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Wagners doofe Töchter 5

Die bekannte Brünnhilde aus dem Nibelungenlied bekommt nun zeitgenössische Ergänzung und auch Grane ist wieder mit von der Partie: Selbstmordattentate deutscher Konvertiten mit Baby-Accessoire nun als Exportschlager. Vielleicht ein Umschwung in der deutschen Nahost-Politik. War man bisher – vielleicht viel zu sehr – auf Waffen, Atomtechnologie und die Finanzierung antisemitischer Kinderbücher aus, so werden nun Bombengürteltussies zum neuen Pfrund, mit dem es sich wirtschaftspolitisch wuchern lässt. Eines steht allerdings fest: Konvertiten warten offensichtlich mit einer Art religiösem Penisneid auf. Jedenfalls müssen sie ständig beweisen, dass sie den Längsten haben.

Der Spiegel: Mit dem Kleinkind in den Dschihad

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Altkanzlerbeschäftigungen 1

»Dabei wurde der Numov schon vor 70 Jahren gegründet, 1936, zu einer Zeit als die deutsch-arabischen Beziehungen schon gepflegt wurden aber noch nicht auf dem Höhepunkt angelangt waren: Erst 1941 floh der Mufti von Jerusalem, Hadsch Amin el Husseini, nach Berlin, um dem damaligen deutschen Kanzler, Adolf Hitler, seine Hilfe im Kampf gegen Briten und Juden anzubieten.«

Formvollendet Altbundeskanzler ärgern: Henryk M. Broder im Spiegel.

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Buddha, Jesus und der ganze Rest 4

Zum Zwecke der Belustigung und weiterem Gewühle im Steiner-Schlamm »Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt« besorgt. Die angebrachte Häme gegen den Begründer der Anthroposophie und ihre heutigen Apologeten wird hier in Form von Zitaten und Erleuterungen zu finden sein. Normalerweise entfällt zweiteres, der Unsinn ist so offensichtlich, dass die einzig reife Leistung beim Lesen nicht ist, den Inhalt zu begreifen, sondern genau dies nicht zu tun.
Gleich zur Anfang, erstes Kapitel, Transkription eines Vortrags am 12. April 1909 in Düsseldorf, wie die Abschrift bemerkt: »nachmittags«. Lang, -weilig und bräsig schleppt sich Steiner von These zu These, die, wie so üblich in religiösen Büchern, keines Belegs bedürfen und führt dies nach einigen Seiten in folgender Hauptthese zusammen, die eigentlich nur als Stilblüte zu begreifen ist:

(...)»Oh, in den Höhen des Daseins, wo wir sie aufsuchen müssen, die Sphären der geistigen Hierarchien, da heißt es nicht: Buddhismus gegen Christentum, Christentum gegen Buddhismus, da reicht Buddha dem Christus und der Christus dem Buddha die Hand.(...)«
Ob der Handschlag folgenlos blieb oder ob Christus und Buddha welthistorisch als dicke Freunde zu betrachten sind und wie sich das mit der leichten Nichtparallelität ihrer Lebenszeiten verträgt, beantwortet Steiner nicht.

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Ausverkauft 2

Glücklicherweise gehöre ich zu den exklusiven Besitzern einer Karte für’s Southside. (Tue ich doch, Stefan?). Außerdem steht das Programm und die Kollisionen sind akzeptabel.

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Sprücheklopperei 2

Den mitlesenden Computeraffinen gilt es die letzte Einlassung des Kollegen Ohlig nicht vorzuenthalten:

»Python ist eine Strebersprache. Ruby ist dagegen irgendwie mehr Rock ’n Roll«
Schöner lässt es sich kaum zusammenfassen, auch wenn dem Streben manchmal ein gewisser Reiz anhaftet. Letztmalig festgestellt beim Schreiben von mod_jabber.py letztes Wochenende. Der Zwang zur ordentlichen Einrückung ist beim Debuggen schon eher anstrengend.

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Hübsch 1

via Gerd:

»Was würde die Erde uns sagen, wenn sie einen Mund von Moskau bis Lissabon hätte? Nichts, denn sie hat Hegel nicht gelesen.«
Ernst Bloch

Mit der Quellenlage ist es so eine Sache, bisher wissen wir nicht, ob es nur zugeschrieben ist, oder wirklich irgendwo so steht. Schön ist es aber trotzdem.

