/usr/portage

Und mal wieder ein neues Blog 1

Seit einigen Tagen lese ich MissAntrophs Weblog und es hat mir so gut gefallen, dass es nun meinem Blogroll hinzugefügt wurde. Sie ist übrigens meine erste Frau – im Blogroll.

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Saufen limited 4

So, liebe Kinder, willkommen bei einer neuen Folge von <em>Warum wir euch Verbote aufstellen</em>. Schule und Ausbildung machen bekanntlich ja viel Spaß. Ihr dürft lernen und tut das – wie ja allgemein bekannt ist – nicht für den Zweck sondern für das Leben. Somit gibt es gar keinen Grund, warum ihr euch ablenken solltet, erfahrt ihr doch die volle Befriedigung in der Schule und bei eurer Ausbildungsstelle – sofern ihr eine habt.

Aus diesen Gründen ist es nur allzu sinnvoll, euch das Trinken zu verbieten. Nicht das wir das nicht täten aber es ist nunmal einfach so, dass ihr weder Maß halten könnt, noch einen Grund dazu habt euch abzulenken. Wie gesagt, erst kommt die Bildung und dann, nach deren Beendigung, das Leben. Falls ihr vorhabt, daraus auszubrechen, dann seid gewarnt: ihr tut böses.

Es gibt ja keinen Grund, warum man Freitag Abend oder zu selbigen Zeit am jeweils folgenden Tag feiern gehen soll. Dass das Spaß macht, glauben wir euch. Wir erinnern uns ja auch dunkel daran, als wir noch nicht verheiratet waren und in einer netten innenstädtischen Wohnung lebten, statt in diesem gewöhnungsbedürftigen Reihenhaus. Aber euch sei es – schon zur Verhinderung des Neids unsererseits – einfach untersagt. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und lernt gefälligst weiter.

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Updating Weblog archive 0

I’d updated my the archive to provide a complete list of all articles ever posted.

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Nice addon in evolution 2

I’d just explored a nice (afaik undocumented) shortcut in Evolution. Try it out, select the folder list and then you will have type-ahead find. Very nice!

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RAID-1 mit mdadm, neuer Desktop-PC und I/O-Probleme 0

<em><strong>RAID-1</strong></em>
Seit vorgestern speichert adorno, mein treuer Heimserver, seine Daten, Backup etc. auf einem RAID-1. Nun sollte es <em>nie wieder</em> passieren, dass ich auch nur ein Bit Daten verliere. Ich habe extra 10€ mehr investiert um zwei gleichgroße Festplatten unterschiedlicher Hersteller zu besorgen. Somit sollten sogar produktionsbedingte Mängel ausgeschlossen sein.

Dank geht an Bastian Blank, der mir riet auf <em>raidtools</em> zu verzichten und <em>mdadm</em> zu verwenden. Ging wirklich wunderbar. Danke!

<strong>So gehts:</strong>
Ersteinmal müssen die beiden Platten partitioniert werden, so dass sich jeweils eine große Partition über die gesamte Platte erstreckt.
$ emerge mdadm $ mdadm &ndash;create /dev/md/0 &ndash;raid-devices=2 &ndash;level=1 /dev/hda1 /dev/hdc1

Nun läuft das RAID auch schon. Nun das ganze in die <em>/etc/mdadm.conf</em> schreiben, dann initalisiert es Gentoo auch von selbst.
$ cat /etc/mdadm.conf
DEVICE /dev/hda1 /dev/hdc1
ARRAY /dev/md/0 devices=/dev/hda1,/dev/hdc1

MAILADDR admin@yourdomain.tld

Nun gehts weiter mit dem Anlegen eines LVMs:
$ emerge lvm2 $ pvcreate /dev/md/0 $ vgcreate vg_name_00 /dev/md/0
Jetzt können munter LVMs angelegt werden. Beispiel:
$ lvcreate -L 10GB -n lvm_test vg_name_00
Jetzt kann man wie gewohnt z.B. mit dem Anlegen einer verschlüsselten Partition (dm-crypt) fortfahren.

