Noch eine superiös wichtige Nachricht möchte ich euch nicht vorenthalten. Die /usr/portage-Inflation hat begonnen. Die banale Info: /usr/portage ist nun auch über dot-org, dot-net, dot-com und dot-info erreichbar. Ich weiß, sehr wichtig.
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So könnte ebenso das Motto der Aktion »Wir sind links« heißen. Die Initiatoren, zu denen meine Wenigkeit zählt, haben heute die Seite wirsindlinks.de ins Leben gerufen, um ein Gegengewicht zur Euphorie in der Linken herzustellen, die sich dort seit der Gründung dieser fatalen Gruppierung entwickelt hat. Uns geht es darum, zu bekräftigen, dass diese krude Truppe um die Polit-Napoleons Lafontaine und Gysi nichts weiter ist, als ein verkrampfter Versuch, linke Politik via Parlament zu betreiben. Dass dies scheitern muss, sieht man nicht zu letzt an den Grünen und ihrer Entwicklung hin zu einer Kriegspartei, die dafür sorgte, dass Deutschland sei 1945 erstmalig wieder Krieg führte und heute ganz unbekümmert und unbelastet den deutschen »Platz an der Sonne« einfordert.
Zudem nervt die reaktionäre Gesellschaftskritik der Linkspartei, ihre rassistische Demagogie und ihr veralteter Abklatsch von Old-Labour Positionen. Linke Politik muss emanzipatorisch sein, sie muss sich daran ausrichten, eine befreite Gesellschaft, wenn schon nicht zu schaffen, dann mindestens die Idee einer solchen aufrecht zu erhalten.
Wie sagte Johannes so schön: »Es ist nicht überall links drin, wo links drauf steht«. Dem ist, wie gewohnt, wenig hinzuzufügen.
[ Kann man auch lesen bei H., S., F. und S. ]
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Wie es scheint wurde blogweb.de gehackt. Ein Gruppe, die sich »Old School« nennt und mein anmerken zu müssen ndcrptn + y0rk + no-root + no-hax0r. Soso. Irgendwie ist das unsymphatisch.
[ Für die Spanner unter euch: ein Screenshot ]
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»Eine ernsthafte Bedrohung der Existenz des Staates Israel, einer der stärksten Militärmächte in der Welt, gibt es weder im globalen noch im regionalen Maßstab.«
Lothar Bisky, Profi-Hero der Linkspartei.
[ Quelle: Projekt Bundestagswahl. Vorsicht: komische christliche Sekte ]
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Das Lebensprojekt des Herrn Josef Fischer ist gescheitert: der ständige Sitz Deutschlands in der UNO ist ihm verwehrt worden. Das ist natürlich hoch-traurig. Für ihn – für mich nicht. Deshalb: lasst die Sektkorken knallen, manchmal klappt’s mit »Platz an der Sonne« eben doch nicht flott, wie man es gerne hätte. Da ich das nicht gern hätte, weder langsam, noch schnell, darf ich mich jetzt freuen. Schönen Samstag, im übrigen.
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OpenSSH 4.2 has been released (see Pro Linux, german only). As a start that’s not so important. Version bumps are common in the OpenSource community. But as a security enhancement they higher the default size of SSH-keys from 1024 to 2048, which makes sense in general primarily for the RSA-algorithm, which could be broken in the size of 1024. For paranoiac reason it makes sense to use 4096 RSA-keys to be on the bright side of security. But highering the SSH-keys is not enough, we need to get rid of MD5 and SHA1 completely, e.g. the /etc/shadow must use another algorithm, example whirlpool or SHA512; GnuPG uses SHA1, Gentoo’s portage uses MD5-checksums and so on. The free software community seems to deal with that problem like a dying duck in a thunderstorm. It’s high time to check out alternatives, it’s high time to take the cryptography experts seriously. I don’t understand them also but I think we have to trust.
And, for fun: my workmate told me, that SHA1 is mandatory for the security issues of banks. That’s too funny. If you think on the average duration if a law is changed here you shouldn’t do any online-banking from now on.
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<a href=”/img/delicous-greasemonkey.png”><img src=”/img/delicous-greasemonkey_small.png” alt=“IMAGE: epiphany with «greasemonkeyed» del.icio.us-page” style=“float:right;” /></a>The new and polished version of epiphany comes with a greasemonkey extension. Well know from firefox this extension brings the possibility to edit webpages to customize them by your own purpose.
