/usr/portage

»Bestätigt haben« 0

Bright Eyes, Modest Mouse, Editors. Sehr fein.

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Früher im Netz 5

Quelle: © ZDF

Als »junger Performer« schaut man, laut dem notorischen Franz Walter, ja vor allem amerikanische Serien. Ich würde viel weitergehen und behaupten, dass das ausschließlich eine Frage des Geschmacks ist. Geschmackvolles bietet das deutsche Fernsehen eher wenig. Von löblichen Ausnahmen wie Stromberg einmal abgesehen. Das ZDF versucht jetzt auch einmal »das mit dem Internet« und geht seit ein paar Wochen mit der Serie KDD – Kriminaldauerdienst auf Sendung. Das Besondere: jeden Donnerstag ab 21:15h ist die Sendung im Netz verfügbar. Dass man im Netz in Tagen, nicht in Stunden rechnet, wird man in Mainz vielleicht auch noch lernen. Am Freitag erst ist sie dann im Fernsehen zu sehen.
Nicht nur die Distributionsform finde ich recht schick, wenn auch nur als WMA und Real Audio Media, auch die Serie ist bisher gelungen. Ästhetisch schon ein Genuss – sehr schnell geschnitten, harte Close-Ups, brüchiger Instrumental-Soundtrack – reißt es Jürgen Vogel heraus. Mir fällt auf die Schnelle kein schlechter Film mit ihm ein, diese Serie ist es in jedem Fall auch nicht. Kann man sich gut angucken, auch als junger Performer, der sich der self-fulfilling prophecy erwehrt.

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The Snap.com virus 0

The ugly Snap.com widgets occupating a lot of weblogs currently and provide annoying and useless mouse-over previews of the website you are going to visit when you slide over a link. But they have also other problems.

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Hardcore-Penetration für /usr/portage 0

Seit gestern morgen versuchen gemeine Kisten aus verschiedenen, eher, sehr verschiedenen IP-Ranges Requests auf /usr/portage abzufeuern. Nun gut, um den Rest weiterlaufen zu lassen (bekanntermaßen läuft /usr/portage ja auf Schokokeks) haben wir das Weblog erstmal offline genommen, den DNS-Record auf 127.0.0.1 umgebogen und viele Subnetze komplett dicht gemacht. Nach und nach stellte sich ein Pattern für die offenbar recht dumpfen Angriffe heraus: der User-Agent war leer. Somit werden jetzt keine Kommentare und Trackbacks mehr von Weblogs angenommen, die keinen User-Agent-Header im HTTP-Request mitführen. Da ich sicher schrecklich vermisst wurde, ist die Dürrezeit nun vorbei, man kann wieder kommentieren und lesen.

[ Mal sehen, welche Google-Treffer mir die Überschrift für die nächsten Tagen beschert. ]

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Merkwürdiges 0

Der Technorat, das sind die Macher des quasi-offiziellen Verlautbarungsblogs von Neu.de bzw. Media Ventures, hat diese Woche das Büro in dem ich sitze mit einem Schild »Die Uberweirdos« versehen. Weird.

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Servicewagons 4

Habe mir vorhin überlegt, dass es toll wäre, Servicewagons in Zügen zu haben. Friseure, Masseure, Whirl-Pools, etc.. Einfach so Wohlfühl-Dienstleistungsscheiße. Das Problem der Vollbremsung beim Haareschneiden ist allerdings noch nicht gelöst.

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Fanboy der Liberalen 6

Entwürdigend: ich ertappe mich in letzter Zeit immer häufiger dabei, den Jungen Liberalen zustimmen zu müssen. Ich weiß nicht, wer gerade ihr Experte für Sexualstrafrecht ist, aber sowohl die Abschaffung der Altersgrenze für Pornographie als auch die Abschaffung des Inzestparagraphen sind sinnvolle Vorschläge. Dass ausgerechnet die CSU so massiv gegen diesen Vorschlag wettert wundert mich schon gewaltig. Gerade im bayrischen Hinterland soll diese Art der Fortpflanzung ja durchaus verbreitet sein. Gestern wurde ich ja von einer gebürtigen Fränkin aufgeklärt, dass »jemand wie Söder« ihr schon tausendfach in ihrer Schulzeit als verhasste Petze untergekommen sei.

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Wagner-Festspiele auf Kölns Straßen 0


Morgen wird in Köln ein wunderbares Schauspiel aufgeführt: die todesmutigen Siegfrieds und Brunhildes von Attac werden sich heldenhaft dem karnevalesken Montagsumzug entgegenwerfen um so auf irgendwelche mir nicht genauer bekannten Ungerechtigkeiten hinzuweisen. Das ist auch der einzige Grund, warum ich da hingehe, mit Bier und Popcorn bewaffnet. Celebrity Deathmatch; hoffentlich wird es blutig. Im hiesigen SpRat fand sich auch eine recht hübsche Installation, die in meinem Flickr-Stream zu betrachten ist.

