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Und es kam, wie es kommen musste 0

Und es kam wirklich, wie es kommen musste: es gibt einen Nachfolger. Kardinal Josef Ratzinger, qua Profession Erzreaktionär, ist der neue Papa.
Jede Hoffnung auf Reformen innerhalb des konservativen Bollwerks der katholischen Kirche sind damit erschöpft. Ratzinger wird des Kurs seines Vorgängers fortsetzen, für mehr AIDS-Tote in Afrika, Terror des Zölibats, Frauenverachtung etc. sorgen.
Vielleicht ist sein selbstgewählter Name Benedictus XVI. ein schlechtes Omen: Benedictus XIII. war die längste Zeit seines Amtes in der Festung Peñíscola gefangen. Möglicherweise sind Gefängnisse die einzigen sinnvollen Residenzen für Päpste.

Update:
Benedictus XVI. ist Ehrendoktor der Opus-Dei-Universität im spanischen Pamplona. Der Gründer des Opus Dei Josemaría Escrivá de Balaguer y Albás (im Übrigen auch einer der Seeligen, die von Johannes Paul II. ernannt wurden), war guter Freund der spanischen Franco-Diktatur und schärfster Gegener jedweder Befreiungstheologie. Der Arbeitsethos und die Verherrlichung von Leiden (“Geheiligt sei der Schmerz. Geliebt sei der Schmerz. Gelobt sei der Schmerz”, “Geheiligt sei das Mühsal. Verherrlicht sei das Mühsal. Geliebt sei das Mühsal”) in der Ideologie dieser Organisation ist nicht mehr und nicht weniger als faschistischer Impetus.

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