[ If you use BreakMyGentoo, you won’t have a problem. Just emerge epiphany and its extensions. It «just works»! ]
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Diese Woche im Spiegel: das lange angekündigte [s]Fernseh[/s]Print-Duell zwischen Edmund »The Ossikiller« Stoiber und Oskar »The Ossilover« Lafontaine. Insgesamt ist das Duell, wie Patrick Meier im Wahlblog (ausnahmsweise) mal richtigerweise erwähnt, komplett belanglos und langweilig. Interessant nur, dass Lafontaine auch hier extrem populistisch agiert. Nun, wagen wir einen kleinen Exkurs: im Zuge der deutschen Widervereinigung war es die linke Position, wenn man das so generisch formulieren kann, die Widervereinigung abzulehnen. Einerseits aus der Angst vor einem erneuten Großdeutschland (als Linker ist man den Konservativen eben doch sehr nahe, siehe Maggie Thatcher, die ähnliche Ängste hegte) und zum anderen, weil man die faktische Annexion der DDR ablehnte. Beides halbwegs veritable Positionen, deren Begründung erst recht heute nicht schwer fällt. Nun, was macht Herr Lafontaine im Spiegel-Interview: er faselt von »ein bisschen dagegen« anstatt dazu zu stehen, dass es viele gute Gründe auch heute, bzw. erst recht heute, gegen Großdeutschland mit all seinen Macken zu stehen. Spätestens seit dem Kosovo-Krieg, seit Afghanistan, seit der penetranten Belästigung des Auslands durch deutsche Prominenz wie dem unsäglichen Günther Grass, seit Rostock-Lichtenhagen, seit Walser, seit dem unsäglichen Aufstand der Anständigen gibt es genug gute Gründe weiterhin das ekelerregende Kollektiv der Deutschen einer verschärften Kritik zu unterziehen. Denn nichts anderes ist ihnen pässlich und nicht anderes haben sie verdient.
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Gerade habe ich meine Politikberater-Phase. Schon wieder komme ich mit sehr sinnvollen, realpolitischen Vorschlägen, die endlich dazu führen sollen, mein Image als Dreckschleuder etwas zu entkräftigen. Im Zuge der Abspaltungsbemühungen bayrischer Separatisten schlage ich also die Einrichtung eines eigenständigen Staates »Bayern« ein. Dieser soll für alle [s]Kriminellen[/s]verdienten Recken ein Aufangbecken dienen und im Gegenzug, uns üblen Schmierfingern, ein ruhiges und entspannteres Leben ermöglichen. Hier ist es also, unser Schattenkabinet 2005-2020 (Sie müssen wissen, in einem solchen Staat, wird nur alle fünfzehn Jahre gewählt).
Ministerium für außenpolitische Korrelation mit anderen Gottesstaaten
Die ehrenwerte Aufgabe, den Kontakt und diplomatische Beziehungen zu anderen Gottesstaaten aufrecht zu erhalten, wird Antje Vollmer zufallen. Zusätzlich gilt sie als heiße Kandidatin für den Posten der Beauftragten für tugendhafte Kleidung. In dieser Disziplin ist sie wahrlich eine ausgezeichnete Kennerin der Materie und wird »bauchnabelfreien Modeentgleisungen« sicher einen Riegel vorschieben.
Ministerium für Familie und Soziales
Der hoch gehandelte Kandidat für diesen prosperierenden Posten ist Joachim Meissner, seineszeiten Sheik Jassin-Ersatz der katholischen Kirche und Experte in Sachen Homosexualität und Gleichberechtigung von Frauen. Er wird der Familienpolitik zu neuer Blüte verhelfen und sich, gemäß seines Erfahrungsschatzes, auch in den Disziplinen Verhütung, Aufklärung und AIDS-Bekämpfung einen Namen machen.
Ministerium für Religion
In enger Zusammenarbeit mit Frau Vollmer wird sich der Dalai Lama um das ewige Lächeln (nicht Lachen!) bemühen. Unter seiner Regentschaft wird die leider etwas in Vergessenheit geratene Kultur der Klöster einen bisher nicht-gekannten Aufschwung erleben.
Ministerium für Justiz
Durch seine lange Tätigkeit als Anwalt hat sich Horst Mahler als prädestiniert für diesen Posten erwiesen. Bei ihm trifft juristische Fachkenntnis auf ein klares Bekenntnis zum eigenen Kollektiv. Als Justizminister wird er einen ganz neuen Begriff von »Volksanwalt« zu prägen wissen. Die Lafontain’schen Ideen von dezenter Aufweichung des Folterverbots wird er sicherlich aufgeschlossen gegenüberstehen.
Ministerium für Wirtschaft, Presse und Sicherheit
Oskar Lafontaine fehlt noch in diesem traumhaft-progressiven Kabinett. Ihm fällt die ehrenvolle Aufgabe zu, dieses Superministerium zu leiten. Als Experte für Asylrecht wird er die bayrischen Eigenheiten zu schützen wissen, vor den Grenzen Bayern – Ulm ist als ein Standort im Gespräch, wie man es munkeln hört – wird es Aufanglager für Migranten geben. Als Presseverantwortlicher wird er der inländischen Presse lernen, was fürchten bedeutet und als Minister für Wirtschaft hat er endlich den Freiraum, den er benötigt, um seine grausamen Utopien umzusetzen.
König
Ein letzter Posten ist unbesetzt: der des Königs. Durch herausragende Leistungen um den Freistaat Bayern hat sich Edmund Stoiber verdient gemacht. Er ist die personifizierte Symbiose aus Klasse, sprachlicher Eleganz und rhetorisch Brillianz. Als solche wird er seine Minister hart, aber herzlich zu führen wissen.
Das hundert-Tage Programm:
[ Die Idee stammt eigentlich von Hanno. Nur hat er leider nix draus gemacht. Er hätt’s bestimmt lustischer gekonnt ]
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