Lesenswerter Artikel im Saar Echo zur Militarisierung der Wissenschaft im Rahmen der EU-Aufrüstung.
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Johannes über Music-Player auf dem Linux-Desktop:
»Amarok ist hässlich, überladen und in Kombination mit GNOME erst recht ungenießbar.«
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Um es mit Hanno zu sagen »ich gehe mit der Zeit«. Ich hab jetzt auch wieder einen Internetanschluss und ein Telefon. Und als nächstes schau ich mir mal dieses Linux an, ich hab gehört, das soll ganz gut sein …
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»Erster und einziger Grundsatz der Sexualethik: Der Ankläger hat immer unrecht.«
Theodor W. Adorno
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Ich will eine Polyester-Tasche bedrucken. Geht das einfach? Macht das der nächste Copyshop? Und dann noch was: die Tasche ist schwarz, ich will also das Motiv in weiß. Wie muss ich das Motiv anlegen, damit mein Copyshop-Fritze mein Motiv auch (verwenden) mag?
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Jetzt live ein Flickr-Set von meinem Umzug. Photographiert von Jörn (und anderen). Original mit Staubpartikeln und: vielleicht dreht der Kleine die Photos ja noch richtig. Das wäre sehr sinnvoll, um nicht weiter der Notwendigkeit den Bildschirm dem Bild anzupassen zu erliegen.
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Jetzt werde ich doch noch dazu gezwungen, zu bloggen. Folgende Pressemitteilung erreichte mich gerade:
Pressemitteilung
30 Mitglieder verlassen heute die SPD und treten mit 10 weiteren Personen in die WASG ein. Nach Ansicht der zukünftigen WASG-Mitglieder steht das neue linke Parteiprojekt für nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik, für gerechte und absichernde Sozialpolitik sowie für friedliche Weltpolitik. Ihr gemeinsames Ziel ist der Aufbau einer vereinten Linkspartei, die zu einem wirkungsvollen Träger eines politischen Kurswechsels wird.
Am heutigen Tage verlassen 30 Mitglieder die SPD und treten mit 10 weiteren MitstreiterInnen in die WASG ein. In der WASG werden wir uns zusammen dafür einsetzen, dass in Deutschland eine schlagkräftige, gemeinsame Linkspartei zusammenwächst.
Mit unserem Einsatz für eine gemeinsame Linkspartei verbinden wir die Hoffnung, dass diese einen wirksamen Gegenpol zum neoliberalen Block der etablierten Parteien bilden wird. Das neue linke Parteiprojekt steht für eine moderne und soziale Politikkonzeption:
für nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik, für gerechte und absichernde Sozialpolitik sowie für eine Weltpolitik, die Konflikte auf friedlichem Wege zu lösen versucht.
Damit steht die Politik der gemeinsamen Linkspartei nicht nur im Gegensatz zur unsozialen Politik von Union, FDP und Grünen. Sie hebt sich auch ab von der Politik der SPD. Diese ist seit mehreren Jahren durch neoliberale Angebotspolitik, Sozialabbau und eine Militarisierung der deutschen Außenpolitik gekennzeichnet.
Diejenigen, die die SPD verlassen, tun dies nicht nur wegen deren Politik in den vergangenen Jahren, sondern auch weil sie in der SPD keine Anknüpfungspunkte mehr für einen Kurswechsel erkennen. Die SPD-Spitze zeigt ohnehin keinerlei Bereitschaft, von ihrer Politik abzurücken.
Aber auch von maßgeblichen Kräften einer SPD nach Schröder sind keine Impulse für fortschrittliche Politik zu erwarten, sondern nur eine Fortsetzung der bisherigen SPD-Praxis mit allenfalls kleineren Änderungen.
