SAT 1, bzw. dessen Sendung Planetopia griff in seiner letzten Sendung analytisch reichlich daneben. Nicht, dass man von Sendern, deren Grundlage der Fetischcharakter des Kulturbetriebs ist, anderes erwartet aber in dieser Form der organisierten Plattitüde ist es dann doch noch ungewöhnlich.
In der Sendung kommen die vorgestellten Blogs nicht sonderlich gut weg. Der Schockwellenreiter wird als Protagonist einer Gerüchtewelle diskreditiert. Er habe, so die unverschämte Darstellung, das Gerücht um den Neonazimord von Sebnitz zu verbreiten geholfen. Das mag sein und wenn dem so ist, dann ist das sicher zu kritisieren. Nur: dieses Beispiel dient ganz und gar nicht dazu, um Weblogs in Misskredit zu bringen und kommerzielle Medien in ein positives Licht zu rücken. Denn genau bei diesem Vorfall waren es die TAZ, die Bildzeitung und die Berliner Morgenpost, welche hernach vom Deutschen Presserat gerügt wurden.
Aber nun etwas mehr zu theoretischen Argumentation der SAT 1-Sendung.
Fehler I: Objektivität
Die Konstruktion der Objektivität bedarf der Negation der Subjektivität, ebenso wie der Intersubjektivität. Das Prägende eines Diskurses wird somit zur Wahrheit erhoben, anstatt es bei der Attitüde der Wichtigkeit bzw. Zentralität zu belassen. Betrachtungsobjektivität ist eine Worthülse, die die Zemetierung der sozialen Verhältnisse forciert, anstatt diese Art des Diskurseingriffs als nichtig und diskursiv-tricky zu erkennen.
Fehler II: Neutralität
An den obigen Gedanken schließt sich an, dass Neutralität immer nur eine vermittelte Neutralität sein kann. Totale Neutralität kann es schon allein deswegen nicht geben, weil sich das Konstrukt durch den Sozialrahmen und den sozialen Subraum selbst vermittelt.
Als Conclusio ließe sich also formulieren, dass der entscheidenste Unterschied zwischen dem Mainstream der Medien und z.B. Weblogs das Austragen der Subjektivität seitens der Blogger ist und nicht eine Dialektik zwischen Subjekt und dessen angeblich möglicher Objektivität. Anstatt darauf zu beharren, dass Information faktisch, also objektiv und neutral zu sein habe und somit nichts anderes zu tun, als dass reale Gefälle zu annulieren, ist das Beharren auf Subjektivät das Beharren darauf, dass ein Mensch Mensch sein darf. Und dass sich der Mensch innerhalb seinen Bezugsrahmens und mit seinen Meinungen, Attitüden und Ideologien nicht zurückzuhalten habe, sondern diese der Diskussion unterwirft.
Der Leser eines Weblogs soll entscheiden, ob die Nachricht plausibel klingt. Solcherlei Habitus sollte bei jeglichem Lesen verwand werden. Wenn SAT 1 meint, Weblogs müssten kritisch gelesen werden und properitäre Medien nicht, dann ist das der Aufruf dazu, sich der Totalität der bürgerlichen Gesellschaft hinzugeben anstatt <i>in generale</i> kritische Reflexion walten zu lassen.
Auch auf die Gefahr hin, dass es anstrengend wird, auch hierzu hat Adorno was gesagt:
“Fakten sind in der Gesellschaft darum nicht das letzte, daran Erkenntnis ihren Haftpunkt fände, weil sie selber vermittelt sind durch die Gesellschaft”
Theodor W. Adorno
Hanno merkte noch folgendes an:
“Wenn SAT 1 gegen Weblogs stänkert, dann ist das in etwa so seriös, wie wenn CocaCola meint, Pepsi würde nicht schmecken.”
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Anonymous Blogger means:
published on January 18th 2005, 03:45:52 pmDas war eine glatte Themenverfehlung von Dir. Mit Schockwellenreiter und Spreeblick handelt es sich nicht um reine Blogs, sondern um klassische Onlinemagazine, die nunmal die Mediendienstegesetze und den Pressekodex zu beachten haben. Das bedeutet: Zuerst recherieren, dann veröffentlichen.
gruss
AB
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Lars Strojny replys:
published on January 18th 2005, 04:09:43 pmHi Sven,
ich weiß die Usability von Bblog ist grauselig aber ich hab mir trotzdem erlaubt, deinen Kommentar zu verschieben.
