/usr/portage

To spread or not to spread 3

A few days ago, SpreadGNOME has been launched. While it is a good idea to split developer-pages and marketing-pages, as like Mozilla does it with mozilla.org and SpreadFirefox, pages like SpreadGNOME should have the appeal of a marketing-page. There should be funky screenshots, big headings, concise texts – the page should give the visitor the impression of cool people, writing sexy software which is much better than the thing he currently uses. Just ask yourself: is this the impression you get when you visit SpreadGNOME?

Update

There is a new design but this does not look like a »The most important thing you miss in your life is using GNOME«-page, sorry. Putting links to a tech-orientated news-portal, a wiki-page for developers and gnome.org is not that imaginative.

As they are calling for suggestions, they could have them:

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Verbraucherinformationen 2

Ich hatte Herrn Olbertz versprochen, auf seinen Blog-Counter hinzuweisen. Ist auch überaus sinnvoll, denn dort findet man eine sehr lustige Webapplikation mit allerhand Features, von denen ich bisher nie gedacht hatte, dass ich sie brauchen würde. Meine Damen und Heren, gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen. Schauen Sie sich lieber den Blogcounter an. Ein Problem dabei ist, dass man jetzt sieht, dass ich von keiner Sau gelesen werde.

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Interaktiver Content 9

Für mehr Kundenbindung und weil ich unentschlossen bin. Welche Alben sollen hier demnächst besprochen werden?

  1. Jan Delay – Mercedes Dance
  2. The Pipettes – We Are The Pipettes
  3. Klee – Zwischen Himmel und Erde
  4. Pony Up! – Pony Up!
  5. Kante – Die Tiere sind unruhig
  6. Camera Obscura – Let’s Get Out Of This Country

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Zum Niveau linker Deutscher 4


via

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Psychose als Grundwortschatz 0

Wenn man die Größe des irrationalen Potenzials einer Gesellschaft bemessen möchte, so reicht es nicht aus, die Menge an Kirchengängern, Esoterik-Junkies und Verschwörungstheoretikern zu quantifizieren, vielmehr ist die Grundkonfiguration einer Gesellschaft, ihre Basisideologie, ins Auge zu fassen. Ist die normativ bürgerliche Ideologie vor allem eine Lobpreisung der Fetischformen Vernunft, Subjekt und Wert, so lässt das Wort vom Fetisch hier schon anklingen, dass auch allein ihren Grundprinzipien schon Irrationales anhaftet.


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Die Welt ist schlecht 1

... und erst ihr Code:

    /* WAS IST DAS ???
    //ich weiss es auchnicht aber es ist schon lange auskommentiert glaube ich
    $db->Execute("UPDATE weblogs SET title='$_POST[blog_title]', info='$_POST[blog_desc]',name='$_POST[blog_name]',template='$_POST[blog_template]' WHERE id = ".$_SESSION['weblog']['id']);
    $db->Execute("UPDATE weblogs SET aktiv='$_POST[blog_aktiv]' WHERE id = ".$_SESSION['weblog']['id']);
    */

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Nur in einem gesunden Körper, wohnt auch ein usw. 0

Heute Abend: Kölsch und Chips. Gar nicht so schlecht, die Kombination. Diese Gerüchte über Nerds, von wegen sie ernährten sich ungesund, sind vollkommener Unsinn.

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Über alte Socken stolpern 0

Erinnerungen bei der Klickerei durch die Playlist: Damals, Seattle-Ära. Ein bisschen später fing ich mit dem Musikhören an. Soundgarden, Pearl Jam, und ja, auch Nirvana. Später dann Green Day, Guano Apes und ja, auch Bloodhound Gang. So war das damals. Immerhin muss ich mir nicht nachsagen lassen, den Style der 80er hübsch gefunden zu haben. Beim Krabbeln lassen sich schwerlich Frisuren begutachten.

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Was es alles gibt 4

Man glaubt gar nicht, zu wieviel Humor die Damen und Herren der öffentlichen Rundfunkanstalten ungewollt fähig sind. Zurück zu den Wurzeln!

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Eine Station im Lebenslauf 6

1944, Arbeitsdienst, Ende 1944, Waffen-SS, 1947/1948 Praktikum beim Steinmetz. Glücklicherweise muss sich Günter Grass ja nirgends bewerben, seine Aufträge sind ihm sicher, nicht ob seines literarischen Talents, denn seine triefenden Heimat- und Vertriebenenromane voll schlechter Metaphern und verklemmter Rekurse auf die Sexualität sind nicht der Rede wert, sondern weil er zu »den Guten« der Bundesrepublik gehörte. Deren »Gut sein« war aber immer mehr als eingeübter Gestus im neuen, demokratischen Politikbetrieb, er war zugleich die einzige Werbung, die der Generation Massenmörder so übrig blieb. Sie sind damit auch die praktischen Vorläufer der heutigen »gebrochenen Biographien« (erst abgebrochenes Kunststudium dann Studium der evangelischen Theologie und dann doch die Umschulung zum Verwaltungswirt zu machen) und somit furchtbar modern. Das ist auch die zentrale Debatte bei Grass heute. Kann man bei der öffentlichen Bewerbung die Station »Waffen-SS« wirklich erwähnen? Oder sollte man sie lieber unter »Sonstiges« subsumieren? Eventuell vielleicht lieber zum Zeltlager umbenennen? Man merkt schon, die Unsicherheit bleibt, wieviel »gebrochene Biographie« man seinen Arbeitgebern – und mit denen haben es Künstler, Schriftsteller, Journalisten, etc. ja immer ganz besonders schwer, müssen sie doch der Herrschaft jede kleinste Regung aus jeder mimischen Verzerrung lesen – präsentieren kann. Grass hat nun beschlossen, ein Detail mehr anzugeben und wird dafür heftig gelobt. Dass man nach Auschwitz kein Gedicht mehr schreiben kann, hat ihn nie interessiert, er schrieb vor allem immer wegen des Nationalsozialismus und vor allem wegen seines Schreckens – vorrangig bei ihm der Verlust von Danzig. Klaus Theweleit fand gegenüber dem Tagesspiegel als einer der wenigen die richtigen Worte: »Es handelt sich um die Reklameaktion eines Publicity-Süchtigen, der ein neues Buch geschrieben hat. Wenn Grass den Umfragen entnimmt, dass nicht 102 Prozent der Deutschen ihn kennen, dann fällt ihm so etwas ein.«