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Opel-Gepöbel 18

Um das mal zu paraphrasieren: da ist ein Unternehmen, dessen Zweck es ist, Profite zu machen. Ein landläufig recht verbreitetes Mittel der Steigerung der Profitrate über die Erhöhung der Einnahmenseite ist Werbung. Häufig in Form bunter, mehr oder weniger designschöner Bildchen, mal in Form eines Werbespots im Flimmerkasten oder auch als Spam im Email-Eingang. Eine andere Form ist Blogger (1, 2, 3 und 4) zu bezahlen, auf dass sie sich einige Wochen mit dem Produkt schmücken und ihm so die gewünschte Credibility oder was auch immer verschaffen. Diese Opel-Aktion ist das Kosmetikpröbchen aus der bevorzugten Drogerie in groß. Sich darüber zu mockieren, dass es Unternehmen gibt, die auch noch Werbung machen und – oh, Schreck – auch noch Profite erwirtschaften wollen erinnert mich stark an Moraltheologie. Und wenn herzige Anhänger einer solchen Moraltheologie, beispielsweise Musikjournalisten ein Indy-Fan das Independent Genre des Bloggens bedroht sehen, dann haben sie leider nicht ganz verstanden, was das Independent Genre auch sonst ist: die Erschließung eines anderen Käuferkreises denen Tokio Hotel zu jung und Madonna zu populär ist. It’s just a matter of chique und nichts anderes passiert gerade. Ich finde es angenehmer, wenn Tomte Geld verdient, als wenn sie das nicht tun. Die Musik gefällt mir trotzdem. Der schöne Schein des Independent – eben ein Schein.

Anmerkung: bevor jemand sich meint investigativ betätigen zu müssen und mit der Wucht des brutalstmöglichen Aufklärers der Netzgemeinde schlimme Dinge über mich verrät: wie auf hier zu lesen ist, arbeite ich für die Firma, die das Opel-Dingens technisch betreut und war nicht wenig in die technische Realisierung von astra.blogg.de involviert.

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Ein bisschen Ausländer anzünden 2

Attraktive Deutsche mit besonderem Stilbewusstsein
Derzeitig rauscht eine skurrile Debatte durch die Gazetten: wieviel darf einer, dem fehlende Volkszugehörigkeit attestiert wurde, brennen, bevor man davon abraten sollte, den Ort des Anzündens zu besuchen. Es ist keine Neuigkeit, dass deutsche Nazis zahlreich ihrer Mordbrennerei fröhnen und dabei alles mögliche geschehen kann, bevor ihr Komplize im Geist, der Herr Meier von nebenan, sich darüber mockiert. Einzig Ruhestörung wäre ein akzeptabler Grund, das Treiben zu unterbrechen – mit dem Hinweis etwas leiser zu sein.
Nichtdeutschen zu raten, lieber nicht ostdeutsche Nazikäffer zu besuchen, es zu unterlassen, in Berlin manche Stadtteile zu besuchen, Köln Merkenich bei eventuellem WM-Besuch eher auszusparen um dem zornigen Volksmob zu entgehen, der hinter jedem, der etwas ausgiebig dem Solarium fröhnte, einen »Zigeuner« zu entdecken weiß, ist ein Rat über den es nichts zu diskutieren gibt. Auf Logik und Einsicht zu hoffen, wo sich das Treiben schon dieser entzieht, ist naiv und nur der Ansatz des Sozialpädagogen, der mit vierzig nicht mehr umhin kommt, vor lauter Verblödung Nazi-Chique als halb so schlimm zu titulieren. Einzig die Einreihung des normalen Stiefelnazis hinter dem Standortgedanken könnte Linderung verschaffen: denn alles lässt er sich sagen, aber nicht dass er dem Vaterland schade.
Wer davon schwafelt, es sei alles halb so schlimm, der ist entweder furchtbar dumm oder hält es ähnlich mit dem Biodeutschtum und seiner Durchsetzung. Aber im Hause des Henkers ist nicht vom Strick zu reden – sonst hat man Ressentiments.