<em><strong>Desktop</strong></em>
Seit gestern habe ich endlich wieder einen leistungsfähigen Rechner. Ein Pentium IV mit 1GB RAM ist es geworden. Ich muss schon sagen, Gentoo kompilieren macht hier richtig Spaß.
$ genlop -t perl * dev-lang/perl

Mon Feb 7 02:24:12 2005 >>> dev-lang/perl-5.8.6-r2 merge time: 4 minutes and 44 seconds. $ genlop -t gimp * media-gfx/gimp Mon Feb 7 21:36:31 2005 >>> media-gfx/gimp-2.2.3 merge time: 22 minutes and 54 seconds.

<strong>Weiteres zum Desktop:</strong>
Damit der Kompiliervorgang noch schneller geht, habe ich mich entschlossen, <em>/var/tmp/portage</em> auf eine ramdisk zu legen. Der Eintrag für die <em>/etc/fstab</em> sieht folgendermaßen aus:
none /var/tmp/portage ramfs size=70% 0 0

Probleme hatte ich immer wieder mit I/O-Errors. Anfangs dachte ich, dies durch einen etwas gediegeneren Kernel (nicht 2.6.11-rc3-mm1) erschlagen zu können, nur leider gelingt das bisher nur eingeschränkt.

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geoURL reloaded 1

Da Kai Raven sich gerade per Jabber zeigte, kam ich zu der Überlegung was er eigentlich so in letzter Zeit geschrieben hat. Daraufhin stellte ich fest, dass ich das Feed seines Weblogs in meinem Newsfeed-Reader vergessen habe. Durch Wiederbetrachtung des Weblog fiel mir der Artikel über geoURL auf. geoURL ist ein Projekt, welches Homepages nach Lokalität sortiert. Ich habe mich dort gleich einmal eingetragen, was dazu führt, dass ich jetzt meine geographischen Nachbarn kenne. Schwer beeindruckt hat mich übrigens Multimap.com.

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*klingelingeling* *schepper* 2

Nach der bissigen Satire über Jamba folgt jetzt der neue Paukenschlag des Spreeblicks: Sweety Records

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Schwundgeld und romantische Kapitalismuskritik 23

Heute bloggte der Schockwellenreiter zum <em>“Berliner”</em>, einem in Berlin ansässigen Schwundgeldprojekt. Die Idee des Schwundgeldes, auch Freigeld genannt, also ein System in dem Geld ein Verfallsdatum trägt, geht zurück auf den Möchtegern-Ökonomen Silvio Gesell. Dessen Theorie, welche heute als Gesellianismus oder Freiwirtschaftsle<s>e</s>hre bezeichnet wird, beschrieb zwei Faktoren, welche dem Kapitalismus immanent seien und konstruierte diese als widerstreitende Parts: Investition vs. Spekulation. Dieser angebliche Widerspruch, den die Nationalsozialisten dann mit <em>“raffendes vs. schaffendes Kapital”</em> zu charakterisieren wussten, löste Gesell auf, in dem er die Einführung einer Währung forderte, die nicht spekulativ einsetzbar sein sollte. Als braver deutscher Arbeitsfetischist befand er sich damit voll im Trend: wer nicht arbeitet soll auch kein Geld verdienen; dem Schwundgeld sei Dank sollten <em>“leistungslose Einkommen”</em> nicht länger möglich sein.
Die Theorien Gesells sind nicht nur kompletter Blödsinn, sondern zusätzlich noch höchstgefährlich. Die Idee des Schwundgeldes zwingt dazu, Geld zeitnah auszugeben, sprich ein Zwang zu konsumieren oder zu investieren. Dies nimmt das bisschen bürgerliche Freiheit, sich zwischen Ware <em>A</em> oder <em>B</em> entscheiden zu können. Ebenso ist der gesell’schen Theorie ein militanter Arbeitszwang immanent, der nicht nur Arbeitslose, Kranke und Behinderte ausschließt, sondern ihnen auch noch die Schuld für ihr Elend gibt. Zudem selbstredend die vielen antisemitischen Anknüpfungspunkte, die diese Theorie bietet (<em>“schaffendes vs. raffendes Kapital”</em>).