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Onkel Kofis Märchenstunde 0

Kofi Annan hat sich gestern mal wieder um die Aufnahme in die Sammelbände für Zitate dieser Welt beworben und mit dem Pathos, dass dem politischen Personal nur in Sitzungen der UNO gestattet ist, weil man sie sonst für kitschig hält, verkündet, dass auch diesmal die Politik gar furchtbar versagt habe und Krieg keine Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln sei. Dabei enthält diese Clausewitz-Weisheit, dass Krieg nur die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln sei, einen »Beigeschmack von Wahrheit«, um den alten Kraus zu bemühen. Nun werfe ich mich in Positur und mit dem Pathos, dass ich mir immer gestatte, verkünde ich: Politik und Krieg gehören zusammen wie der Bäcker und das Mehl. Was nicht heißt, dass man nicht beides aufheben könnte oder dass es ohne Bäcker kein Mehl gäbe.

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Ruhestörung 6

Vor meiner Wohnung zieht gerade eine Hizbollah-Demonstration vorbei. Da musste ich glatt mal die Flagge hissen.

Update:
Sind schon wieder weg, haben aber irgendwelche komischen Dinge gerufen. Warum Olmert ein Kindermörder sein soll, hab ich ja noch nie begriffen.

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Make me happy 0

It’s really easy to make me happy. You don’t trust? You’re guessing it needs something like world-revolution, communism, tasty wine for all. No, it’s not that hard to achieve. Just spend me a pro-account on Flickr for a year. I’m really not a photographer, but yesterday I took some more pictures and now the limit is reached. As long as there is a limit, the rest of the photos from the »van Cleef«-Festival will not be published. And some of them are pretty nice, as I think.

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Next generation? 4

Am Wochenende war der Lieblingsbruder zu Besuch. Jenseits dessen, dass er hier bei »Paint it Black« abgeräumt hat und er gezwungen wurde, am Programm für musikalische Früherziehung teilzunehmen, sich also das »van Cleef«-Festival reinziehen musste, bleibt es ja nun doch nicht aus, dass man sich unterhält. Er ist gar nicht so viel jünger, genauer gesagt, drei Jahre jünger und so älter wir werden, umso mehr nivellieren sich die Unterschiede. Wenn der Kleine (und dieser Titel ist, einmal vergeben, für die Ewigkeit) aber über seine Internet-Gewohnheiten erzählt, wird einem schummrig. Offensichtlich wächst da die Generation der heute 16, 17-Jährigen heran, die – wie selbstverständlich – das Internet als Möglichkeitserweiterung begreifen, ihr »richtiges Leben« (jaja, bisher ist’s kein Richtiges, schon gut) mit anderen Mitteln fortzuführen. Da wird social software ganz normales Mittel der Distinktion, die virtuelle Identitäten sind austauschbar wie die Sonstigen. Und das mit einer engen Rückkopplung an die Wirklichkeit, die all die Steinzeitängste vergessen lassen. Stellt sich mein Umfeld noch regelmäßig die Frage, ob es wirklich cool ist, Frauen via Internetz kennen zu lernen und würde ich es niemals zugeben, das jemals getan zu haben, so ist das einfach egal. Just another place. Sehr lehrreich, so ein Gespräch. Die Frage »wieviel Computer für’s Kind« gibt sich langsam selbst der Lächerlichkeit preis. Haben Eltern schon längst den Überblick verloren, was ihre Kids da so im Netz treiben, so wird diese digitale Kluft immer größer. Filesharing, Youtube-Videos gucken, bloggen, Mails schreiben, chatten, Foren benutzen, social software wie MySpace, Kwick, o.ä und vor allem deren Kombination ist an ganz schön vielen Leuten vorbeigezogen. An mir im Übrigen im Endeffekt auch. Sich mit zwanzig alt fühlen, wenn der Kleine erzählt – der reality crash zum Wochenende.

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Verkrumpelt 0

Ein Tag fängt wirklich schlecht an, wenn Frau Nachbarin auf dem Weg zur U-Bahn Haltestelle getroffen wird, sie einen mustert, danach grinst und sagt: »Heute keine Zeit zum Bügeln, was?«. Glücklicherweise brauchte ich noch etwas vom Kiosk.

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