Gruß, Lars
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Lars Strojny returns:
published on January 18th 2005, 06:40:13 pmLieber anonyme Feigling,
von wegen Themenverfehlung. Warum bitte soll ein Weblog plötzlich zum Onlinemagazin werden? Und warum sollen das nur Spreeblick und Schockwellenreiter sein? Das ist ja, hmja, hanebüchen ohne Ende.
Hast du irgendeine juristische Erklärung, einen Gesetzespassus etc. welcher deine Aussage untermauert oder ist das, ganz im Stile eines anonymen Feiglings, mehr Luft als Inhalt?
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Sven replys:
published on January 18th 2005, 04:08:11 pmHä? SWR und Spreeblick sind Magazine und keine Blogs ????
Oder habe ich da nur einen Gag nicht verstanden? Themenverfehlung? Nein, ganz genau auf den Punkt war das (und witzigerweise genau das (nur mit weniger Fremdworten ;-)) was ich just jemandem erklärt habe, der mich fragte, was denn "der Unterschied" sei…Reply
Stophm replys:
published on January 18th 2005, 09:19:48 pmMir scheints, du teilst gerne aus, auch wenn ein Einwand treffend zu sein scheint.
Ich möchte dich doch mal bitten, folgende Passage – gerade auch, weil du damit etwas sehr Richtiges ansprichst – auszuführen.
> Die Konstruktion der Objektivität bedarf der Negation der Subjektivität,
Ok, bis hierher alles klar. Ein kleiner Einwand bloss: die Objektivität ist eben keine konstruierte, sondern eine tatsächliche. Eine, die Subjektivität tatsächlich negiert. Nicht umsonst nannte G. Lukacs den Journalisten die verdinglichte Berufsperson par excellence.
> ebenso wie der Intersubjektivität.
Das halte ich für Unsinn. Ist doch gerade das, was man an einer Journalismus-schule vermittelt bekommt. Journalismus ist die objektive Vermittlung eines Inhalts, also intersubjektive Tatsache und nicht bloss Diskurs – wie du mit deinem nicht ganz nachvollziehbaren Sprung in die Welt der PoMo-Trallala-Welt sagen willst.
> Das Prägende eines Diskurses wird somit zur Wahrheit erhoben, anstatt es bei der Attitüde der Wichtigkeit bzw. Zentralität zu belassen.
häää? Das prägende des Diskurses wird zum also zum Diskurs selber? Deiner Terminologie folgende muss ich ja darauf schliessen, dass du die Diskursanalyse aufs Korn nimmst (zurecht übrigens) aber darin (in der DA) wird ja der Diskurs zur eigentlichen Wahrheit. Also erklärst du dass das Detail, welches der Journi verbreitet dieser zur Wahrheit emporhebt und eben nicht als Detail darstellt. Wie bitte, soll das gehen?
> Betrachtungsobjektivität ist eine Worthülse, die die Zemetierung der sozialen Verhältnisse forciert, anstatt diese Art des Diskurseingriffs als nichtig und diskursiv-tricky zu erkennen.
Eine Zementierung forcieren? vielleicht nochmal an den Metaphern arbeiten? Egal, erklär doch gleich noch, welche Art des Diskurseingriffs, du meinst. Ich versteh nix, und das liegt vermutlich (aber korrigier mich gegenbenenfalls) an deiner schwurbligen Schreibart, etwas weniger dick auftragen? oder wie sagt man?
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Lars Strojny returns:
published on January 19th 2005, 01:03:06 am> Ok, bis hierher alles klar. Ein kleiner Einwand bloss: die Objektivität ist eben keine konstruierte, sondern eine tatsächliche. Eine, die Subjektivität tatsächlich negiert.
Wenn du jetzt noch erklärst, warum es dann Dinge geben soll, die jenseits des sich natürlich als wahr Vermittelnden, "Wahrheit" sein sollen, dann komm ich vielleicht besser damit klar. Also warum soll der Artikel eines Journalisten weniger subjektiv, sprich: von Meinungen, Attitüden, Ideologien usw. geprägt sein, als der eines Bloggers?
Eine Zementierung forcieren? vielleicht nochmal an den Metaphern arbeiten?
Durch Beigabe bestimmter Stoffe lässt siche eine Zementierung bestimmt forcieren. Aber egal, richtig hübsch ist die Metapher wahrlich nicht.
>Egal, erklär doch gleich noch, welche Art des Diskurseingriffs, du meinst. Ich versteh nix, und das liegt vermutlich (aber korrigier mich gegenbenenfalls) an deiner schwurbligen Schreibart, etwas weniger dick auftragen?
Das sei dir unbenommen, das so zu sehen. Ich denke allerdings, dass der Schwierigkeitsgrad der Sprache dem Thema entspricht. Zudem es eben mein Wunsch ist, sprachliche Genauigkeit walten zu lassen.