Aber das Schwundgeld ist nur ein Teil des gesellianischen Quatschs: in der Grundtendenz der Ideologie basiert diese auf einem kruden Naturbegriff, der das Geld als einzig unnatürliches Projekt des menschlichen Zusammenlebens sieht. Diese abstruse Idee, das der Mensch als domestiziertes und zivilisiertes Wesen, der Kategorie <em>Natürlichkeit</em> eine wichtige Bedeutung beimessen sollte, braucht den antizivilisatorischen Reflex genauso, wie die Idee der immanenten Widersprüche innerhalb der Werttransformation.

Auch heute hat Gesell noch viele Anhänger unter all jenen, die meinen, am Kapitalismus sei irgendwas zu retten. So finden sich z.B. bei den No-Globals von Attac neben der normalen reaktionären Kapitalismuskritik dieses <em>“emanzipatorischen Erfolgsprojekts”</em> auch um Einfluss heischende Gesellianer.

Schade Schockwellenreiter, ein bisschen mehr als nur die Präsentation des sich irgendwie alternativ gebenden Projekts – das sicher zum Prenzlauer Berg passt – wäre doch drin gewesen, oder?

Lassen wir doch einen zu Wort kommen, der was von seinem Handwerk verstand:

“Die Notwendigkeit, eine Naturkraft gesellschaftlich zu kontrollieren, damit hauszuhalten, sie durch Werke von Menschenhand auf großem Maßstab erst anzueignen oder zu zähmen, spielt die entscheidendste Rolle in der Geschichte der Industrie.”
Karl Marx, Grundrisse

…und wer will schon ohne Industrie leben.

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Ich mag MSN und MSN mag mich auch - eine erfüllte Liebe 0

Die neue MSN-Suche (search.msn.de) ist – laut heise.de – seit gestern online. Damit gibt es weiter Konkurenz für die Suchmaschinen Google und die Yahoo-Variante, die auf der Engine Inktomi basiert.

Die Suchmaske selbst wirkt aufgeräumt und ist – welch Wunder – auch in einem Textbrowser betracht- und bedienbar. Problematisch ist, dass selbst die Gecko-Engine den Suchassistenten nicht richtig anzeigt. Und das ist sicher nicht das Problem der Gecko-Engine. Unschön ist auch, dass die MSN erst einmal drei Cookies setzen möchte.

Ansonsten bin ich ganz hin und weg von der neuen Suchmaschine. Deswegen (bei Google)!

Die neue Suchmaschine bietet zusätzlich einige nette Features, wie die Aggregation von Suchbegriffen per RSS. Sehr praktisch, wenn man einen bestimmten String betrachten will. Hoffentlich ziehen dort die anderen nach.

Und nein, ich will diese Suchmaschine nicht verwenden. Es bedarf noch immer einer freien Variante ohne Advertisingschrott etc. Vielleicht aber sorgt die neu entstandene Konkurrenzsituation dafür, dass sich eine der Suchmaschinenbetreiber mal durch Datenschutz profilieren möchte. <em>Das</em> wäre dann aber ein sinniges Resultat.

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Redesign 2

Trotz der in drei Wochen folgenden Prüfungen habe ich es irgendwie hinbekommen ein neues Design für /usr/portage zu erstellen.
Reaktionen, Beschimpfungen etc. würden mich interessieren!

<strong>Link</strong>: Neues Design

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Murphys Gesetz II 1

Wie war das nochmal? Marmeladenbrote fallen auf die falsche Seite, die eigene Freudin ist immer weniger hübsch als die Konkurrentin und Seiten sind immer dann down, wenn man sie braucht. Offensichtlich ist Heise Opfer einer Denial-of-Service Attacke. Und das gerade dann, wenn ich deren Feed abonieren will. Bei Arschlöchern bringt die beste Technik nix. Crackerkiddies, verpisst euch einfach, euch will im Netz niemand haben (Verzeihung für die Unflätigkeiten).

<strong>Update:</strong>
Nach und nach scheint heise.de wieder erreichbarer zu werden. Scheint so als würde die Abteilung Technik gute Arbeit leisten. Bilder sind noch sehr langsam aber der Rest funktioniert.

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