Ein politischer Kurswechsel ist aber nötig und braucht politische Träger. Wir werden uns dafür engagieren, dass die gemeinsame Linkspartei durch Kooperation mit Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und Gleichgesinnten in anderen Parteien zu einem wirkungsvollen Träger eines solchen Kurswechsels wird. Mit und in der gemeinsamen Linkspartei werden wir attraktive, gesellschaftlich wahrnehmbare und durchsetzbare Politikentwürfe entwickeln und zeigen, dass das neoliberale Motto „Es gibt keine Alternativen“ falsch ist. Eine sozial gerechtere, humane und ökologische Welt ist nötig und möglich.
»Die sozialen Bewegungen«. Aja, interessant. Naja, die sozialen Bewegungen für national befreite Zonen, Fremdarbeiterabschiebung usw. halt.
Wir treten der WASG bei, weil sie in den alten Bundesländern über wachsende Akzeptanz verfügt und es breiten Teilen der Gesellschaft ermöglicht, sich am spannenden Projekt des Aufbaus einer modernen Linkspartei zu beteiligen. Außerdem steht die WASG durch ihre Verankerung im gewerkschaftlichen Bereich für eine Wirtschafts- und Sozialpolitik im Interesse der Lohnabhängigen, die ökonomische Wirksamkeit mit sozialer Gerechtigkeit verbindet.
Unser Einsatz in der WASG richtet sich darauf, gemeinsam mit unseren ParteifreundInnen in der WASG wie auch unseren FreundInnen in der Linkspartei.PDS am Zusammenschluss der beiden Parteien mitzuwirken. Das Projekt einer gemeinsamen Linkspartei eröffnet hoffnungsvolle gesellschaftliche Perspektiven. Wir setzen uns dafür ein, dass dieses Projekt Erfolg haben wird.
• Bosbach, Gerd Prof. Dr.
• Butterwegge, Christoph Prof. Dr.
• Grunwald, Michael ehem. Vorsitz Jusos Köln (1983-1989)
• Bell, Günter ehem. Vorsitz Jusos Köln (1989-1995)
• Recht, Alexander ehem. Vorsitz Jusos Köln (1996-2001)
• Himpele, Klemens Vorsitz Jusos Köln (seit 2005)
• Schultheiss, Jana Bundesvorstand Juso-Hochschulgruppe
• Bashi, Artin
• Bashi, Pantea ehem. Vorstand Jusos Köln
• Beck, Christian Vorstand SPD Weiden, ehem. Vorsitz Juso-Stadtbez. Lindenthal
• Brücken, Daniel stellv. Vorsitz Juso-Stadtbez. Rodenkirchen
• Düber, Dominik Vorstand Juso-Stadtbez. Innenstadt
• Emons, Gisela ehem. stellv. Vorsitz Jusos Köln
• Engelmeier, Benedikt ehem. Vorsitz Jusos Detmold
• Haß, Uwe ehem. Vorsitz SPD Kalk
• Hennigs, Marco Landeskoordinator Juso-Hochschulgruppe NRW
• Heydarian, Akhtar
• Hiebert, Olaf Vorsitz Juso-Stadtbez. Mülheim
• Jikeli, Jan ehem. Vorstand Jusos Köln
• Kappeller, Thomas
• Kraus, Astrid
• Lange, Elisabeth
• Lauber, Markus ehem. Vorstand Jusos Mittelrhein, ehem. stellv. Vorsitz SPD Bensberg
• May, Sascha ehem. Vorstand Jusos Rhein-Berg
• Mebes, Michael ehem. stellv. Vorsitz Juso Hochschulgruppe Köln
• Oehlke, Paul
• Rech, Kai ehem. Sprecher Jusos Alstadt-Süd
• Schanz, Tobias Vorstand Jusos Köln
• Schmidt, Michael ehem. Vorstand SPD Neunkirchen-Seelscheid
• Schneider, Simon
• Stiegen, Christina ehem. Vorstand SPD Mittelrhein, ehem. Vorsitz Jusos Bonn
• Stolle, Friederike ehem. stellv. Vorsitz Jusos Mittelrhein und Jusos Köln
• Sturmberg, Sascha ehem. Vorsitz Jusos Rhein-Berg, ehem. MdR Bergisch Gladbach
• Voß, Achim Vorstand SPD Arnsberg, ehem. Vors. Jusos Hochsauerlandkreis
… und sechs Weitere, die nicht genannt werden möchten
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Gerade keine Lust zu bloggen. Dafür hat Herr Böck sich lustisch betätigt: Read this!
