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Musiksammlung updaten 0

Da ich in den letzten Tagen nicht sehr viel am Computer und dafür sehr viel vor Mathematikaufgaben saß, mich mit Faust I, dem brecht’schen <em>Leben des Galileo Galilei</em> und der Jugend, die nach Horvath keinen Gott hat beschäftigen durfte und mich zusätzlich noch immer wieder durch einen kräftigen Stapel Englischvokabeln wühle, lasse ich zumindest meinen Rechner wüten: CDs rippen ist angesagt. Auch wenn Musikdateien niemals die wunderbare Eleganz einer LP besitzen werden, so sind sie doch ungemein praktisch.
Und ich bin wirklich immer wieder begeistert, was Software wie cdparanoia heute alles leistet. Da sind z.B. drei viel gespielte und dadurch stark verkratzte Alben von Louis Armstrong, zudem Weitere, deren einziges Tribut an die CD ist, dass sie halbwegs rund sind – alles kein Problem für cdparanoia. Hernach liegen die Daten knacksfrei im Softwareraid und freuen sich darauf, abgespielt zu werden. Wunderbar!

Als netter Nebeneffekt des Durchstöberns der eigenen Musiksammlung stellt sich immer wieder pathetische Nostalgie ein: die CD hörte ich mit jener Frau, der Urlaub, der ganz besondere Tag, usw. Aber genau diese Pathetik, diese peinlich-rührselige Nostalgie macht den Reiz solcher Aktionen aus.

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