Reply
Stophm means:
published on January 19th 2005, 02:19:37 amsorry, falls das nicht klar rüberkam:
1. ich denke nicht, dass journis objektiver sind als blogger (höchstens der anspruch würde variieren). aber an einer journischule wird heute gelehrt, dass man objektivität anstreben solle, also vom eigenen subjektiven hintergrund zu abstrahieren habe. dadurch kommt sowas wie eine "wertfreie" vermittlung zustande, die versucht tatsächlich objektiv zu sein. dadurch regrediert die journalistische tätigkeit zum blossen abbilden des an der oberfläche der gesellschaft erscheinenden vorgangs (wie dies im wissenschaftsbetrieb der positivismus macht). von daher ist sie tatsächlich sowas wie objektiv, auch wenn das in der realität – der politischen oder ökonomischen ausrichtung des blattes geschuldet – nie in dieser reinheit praktiziert wird.
nb. die objektivität ist eine die tatsächlich das bestehende zementiert, weil sie die bestehenden strukturen aussen vor lassen muss.
2. mein vorwurf kam daher, da ich tatsächlich etwas mühe habe deinen sätzen zu folgen, obwohl ich mich mit der materie nun doch schon einige jahre rehct intensiv auseinandersetze. drum nochmal die frage, was mit folgenden aussagen gemeint ist:
a) Das Prägende eines Diskurses wird somit zur Wahrheit erhoben, anstatt es bei der Attitüde der Wichtigkeit bzw. Zentralität zu belassen.
b) diese Art des Diskurseingriffs
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Sven supposes:
published on January 19th 2005, 08:28:01 am> die Objektivität ist eben keine konstruierte, sondern eine tatsächliche
OK, da prallen zwei Weltbilder aufeinander, die zwar prima nebeneinander existieren können (von dem einen Weltbild aus gesehen, nämlich dem, das den Begriff der "Wahrheit" in seiner Abhängigkeit der Wahrnehmung des Einzelnen belässt – das andere ist ein aristotelisches, "es gibt nur eine Wahrheit", und das kollidiert natürlich mit allem, was nicht es selbst ist g) , aber nicht deckungsgleich zu bekommen sind.
Du gehst davon aus, dass ein Subjekt (Mensch) "Objektivität" erreichen könne, voraussetzend, dass es eine solche nicht nur gäbe sondern diese auch noch tatsächlich Wahrgenommen, rezipiert und wiedergegeben/transportiert werden könne, so dass auch andere sie über ihr Abbild wahrnehmen können.
Ich persönlich glaube nicht, dass soetwas überhaupt möglich ist – und da ich keine Lust auf Erkenntnisphilosophische Diskussionen habe belasse ich es bei diesem "Das seh’ ich nicht so"
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Lars Strojny supposes:
published on January 19th 2005, 05:59:24 pm>a) Das Prägende eines Diskurses wird somit zur Wahrheit erhoben, anstatt es bei der Attitüde der Wichtigkeit bzw. Zentralität zu belassen.
Ich denke, es macht Sinn es an einem Beispiel deutlich zu machen. Mein Lieblingsbeispiel ist folgendes: Der Diskurs um die derzeitige US-Administration ist ein deutlich negativer. Angesichts der Ressentiments und Bilder, welche der antiamerikanische Diskurs bemüht, wird recht eindeutig klar, dass dies kein objektiver ist. Dass dieser Diskurs eindeutig aus der Mitte der Gesellschaft und ihrer Medien hervorkommt, wirst du ähnlich sehen oder?
Bei deinem zweiteren Nachhaken ging es dir wohl um diesen Satz, oder?
Betrachtungsobjektivität ist eine Worthülse, die die Zemetierung der sozialen Verhältnisse forciert, anstatt diese Art des Diskurseingriffs als nichtig und diskursiv-tricky zu erkennen.
Damit meine ich, dass die Konstruktion der Objektivität und als Ableitung davon die der Normalität, ganz klar dazu führt, dass die falsche Verfasstheit der Gesellschaft so weiterexistiert wie sie existiert. Also eben, dass die Verblendung, welche die bürgerliche Gesellschaft mit sich bringt, absurderweise sich objektiv gibt und sich das Label des Normalen anhaftet.
Ich hoffe, dass das ein bisschen Klärung brachte und sorry, dass ich gestern nicht mehr auf die inhaltlichen Nachfragen zur Gänze einging, ich war schlicht zu müde.