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Oder so was in der Art. Mehr hören …
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Was antwortet man einem Pornoblogger am Telefon, der einen nach einer geleisteten Nettigkeit fragt »Kann ich ihnen etwas gutes tun?«. Ich war – ernsthaft – verspult.
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Nein, was sage ich, des Jahrhunderts, wahrscheinlich, auch wenn das reichlich früh ist, sogar des Jahrtausends. Die fundamental geniale, phantastische, nicht zu überbietende, schillernd glänzende, grandiose, tolle, schöne, wunderbare, graziöse – ja, langsam läuft euch das Wasser im Mund zusammen, ich seh’s schon – Einweihungsparty meiner kleinen Wohnung im Kölner Ghetto findet am Samstag, den [s]26. November[/s]3. Dezember in der berühmten kleinen Wohnung – wo denn auch sonst – statt. Eingeladen sind die üblichen Verdächtigen, plus einige neue übliche Verdächtige. Dem Namen nach: Herr Böck, Frau Lebon, Herr Nafzger, Herr Steidl, Herr Horning, Frau Schubert, Frau Kolb (wenn der Herr Steidl das erträgt), die großzügige Frau Julia, der großartige Herr Strojny jr., vielleicht der Herr Scholz (wenn er sich dann nicht zu alt vorkommt) und die beiden Damen aus dem dritten Stock. Eine schriftliche Benachrichtigung folgt auch noch. Also los an die Bahnschalter, ihr wisst schon, Frühbucherrabatt und so, dann klappt’s auch mit dem Geld. Essen gibt’s meinerseitig, Getränke nicht. Ihr wisst ja, was ich so mag …
Eine andere Variante der Finanzierung wäre, wer nicht betrunken ist, zahlt. Das würde zu lustigen Resultaten führen, I assume.
Update I:
Mist, ich habe verplant, dass meine Oma (>90) da Geburtstag hat. Naja, macht nix. Somit ist’s eine Woche später, sprich: Samstag, 3. Dezember 2005. Ort bleibt gleich – wär hätte das gedacht.
Update II:
Jens (ihr wisst schon, Blogkrise und Podphone-Therapie) will auch eingeladen sein und Fabian und Co. wollen auch zu den üblichen Verdächtigen gehören.
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Vielleicht sollte die SPD weniger Ein-Euro-Jobber einstellen:
Hallo Lars Strojny,
unter http://…/dummheit-auf-sozialdemokratisch.html habe ich meine Kollegin Steffi Weyand wiedergefunden und mich köstlich über das Zitat dort amüsiert. Hätte sie diese Äußerung so getan, dann wäre das in der Tat “Dummheit auf sozialdemokratisch” und dürfte auch so bezeichnet werden.
In Wahrheit ist es ein wenig anders: Steffi Weyand hat auf dem Parteitag einen Unterstützer-Aufruf ausgefüllt und dort handschriftlich “gleiche Chancen in Bildung und Ausbildung” (diese Bereiche bearbeitet sie auch in der Fraktion) gefordert. Die Massen an eingesammelten Formularen wurden noch auf dieser Veranstaltung von ehrenamtlichen Hilfskräften eilig abgetippt und ins Netz gestellt. Dabei hat irgendjemand aus “Ausbildung” “Aussiedlung” gemacht, was an Dämlichkeit wirklich kaum zu überbieten ist, aber nicht mit dem Namen meiner Kollegin in Verbindung gebracht werden sollte. Genau das passiert aber, wenn man zum Beispiel bei google “Stephanie Weyand” eingibt.
