden drogeriemärkte Götz Werner ;-)
Karin answers:
published on 2009|02|04, 10:51hHallo,
also meine zwei jüngeren Kinder gehen in die Waldorfschule und ich bin so zufrieden mit der Schule und dem enormen Wissen das dort vermittelt wird.
Der Kleine (11 Jahre) ist schon seit der ersten Klasse dort und entwickelt sich so wunderbar. Ich bin sowas von froh, dass wir uns für die Waldorfschule entschieden haben. Vom Wissensstand ist die Klasse staatlichen Schulen weit voraus. Vor kurzem bekamen sie eine neue Schülerin, die nun viel Stoff aufholen muss, den sie noch gar nicht kann.
Das Wichtigste aber ist mir, dass mein Sohn mit Freude in die Schule geht. Ich merke auch, dass er die meisten Dinge aus freiem Willen lernt, selbständig recherchiert und Themen erarbeitet. Seine Lieblingsfächer sind Geschichte, Geographie und die Naturwissenschaften. Dort blüht er besonders auf, es ist einfach klasse das zu beobachten. Ich bin oft verblüfft über sein Wissen. Die Schule motiviert die Kinder zu selbständigem Arbeiten. Sie schreiben natürlich auch Arbeiten, doch wenn man ihm nach ein paar Monaten die Fragen stellt, weiß er die Antworten in der Regel immer noch. Und was interessiert schon eine Note? Wenn er im Diktat 6 Fehler hat, dann weiß er und wir, dass es besser hätte sein können.
Sport würde er an der Schule gerne intensiver treiben machen, aber dafür hat er im Ort seinen Sportverein, in den er fest integriert ist. Er ist auch im örtlichen Musikverein und lernt dort ein Intrument. Das war mir auch wichtig, damit der Kontakt zu den Leuten aus dem Ort nicht zu kurz kommt. Wir wohnen auf dem Land in einer kleinen Gemeinde mit 1800 Menschen und er soll auch Teil der Dorfgemeinschaft sein. Übrigens sind seine ehemaligen Kameraden aus dem Kindergarten nun auch auf verschiedene Schulen verteilt und quasi auseinandergerissen.
Ferien sind für ihn zwar toll, aber er freut sich immer wieder riesig auf die Schule.
Meine Tochter (jetzt 17 Jahre) wechselte erst in der achten Klasse in die Waldorfschule, nachdem sie an der alten Schule den Unterricht regelrecht verweigert hatte. Gut, die Pubertät hatte bestimmt auch ihren Teil daran. Allerdings empfand ich den Großteil der Lehrer schlicht als unfähig.
Einmal hatte sie in den Herbstferien ein Projekt für Biologie erarbeitet. Südamerika war vorgegeben und sie arbeitete über die ganzen Herbstferien an "Kaffee und Avokado". Sie wühlte Bücher, schrieb auf, durchkämmte die Cafes, um unterschiedliche Kaffeebohnen zu sammeln. Am Ende hatte sie einen ganzen Ordner gestaltet und war mächtig stolz. Wieder in der Schule wollte sie der Lehrerin den Ordner geben. Was war die Antwort? "Da steht der Mülleimer. Kannst die Sachen gleich reinwerfen" Meine Tochter war total geschockt. Auf meine Nachfrage hin erhielt ich die Antwort, dass es ja möglich gewesen wäre, dass ich ihr in den Ferien an dem Projekt geholfen hätte. Kann man sich vorstellen, wie es in meiner Tochter aussah? Also mich wundert ihre Arbeitsverweigerung nicht.
Es kamen noch ähnliche Dinge vor, doch die glaubt einem sowieso kaum einer. Das Schulamt unternimmt bei Beschwerden nichts. Außerdem bekommen die Kinder dann erst recht Druck, weil man an der Schule als "Verräter" gilt, wenn man sich in der Verzweiflung an das Schulamt wendet (nachdem sich die Vertrauenslehrerin nach viermaligem Anfragen nicht einmal meldet) (Der Mathematiklehrer hatte mich im Elterngespräch in einem Abstand von 20 cm mit irrem Blick angebrüllt, nachdem ich ihn ruhig gebeten hatte, dass er mich doch bitte zu Ende reden lassen sollte, nachdem er mich drei Mal unterbrochen hatte). Einmal wurde meine Tochter von Lehrerin X beschimpft, weil sie uns am Wochenende Inliner fahren sah. Das hätte sie nicht verdient, dass ich so tolle Dinge mit ihr unternehme. Ich sollte gar nichts mit ihr Tun hirnlang. Ja gehts noch?