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Linkdropping 4

»Engel in der Hölle« sollte man gelesen und verstanden haben, bevor man sich das nächste mal seiner Peer-Group-Codices via Tokio Hotel-Bashing versichert.

Ach ja, das Gerede vom »gestörten Verhältnis zur ersten Natur« ist natürlich quitschi-quatschi Unsinn. Der Rest aber nicht.

[ via zeank, mündlich ]

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Wie Kobolde auf Schultern 2

Es gibt diese Musikstücke, die man einmal hört, ausgezeichnet findet, sofort wieder vergisst und sich nur von Zeit zu Zeit erinnert. Niemals aber würde man auf den Titel kommen, denn vielleicht hat man den Track nur in einem Film gehört und ist dann doch vor Ende des Abspanns verschwunden, oder in einer Bar und hat vergessen nachzufragen. In Hautnah, ein ganz guter Film über postmoderne, urbane Geschlechterbilder, kommt der Song »The Blower’s Daughter« von Damien Rice vor. Heute wiedergefunden über Last.fm, Wikipedia und Bittorrent. Manchmal, aber nur manchmal, da mag ich dieses Internet ganz gern.

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Arcade Fire is in the ring 4

Arcade Fire haben auch bestätigt. Die beste Band der Welt wollte ich schon immer mal live sehen.

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»… the last rhythm for me« 21

This is how lastrhythm looks like

It is short after 6’o clock and it is time to provide you a first impression of my latest work. Since a few months I’ve been using Banshee to play my music. Due to some annoying glitches in Banshee (no proper gamin-integration, scrobbling is unreliable) I switched back to Rhythmbox. But I’ve missed one feature very badly: the recommendations plugin of Banshee provides you neat extra informations related to the artist you are currently listening to. But there was a way out: Rhythmbox provides simple Python bindings and so I’ve wrote my own plugin, which does the recommendations-thing for Rhythmbox. It is currently in a very early stage but works for me™. It is not time to create the 0.0.1-tarball, but it would be really cool if a few of you can test it. Just check out https://svn.usrportage.de/lastrhythm/trunk/ and copy the complete trunk-folder to /usr/lib/rhythmbox/plugins/ and restart your Rhythmbox. It would be really helpful if you start Rhythmbox with rhythmbox -D lastrhythm to provide me a sensible output in case of crashes.

My plugin utilizes the fantastic PyScrobbler-code to access to Audiscrobbler-API. It uses the named arguments feature in Python pretty well to fire audioscrobbler-queries and is really handy to use.

Thanks to Sven Herzberg for helping me with some weird GTK-widget issues.

Hint:
If you are using Debian or Ubuntu please install python-elementtree to make things work.

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Lesestoff 0

Daniel Kulla – Entschwörungstheorie

Gestern in der Post gehabt. Danke, Christian.

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Ten facts you do not need to know 14

Jens möchte Schlüpfriges lesen.


  1. Ich war Waldorfschüler. Kein Konzept, dass man empfehlen kann.

  2. Ich bin im Schwäbischen aufgewachsen, was mir häufig nicht geglaubt wird. Immerhin kann ich es durch passable Spätzle-Produktion beweisen.

  3. Ich war früher einmal anarchistischer Gesinnung. Heute wird behauptet, ich sei nur noch liberal.

  4. Die Stadt Ludwigsburg hat mich einmal als »Nachwuchsmusiker« beschimpft, ich hatte über Jahre Gesangsunterricht und war sieben Jahre lang in einem Knabenchor (ja, das ist so »mit ohne Mädchen«).

  5. Ich besitze eine praktisch komplette Joe Cocker-Diskographie.

  6. Bis vor drei Jaren war ich nur 1,70m groß.

  7. Ich hatte einmal Dreadlocks.

  8. Ich gebe damit an, den Unterschied zwischen FLAC und OGG hören zu können. Wenn es dann mal nicht klappt, behaupte ich, es läge an der Stereo-Anlage.

  9. Gäbe es diese Computer nicht, hätte ich es vermutlich als Vokalist probiert. Ich kann ja sonst nichts.

  10. Ich war immer gut in Geisteswissenschaften und Sprachen (und schlecht in allem anderen).

Und jetzt hätte ich gerne, dass Marc, Kai und Markus aus dem Nähkästchen plaudern und sich mal so richtig bis auf die Knochen blamieren (also noch mehr als sonst).

Mist, gerade gemerkt: Eigentlich sollten das nur sechs sein. Naja, egal.

Aus Neugierde nachnominiert: fab1An, zeank, Stefan, Hannes und Hanno.

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Kollerhumor 0

Das Emoticon :mastayoda:
Manchen weicht viel Arbeit das Hirn auf, manch andere haben aber auch einfach so voll einen an der Waffel. Weswegen ich meine Fresse jetzt als Neu.de-Emoticon verwurstet sehen muss.

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