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mawa responses:
published on January 24th 2005, 04:54:41 pm"Das sich natürlich als wahr Vermittelnde" – das klingt ja geradezu heideggerianisch, ich glaube nicht, dass du dir dir so einen Wahrheitsbegriff wirklich ins Boot holen willst.
Was die Schwurbeligkeit des Stils angeht, an der solltest du wirklich arbeiten. Klarheit sieht anders aus, und ich habe den Verdacht, dass du viele Wörter und Floskeln nicht nur gedankenlos verwendest, sondern auch ohne sie definieren zu können.
Außerdem versuchst du ganz offensichtlich, dich in einem gräkoromanisch durchstreuten Akademikerduktus auszudrücken, wie ihn z.B. dein geliebter Adorno gepflegt hat. Das wirkt allerdings, da du das nicht wirklich an den richtigen Stellen tust ("als Conclusio formulieren" fänden sogar Hardcoreakademiker affig) und dich bei den Fachtermini zudem häufig verschreibst, mehr gewollt als gekonnt.
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mawa means:
published on January 24th 2005, 04:58:14 pmScheint mir alles in allem einfach eine sehr eigenwillige und umständliche Art zu sagen, dass die Berechtigtheit einer Meinung, ihre mediale Präsenz und ihr Verankertsein in der Bevölkerung nicht korrelieren müssen.
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Lars Strojny answers:
published on January 26th 2005, 05:37:07 pmNein, da steht schon ein bisschen mehr. Manchmal hilft 2x lesen ;-)
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Lars Strojny reckons:
published on January 26th 2005, 08:36:34 pmHm, kannst du mal etwas genauer sagen, worauf du hinauswillst. Deine Allgemeinplätze sind genau das, was du mir vorwirfst: schlechter Stil.
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mawa replys:
published on January 27th 2005, 04:27:56 pmEs würde den Rahmen sprengen, dich hier detailliert zu lektorieren. Beispiele für unklare Ausdrucksweise wären "Fetischcharakter des Kulturbetriebs" (ein Betrieb ist eine Handlungsmenge, ein Fetisch ist ein Objekt – passt nicht), "Objektivität des Subjekts" (nicht ein Subjekt selber kann objektiv sein, höchstens seine Erkenntnis). Auch weiß ich nicht, welchen Erkenntnisgewinn "faktisch, also objektiv und neutral" enthalten soll ("objektiv, also faktisch und neutral" wäre IMHO richtiger). Schwurbeligkeit drückt sich in aufgesetzten Floskeln wie "Conclusio", "solcherlei Habitus" und "in generale" auf. Die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler sollen mir jetzt mal egal sein, auch wenn es sicher schön wäre, wenn du den fetten Kasusfehler im Eintragstitel beheben könntest.
Ansonsten bleibe ich bei meiner Meinung, dass vieles von dem, was du über Objektivität, Subjektivität, Intersubjektivität, Wahrheit und Dialektik schreibst, zumindest teilweise bloß Wiedergabe angelesener Phraseologie ist.
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mawa responses:
published on January 27th 2005, 04:35:12 pmIch weiß, dass da noch mehr steht. Aber von jemandem, dessen Gesellschafts- (und Welt-!)Beschreibung einen gegenüber anderen Beschreibungsweisen ausgezeichneten Geltungsanspruch erhebt, finde ich Kritik am Objektivitätsanspruch anderer Leute doch recht haarspalterisch. Vor allem, weil hier ein Naturalist (Oder doch Sozialkonstruktivist? Kann doch gar nicht sein im dialektischen Materialismus.) normativ gegen Objektivitätsansprüche argumentiert. Ich möchte behaupten, der Grund, aus dem mir das nicht einleuchtet, ist schlicht, dass es nicht zusammengeht.
Übrigens, Betrachtungsobjektivität kann auch keine Worthülse sein. "Betrachtungsobjektivität" (das Wort) kann eine Worthülse sein :)
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Aristokrates reckons:
published on January 31st 2005, 03:14:43 pmHallo mawa,
du sagst, du habest ein abgeschlossenes Philostudium hinter dir. Mag sein, nur hast du nicht viel begriffen. Ich selbst habe dieses seit ca. 5 Jahren hinter mir, habe später noch promoviert und lehre heute an einer dir sehr bekannten Uni.
Das was du hier als philosophische Kritik versuchst zu vermitteln erscheint mir viel mehr, als hättest du den Inhalt deines Studiums, in jedem Fall aber den Inhalt meiner Vorlesungen, nicht verstanden.
Ich finde das, was der Autor hier in der Grundtendenz schreibt, sehr sinnig, obgleich einige Schönheitsfehler zu finden sind.
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