Selbige Lehrerin X bat mich einmal zum Elterngespräch in eine 6. Stunde. Okay, ich kam, wartete 10 Minuten, nur die Lehrerin war nicht da. Ich sah eine Klasse, guckte rein und sah, dass kein Lehrer da war. Auf meine Frage, erklärten mir die damals 4.Klässler, dass sie bei Frau X Unterricht hätten, aber nicht wüssten wo sie sei. Hallo? Wieso bestellt mich Frau X zum Elterngespräch, wenn sie Unterricht hat? Nun ja, ich wartete weitere 20 Minuten vor dem Schulhaus. Hatte mir gedacht, dass sie evt etwas kopierte, wie auch immer. Selten hab ich solche Bauklötze gestaunt, wie an diesem Tag, als Frau X mit ihrem Auto vor die Schule angefahren kam. Ich stehe wartend da zum Elterngespräch, eine verwaiste vierte Klasse hockt seit mindestens einer halben Stunde im Schulraum, eine Vertretung, die nach der Klasse schaut, war nicht beauftragt worden – und Frau X kommt mit dem Auto um die Ecke. ??? Meine Begrüßung, so aus dem Bauch heraus, war (Ich werde dieses Gespräch wortwörtlich nie vergessen. "Guten Tag Frau X. Ist das normal, dass sie Unterricht haben und währenddessen mit dem Auto spazieren fahren?" Anwtort: Was ich mich unterstehe. In welchem Ton ich mit ihr zu reden wage. "Ich hatte mein Auto in der Werkstatt. Ich habe den ganzen Tag Unterricht, von morgens um 7.30 bis mittags. Wann denn sonst soll ich solche privaten Dinge erledigen?" Häää? Hab ich was an den Ohren? Ich dachte, es setzt mich gleich. Ich stand da, zwischen Lachen und schlichter Fassungslosigkeit. Ich sags allen, ich werde diese Szene in meinem Leben nicht mehr vergessen.
Naja, das ist jetzt Schnee von gestern und ich bin froh drüber. Wie gesagt, meine Tochter besucht jetzt die Waldorfschule und ist seither wie eine umgedrehte Socke. Sie lernt selbständig, hat Zukunftsperspektiven und setzt sich im Unterricht ein. Also ich kann nur sagen, dass ich mit ihrer Entwicklung sehr zufrieden bin. Auch zu Hause kehrt endlich Ruhe ein und das ewige Theater mit der Schule hat ein Ende gefunden. Sie lernt freiwillig, ihre Arbeiten werden anerkannt und nicht mit abwertenden Worten in den Müll geworfen.
Natürlich gibt es auch an der Waldorfschule Lehrer, die vielleicht etwas über dem Boden schweben. Oder schwebten, die die ich meine ist nicht mehr an der Schule. Aber das wissen die Kinder gut zu unterscheiden und es ist im Großen und Ganzen okay für sie. Nennt mir eine Schule an der es nicht einen Lehrer gibt, der etwas ausgeflippt ist. Jedenfalls habe ich bisher an der Waldorfschule solches grob fahrlässiges Verhalten von Staatsschul-Lehrern, was eigentlich eine Vergewaltigung und Verkrüppelung der Kinderseelen ist, bisher nie erlebt.
Eurythmie: Meine Tochter findet es nicht so riesig. Mein Sohn fand es lange doof und ist jetzt ganz begeistert davon. Ich vermute, weil eine neue Lehrerin kam. Eurythmie schadet bestimmt keinem von beiden. Der Kleine bekam eine Zeit lang Heileurythmie, damit er sich besser konzentrieren konnte. Das ist jetzt wesentlich besser und er hat keine Heileurythmie mehr. Ich verstehe nicht warum man die Heileurythmie fast verteufelt. Manche machen Yoga zur Entspannung oder Kinesiologie oder meditieren oder nutzen die Homöopathie. Wenn es den Menschen hilft, dann ist es doch okay.
LG Karin
Hannes Maier replies:
published on 2009|02|05, 21:10hHallo,
war selber 8 Jahre auf einer Waldorfschule und bin dann auf ein Gym. geweckselt! Selbstverständlich war dies nur möglich, indem ich die 8 Klasse wiederholte!