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Veranstaltungsreihe der Georg Weerth Gesellschaft Köln: Gegen Gott und Vaterland 6

»Es ist gut, dass ich kein deutscher Lyriker bin, sonst hätte ich Anwartschaft auf die Hölle«
Satire, Empathie und Persönliches von Georg Weerth.
Mittwoch, 14. Juni, 19:00, Probebühne.

»Der Gegenwart zur Lust, der Nachwelt zu unauslöschlichem Gelächter«
Warum Georg Weerths Satire so gerne ignoriert wird.
Montag, 19. Juni, 19:30, Probebühne.

»An Revolutionen in Deutschland glaube ich nun einmal nicht«
Georg Weerth und die 1848er Revolution.
Donnerstag, 29. Juni, 19:30, Studiobühne.

»Kein Heilmittel für dieses grausame Übel«
Georg Weerths Rede auf dem Freihandelskongress 1847.
Montag, 3. Juli, 19:30, Probebühne.

Jeweils veranstaltet von der Georg-Weerth-Gesellschaft Köln

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Portage-notification for Gentoo via Jabber 3

Getting notified via mail about recent warnings, information messages and error on your Gentoo system is good thing but getting notified via Jabber could be also helpful in some cases. The new notification framework of portage in the current 2.1-serie previews makes it easy and possible to implement somthing like this. To show how easy it is, I did it. You can see the result in the Gentoo Bugzilla. I am utilizing XMPPPY, a friendly Python-library to do so.

How to use?
1.) Install an ebuild of the 2.1-serie of sys-apps/portage
2.) Install dev-python/xmpppy
3.) Copy this file to /usr/lib/portage/pym/elog_modules/mod_jabber.py
4.) Edit /etc/make.conf and set the following options:
PORTAGE_ELOG_SYSTEM="jabber" PORTAGE_ELOG_JABBERFROM="sender@host.com:password" PORTAGE_ELOG_JABBERTO="jid1@host.com jid2@host.com admin@foo.com"

Update:
As of a request by solar and Jacub Moc I did a proper release which is availiable there and wrote an ebuild. All you have to do now is to install the ebuild and edit you configuration.

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Eine gute Implementation des »Satz von Bayes«... 0

... zeichnet sich dadurch aus, dass sie nach Lernen von Band I auch Band II der Kategorie »marx« zuordnen kann.

Das Bayes-Theorem

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Werbeeinblendung 2

Gleich doppelt Interessantes nächste Woche. Am Mittwoch, 24. 5. geht es mit Thomas Ebermann, Rainer Trampert im Buchladen Le Sabot mit ihrem aktuellen Programm »Zu Gast bei Freunden« los. Am Donnerstag, 25.5. dann Daniel Kulla im Rahmen des Open Chaos beim Kölner Chaos Computer Club mit dem Vortrag »Entschwörungstheorie«.

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Kafka mit dünnen Seiten 0

Gerade in Taschenbuchform eine Gesamtausgabe Kafka erstanden. Heute mein Glückstag, wie mir scheint.

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Sport 11

Ich hielt ja Sport bisher für ein überschätztes Konzept aber habe gerade mal das Joggen ausprobiert. Ganze fünfzehn Minuten durchgehalten und zwei neue Straßen hier in der Umgebung kennengelernt. Vielleicht mache ich das ja weiterhin ab und an.

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Quality assurance with __call(), __get(), __set() 0

__call(), __get() and __set() are so called magic functions of PHP-classes. __set() is called, when you’re trying to overload a property of a class, __get() is called, when you trying to fetch a property which is undefined and __call is executed if you’re going to call a method which is not defined. Example:

class Test
{ public function __set( $name, $value ) { echo “Name: {$name}\n”; echo “Value: {$value}\n”; }

public function __get( $name ) { echo “Name: $name\n”; } public function __call( $method, $parameter ) { echo “Method {$method} called with following parameter:\n”; var_dump( $paramter ); } }
This should be enough, to understand what this functions are doing. Now you can modify the magic functions to log its error messages or to trigger a warning. One hint: Also it seems, it’s not a good idea to throw an exception, because this will lead to silent stops in your program in combination with register_callback_function(). A good idea is to create a base-class, which provides such QA-mechanisms for free and all of your classes are children of this class. Also it would be a good idea if something like this would be implemented in PHP.

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