Deshalb möchte ich Sie bitten, den zu Unrecht beleidigenden Eintrag in ihrem Blog zu ändern oder zu löschen. Frau Weyand und ich würden uns darüber sehr freuen.
Vielen Dank und herzliche Grüße von einem Ex-Ingersheimer in die alte Heimat!
Daniel Rousta
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Nun passiert das, was abzusehen war: migrantische Jugendliche französischer Nationalität erheben sich in den Vorstädten von Paris. Aufgehetzt, paralysiert, segregiert ziehen sie durch die Straßen und hinterlassen Verwüstung. Und die Presse versagt einmal mehr. Allenthalben wundert man sich, woher denn das kommt. Man hat keine Erklärung. Während die Linken in ihrer ureigenen Dummheit das ganze als quasi-revolutionären Akt romantisieren, weiß die politische Mitte nichts zu antworten, während die Rechte vor Überfremdung warnt und diese Warnungen durch die Geschehnisse bestätigt sieht. Dabei sind diese Riots weder eine Laune gelangweilter Einwandererkinder, noch allein ein Ausdruck des Einfluss des politischen Islams. Sie sind eine Mischung aus drei vorrangigen Phänomenen: rassistische Segregation, soziale Benachteiligung und nicht zuletzt eben doch der poltische Islam, der in klassischer Funktion religiöser Tendenzen den Aufstand umlenkt. Gegen den Westen, gegen die Moderne, gegen die französische Republik.
Es gilt, die Einwanderer zu richtigen Bürgern zu machen, Parallelgesellschaften zu verhindern und ihnen eine Heimstätte in den jeweiligen Ländern zu bieten. Alles andere schafft Pulverfässer.
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Stellt euch vor, es gibt eine Straße, die heißt Engelsstraße. Das doppelte “s” ist hierbei kein Fehler, sondern wirklich so. Und jetzt stellt euch vor, es gibt dort eine Hausnummer 23. Diese Kombination ist nun mir vergönnt, dort wohne ich nun. Das ist die wunderbare Synthese aus Hackerhumor und dem Marx’schen Doppelgänger. Leider bisher ohne Telefon und Internet, aber das wird hoffentlich bald gelöst sein. Aus dem Internet-Cafe bloggen ist durchaus eine eher dissidente Erfahrung, an die ich mich nicht gewöhnen müssen möchte.
Also, ab jetzt darf besucht werden, meine Wohnung ist schön, wenn auch nicht luxuriös. Einen weiteren Schlafplatz gibt es auch und die ganz mutigen können sich mit mir auch das Bett teilen. Erste Anfragen gibt’s ja bereits, gell M. Ansonsten noch mal ein dickes Dankeschön an meinen kleinen Bruder Jörn und den großen Vater Kurt für’s Helfen. Das war ganz großes Kino. Danke.
[ Sollte es mich beunruhigen, dass usrportage.de hier im Internet-Cafe gesperrt ist? Für usrportage.com, usrportage.net und usrportage.info gilt das aber anscheinend nicht. Wollte ich ja nur mal anmerken. Vielleicht ist es die Kalker Mauer, damit die chinesischen Einwanderer hier nicht zu verwirrt sind aufgrund einer zu liberalen Konfiguration des Internets? ]
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Nachdem ich nun das zweifelhafte Vergnügen hatte, mir ein »Web 2.0 Social Happening« reinziehen zu können (mehr dazu, auch meinen Flamewar mit einem Entwickler von BrowserPool, bei Dirk und Nico) nun ein wundervolle Kommentar von Stefan. Wenn auch thematisch anders gelagert, so passt er doch wunderbar. »Wann«, so frage ich mich, »werden wir die ersten Meta-Meta-Meta-Aggregatoren haben?«
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