Leider merkte ich schon nach kurzer Zeit, dass das Gym. unerfüllbare Anforderungen an mich stellte obwohl ich in der Waldorfschule einer der BESTEN Schüler war!!
Zu aller Ironie bleibt mir nichts anderes übrig als wieder auf die Waldorfschule zu weckseln um dort dann durch selbstständiges lernen mein Abitur zu machen! ( Dritter Bildungsweg, Nein Danke!)
Ich hoffe dieser Beitrag kann etwas über die Füllen an Stoff aussagen, welcher in der Waldorfschule vermittelt wird!
mfg. Hannes
Michael replies:
published on 2009|02|08, 20:44hServus,
an den Verfasser:
Es gibt den "Bund freier Waldorfschulen", also nicht "die Waldorfschule". Wichtig auch für die hier anwesenden Eltern zu wissen, wenn sie sich bzgl der Waldorfschulen informieren wollen.
Ich war auf der Waldorfschule in Nürnberg ("Rudolf – Steiner – Schule")und war mit meiner Schulzeit sehr zufrieden, auch mit dem Feldvermessen auf Hallig Hooge ;)
Mathematik kam bei uns auch zu kurz…das lag aber, um deine etwas unglückliche Argumentation abzudämpfen, nicht etwa an zusätzlichen "Events" wie Eurythmie und Werken, vielmehr war der Lehrer schlichtweg ungeeignet. Dies stellt bei uns bzgl der geringeren Gehälter ein allgemeines Problem dar.
Nochmals zum Feldvermessen: Wenn du stattdessen lieber gerechnet hättest (um es ganz allgemein zu formulieren) dann hättest du mit diesem Argument auch jeder anderen Klassenfahrt fernbleiben müssen….denn das war schlichtweg eine Klassenfahrt mit spezifischer Betätigung.
Zum "Gutmenschengerede" bzgl. der Waldorfschule: Wir sind eine Unesco-Projektschule und haben damals auch entsprechende Projekte unterstützt, auch die Lehrer….ob das nun ernsthaftes Engagement – oder aber "Gutmenschenblabla" darstellt, hängt einfach davon ab, ob der Beteiligte ernst an die Sache herangeht oder aber ein empfindungsneutraler Zyniker ist.
Mein Kumpel am Staatsgym hat übrigens auch solche Projekte gefördert, auch durch die Schule dort ins Leben gerufen, Hilfe in Rumänien etc….ich fand das eher positiv als negativ.
Ich konnte an den Lehrwerkstätten vor dem Abi (In Bayern zentral und staatlich ;) ) eine Schlosserausbildung absolvieren und studiere nun Jura, und das ohne Probleme…auch hier treffe ich auf Menschen, die "deine" Story gehört haben und mir gegenüber entsprechend Vorurteile haben….eben dass ich als Waldi eigtl "mit Poblemen" studieren müsste :D
Ich kann dein Geseiere nicht nachvollziehen, wenn du damit tatsächlich alle Waldorfschulen kritisieren willst.
Grüße,
Michael
Justine returns:
published on 2009|02|18, 22:36hHallo,
ich möchte mich nur kurz an die Eltern wenden, die mit dem Gedanken spiel(t)en ihre Kinder an einer Waldorfschule anzumelden.
Die meisten Internetnutzer landen zuerst bei Wikipedia und dann auf anthroposophischen Seiten. Sämtliche Wiki-Einträge zu Rudolf Steiner, Anthroposophie, Waldorfschulen, Eurythmie., Camphill et. Etc. wurden von Anthroposophen verfasst bzw. immer wieder solange umgeschrieben, bis sie auf Linie waren. Auf den Informationsabenden der Waldorfschulen wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Nur künstlerisch-musisches, keinerlei Anthroposophie usw. Die Epochenhefte der Schüler sprechen eine andere Sprache.
Als Buch möchte ich ihnen empfehlen:
Prange, Klaus: Erziehung zur Anthroposophie. Darstellung und Kritik der Waldorfpädagogik, 3. Aufl., Bad Heilbrunn 2000
Und im Internet:
Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie
http://rudolf-steiner.blogspot.com/
Dort finden Sie eine Reihe gut recherchierter Informationen, die allen Eltern eine Warnung sein sollten, die meinen, „Waldorf“ wäre eine reformpädagogische Alternative zum öffentlichen Schulwesen.
