/usr/portage

Trapped 0

Meine Fresse, ist Twitter suchtgefährdend. Ja, das ist ausschließlich Rauschen und niemand interessiert sich dafür, wenn ich in der Nase popele. Aber hey, senden, senden, senden. Vielleicht empfängt da ja irgendjemand. Ich finde es ausgesprochen wichtig zu wissen, wann die Kollegen pinkeln gehen. Dann muss man sich immerhin nicht wieder um das Klo streiten.

Der Beweis für geistige Innovation durch neue Technik ist Verfall, Kollege aus dem gleichen Büro:

»eine kräftige Hühnersuppe zum Mittag und dann ein Stück Kuchen«
»mein zug hat 42 minuten verspätung..«
Und:
»Wer schon sein Blog zu erst nimmt, kann sich mit Twitter erst gar nicht amüsieren«

Und, falls mich mal jemand zitieren möchte (hier gibt es sowas ja sogar ohne Anfrage):
»Twitter sind Commit-Notifications für Nicht-Entwickler. Keiner liest sie, man braucht sie aber trotzdem dringend.«

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Container versenken 0

In Spuckweite meines Arbeitsplatzes befindet sich diese lustige Unfallstelle und der Rhein ist derzeitig merkwürdig unbefahren. Einen Vorteil hat das muntere Container-versenken-Spielchen allerdings: die Mittagspause am Rhein ist derzeitig sehr ungestört. Nur ein Schiff steht so herum. Ist das arg gehässig die Containerversenkerei eher lustig denn furchtbar und schlimm und überhaupt zu finden?

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Ganz schlechter Morgen 2

Blumfeld geben gerade bekanntlich ja ihre Abschiedstournee. Manchmal überkommt mich so etwas wie seichte Nostalgie und ich beschloss, wenigstens einmal zu überprüfen, ob denn noch Karten verfügbar wären. In Köln natürlich nicht. Ich könnte vermutlich noch welche für Schorndorf (schwäbisches Kaff) oder Bochum (Ruhrpott-Kaff) bekommen. Aber irgendwie ist das nicht das selbe. Und ich kann meine Karte ja schlecht so einem Tribe-Mitglied auf den Käffern wegschnappen, verkleinert es doch die pädagogischen Relevanz für die Dorfbewohner. Bandauflösungen hinterherzutrauern ist ein klein wenig albern, es kommen ja doch immer welche nach. Aber im Falle von Blumfeld mache ich da mal eine Ausnahme, für die sich mein Unterbewusstsein derzeitig viele Rechtfertigungen entwirft.

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XSS-Sunday 5

So, es ist mal wieder XSS-Sonntag und heute beschäftigen wir uns mit einem gänzlich unbekannten Portal: telefonbuch.de. Ein sehr praktischer Service für das Finden von Telefonnummern, wenn man so ein schlechtes Zahlengedächtnis hat wie ich oder schon immer mal im Seitenkontext von telefonbuch.de JavaScript ausführen wollte. Und das geht so (folgenden String in das Formularfeld »Name/Begriff oder Telefonnummer« einfügen):

';alert ("Manfred Krug" );test= '

Die komisch platzierten Leerzeichen werden benötigt, um den die Normalizer-Komponente ein wenig auszutricksen. Interessant auch, dass die Applikation selbst User-Input richtig handhabt, nicht aber das Werbetag, das hier exploitet wird.

Update 12. März 2007:
Hersteller hat Fehler behoben.

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Feuerbach mit uns 0

Sowas hat ja ganz grundsätzlich meine Sympathie.

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