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RAID-1 mit mdadm, neuer Desktop-PC und I/O-Probleme 0

<em><strong>RAID-1</strong></em>
Seit vorgestern speichert adorno, mein treuer Heimserver, seine Daten, Backup etc. auf einem RAID-1. Nun sollte es <em>nie wieder</em> passieren, dass ich auch nur ein Bit Daten verliere. Ich habe extra 10€ mehr investiert um zwei gleichgroße Festplatten unterschiedlicher Hersteller zu besorgen. Somit sollten sogar produktionsbedingte Mängel ausgeschlossen sein.

Dank geht an Bastian Blank, der mir riet auf <em>raidtools</em> zu verzichten und <em>mdadm</em> zu verwenden. Ging wirklich wunderbar. Danke!

<strong>So gehts:</strong>
Ersteinmal müssen die beiden Platten partitioniert werden, so dass sich jeweils eine große Partition über die gesamte Platte erstreckt.
$ emerge mdadm $ mdadm &ndash;create /dev/md/0 &ndash;raid-devices=2 &ndash;level=1 /dev/hda1 /dev/hdc1

Nun läuft das RAID auch schon. Nun das ganze in die <em>/etc/mdadm.conf</em> schreiben, dann initalisiert es Gentoo auch von selbst.
$ cat /etc/mdadm.conf
DEVICE /dev/hda1 /dev/hdc1
ARRAY /dev/md/0 devices=/dev/hda1,/dev/hdc1

MAILADDR admin@yourdomain.tld

Nun gehts weiter mit dem Anlegen eines LVMs:
$ emerge lvm2 $ pvcreate /dev/md/0 $ vgcreate vg_name_00 /dev/md/0
Jetzt können munter LVMs angelegt werden. Beispiel:
$ lvcreate -L 10GB -n lvm_test vg_name_00
Jetzt kann man wie gewohnt z.B. mit dem Anlegen einer verschlüsselten Partition (dm-crypt) fortfahren.

<em><strong>Desktop</strong></em>
Seit gestern habe ich endlich wieder einen leistungsfähigen Rechner. Ein Pentium IV mit 1GB RAM ist es geworden. Ich muss schon sagen, Gentoo kompilieren macht hier richtig Spaß.
$ genlop -t perl * dev-lang/perl

Mon Feb 7 02:24:12 2005 >>> dev-lang/perl-5.8.6-r2 merge time: 4 minutes and 44 seconds. $ genlop -t gimp * media-gfx/gimp Mon Feb 7 21:36:31 2005 >>> media-gfx/gimp-2.2.3 merge time: 22 minutes and 54 seconds.

<strong>Weiteres zum Desktop:</strong>
Damit der Kompiliervorgang noch schneller geht, habe ich mich entschlossen, <em>/var/tmp/portage</em> auf eine ramdisk zu legen. Der Eintrag für die <em>/etc/fstab</em> sieht folgendermaßen aus:
none /var/tmp/portage ramfs size=70% 0 0

Probleme hatte ich immer wieder mit I/O-Errors. Anfangs dachte ich, dies durch einen etwas gediegeneren Kernel (nicht 2.6.11-rc3-mm1) erschlagen zu können, nur leider gelingt das bisher nur eingeschränkt.

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