Die Scarlett supposes:
published on 2009|02|27, 18:24hOk, nachdem ich nun gewissenhaft alle Beiträge durchgelesen habe, schalte ich mich auch einmal ein.
Ich besuche zur Zeit die 11. Klasse der größten Waldorfschule in Hamburg und bin mit sehr viel Kritik an dem Waldorfkonzept in Kontakt gekommen (Beispielsweise in Form soeine Artikels). Ich für meine Person habe die Waldorfschule nie als inkompetent empfunden. Das Konzept, welches verfolgt wird, ist schlicht und einfach ein etwas anderes als das einer gewöhnlichen Staatsschule, nicht umsonst sind Waldorfschulen Privatschulen. Dieses Konzept richtet sich nach der Kindesentwicklung und nicht nach dem Lehrplan. Aus diesem Grunde bekommt man auch erst ab ungefähr dem 12. Lebensjahr stark logische Fächer wie Chemie und Physik. Erst ab diesem Alter ist ein Kind in der Regel in der Lage, etwas zu sehen und daraus dann Schlüsse zu ziehen. Des weiteren sind die einzelnen Epochen in der Klassenlehrerzeit genau so auf den Entwicklungsprozess der Schüler abgestimmt. Merkt der Lehrer, die Schüler haben es im Moment nötig, etwas praktisches zu machen oder mal ein wenig aus dem fantastischen herraus zu kommen, so zeiht er die Ackerbauepoche vom Ende des 3. Schuljahres halt einfach vor,und die Kinde dürfen ein bisschen in der Erde wühlen, ihr eigenes Feld bestellen und sehen, wie die Pflanzen wachsen.
Natürlich kommt es überall darauf an, was für einen Lehrer man hat. Der bis vor einem Jahr wirklich schöne Eurythmieunterricht, der Raum- und Körpergefühl, sowie Musikverständnis vermittelt hat, wurde durch die neue Lehrerin völlig zunichte gemacht, welche gelinde gesagt bescheuert ist und vollkommen für den Eimer. Allerdings kann man all dies auch ansprechen und stößt in den meisten Fällen auf ein freundliches, offenes Ohr.
Alles in allem bin ich, trotz aller Kritik die ich immerzu höre (was soll eigentlich der ganze Steiner-Quatsch??? Ich bin in meiner ganzen Schullaufbahn außer einem Bild Steiners, welches irgendwo herumhängt nicht einmal auf ihn gestoßen oder mit irgendwelchen Riten gequält worden. Hier und da ein Gedicht von ihm und das wars dann auch schon. Rassismus habe ich auch an unsere Schule niemals wahrgenommen, eher im Gegenteil) sehr sehr zufrieden mit meiner Schule. ich habe das Gefühl, ich bekomme eine Perspektive und ein breites Wissensspektrum, sowie Platz zur entfaltung meiner Persönlichkeit und meiner Fähigkeiten geboten…
Mit freundlichen Grüßen
Scarlett
ps: Abschlusstechnisch ist übrigens das Abitur an Wladorfschulen sogar noch schwerer als an staatlichen Schulen. Und zwar fachlich, nicht weil niemand vorher gelernt hat.
Harry Dindorf returns:
published on 2009|03|28, 15:25hWir hatten unsere zwei Kinder in der Waldi und haben auch so (blind)kritisch wie du über die Waldorfschule geurteilt. Letztendlich haben wir beide Kinder von der Waldorfschule genommen. Sie wechselten in die Realschule und in’s Gymnasium. Wir haben ja jetzt den direkten Vergleich. Unsere Kinder kotzt es an und uns Eltern auch. Also im direkten Vergleich können wir nun sagen, dass die staatliche Schule Geist und Herzlos ist. Fast alle Eltern die wir dort trafen sind unglücklich und unzufrieden (oder hast du irgendwo zufriedene Eltern getroffen?).
Ich kann dir nur sagen,sei froh,dass du die Staatsschulen nicht erlebt hast.
Wir haben noch einen Nachzügler bekommen und den tun wir wieder auf die Waldorfschule und zwar mit gutem Gewissen.
Haha.. opines:
published on 2009|03|31, 13:41h... genau – deswegen schreibt man in Baden Württemberg und Bayern auch überall das gleiche Abi….... wirst schon recht haben, dass das WS-Abi schwerer ist – inhaltlich versteht sich.. NICHT
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